- VonFelix Flechsigschließen
Neben Real Madrid gilt auch Manchester United als möglicher Abnehmer für Alphonso Davies. Aktuellen Meldungen zufolge sollen die Red Devils Ernst machen im Davies-Poker.
München - Alphonso Davies’ Abgang vom FC Bayern scheint momentan so gut wie besiegelt. Neben dem Langzeitinteressenten Real Madrid hat mittlerweile auch Manchester United damit angefangen, sich um den Linksverteidiger zu bemühen. Laut dem spanischen Portal todofichajes.com haben sich bereits Verantwortliche der Red Devils mit Davies in Verbindung gesetzt. Immerhin darf er aufgrund seines 2025 endenden Vertrags ab Januar mit potenziellen neuen Arbeitgebern verhandeln.
Demnach hat der Premier-League-Gigant dem Kanadier sogar schon ein konkretes Angebot vorgelegt. Wie hoch dieses ausfallen soll, erschließt sich aus dem Bericht aber nicht. Sky hatte zuletzt von einem stärker werdenden Interesse Uniteds an Davies berichtet. Es soll ein umfassendes Profil von ihm angelegt worden sein. Sogar eine erste Anfrage ist laut dem Pay-TV-Sender schon zuvor bei Berater Nick Husoeh eingegangen. Dieses soll zunächst aber abgelehnt worden sein.
Davies-Verbleib weiter unwahrscheinlich
Mit dem Interesse aus Manchester hat der FC Bayern jetzt nach Real Madrid den zweiten Topklub als Konkurrenten für den nächsten Vertrag von Davies bekommen. Neben der Konkurrenzsituation sind auch die finanziellen Forderungen des 23-Jährigen ein Problem für die Münchner.
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Einem Bericht der Sport BILD zufolge fordert Alphonso Davies nicht nur eine Erhöhung des aktuellen Angebots des FC Bayern München auf ein Jahresgehalt von 16 Millionen Euro – das derzeitige Angebot des Klubs soll bei 13 Millionen Euro liegen –, sondern auch zusätzliche Bonuszahlungen. Zudem wird berichtet, dass Davies als Bedingung für eine Vertragsverlängerung eine einmalige Zahlung von 15 Millionen Euro verlangt.
Komplett zu ist die Tür aber scheinbar noch nicht. Huoseh signalisierte kürzlich Offenheit für weitere Verhandlungen und äußerte gegenüber dem Portal TSN: „Ich habe immer gesagt: Wenn Bayern etwas besprechen möchte, können wir im Sitzungssaal darüber reden.“ Ob man sich angesichts der aktuell auf dem Tisch liegenden Forderungen einig werden kann, ist mehr als fraglich.
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