Von Peter Grad
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Grundsätzlich möchten die Bayern jede Partie in der Bundesliga gewinnen. Aufgrund der besonderen Umstände in Leverkusen feiern sie aber dieses Mal das 1:1. Die Stimmen.
Das Topspiel des 26. Spieltags zwischen Bayer Leverkusen und dem FC Bayern lieferte viel Stoff für Diskussionen . Das 1:1-Unentschieden war ein mehr als hart erkämpfter Punkt für den Rekordmeister. Zum einen deswegen, weil er die Partie nach zwei Platzverweisen nur zu neunt beenden musste. Aber auch durchaus ärgerlich, da der VAR dem wacker kämpfenden Team von Vincent Kompany zwei Tore aberkannte.
Die Bayern feiern das Unentschieden in doppelter Unterzahl in Leverkusen wie einen Sieg.
© IMAGO/Bahho Kara
Das Spiel begann sehr schlecht für die Bayern: Aleix Garcia brachte die Werkself bereits in der 6. Minute mit 1:0 in Führung. Der 37-jährige Sven Ulreich , der aufgrund der Verletzungen von Manuel Neuer und Jonas Urbig nach eineinhalb Jahren ein starkes Comeback im Bayerntor feierte, äußerte sich zu der Szene und seiner Rückkehr.
Die Bayern-Stimmen
Sven Ulreich
„Wenn man lange nicht spielt, so wie ich, ist es natürlich etwas anderes als im Training. Da sind andere Abstände, andere Situationen – da braucht man ein paar Minuten, um wieder reinzukommen. Am Ende war ich dann, glaube ich, gut im Spiel drin und es hat auch Spaß gemacht. Die ersten Minuten sind wir nicht so gut reingekommen, Leverkusen hat das gut gemacht. Wir verlieren dann ein bisschen leichtfertig den Ball an der Seite, sie spielen über außen, wo wir es eigentlich besser verteidigen können. Dann ist es eine blöde Aktion, der Ball wird abgefälscht und geht so rein – sonst wäre es vielleicht sogar eine Möglichkeit gewesen, den ersten Ball zu halten.“
Nach dieser Szene fingen sich die Münchner schnell, den verdienten Ausgleich durch Jonathan Tah kassierte der VAR, weil dem Nationalspieler in der Entstehung der Ball an den angelegten Arm gesprungen war (26.). Es sollte noch bitterer aus FCB -Sicht kommen: Erneut der VAR korrigierte die Gelbe Karte für die „Schlotterbeck-Attacke“ von Nicolas Jackson an Martin Terrier in Glatt-Rot (42.).
Waren beide Entscheidungen vertretbar, galt dies wohl weniger für Harry Kanes 1:1 unmittelbar nach seiner Einwechslung, den der VAR erneut aufgrund eines angeblichen Handspiels kassierte (63.) und noch viel weniger für die Ampelkarte für den FCB-Torschützen Luis Díaz (69.) nach einer angeblichen Schwalbe (84.). Der FC Bayern überstand auch die üppige zehnminütige Nachspielzeit und war nach dem Spiel wütend und stolz zugleich.
Von Mallorca nach Frankfurt – Die außergewöhnliche Reise des Albert Riera Die Anfänge auf der Sonneninsel Mallorca:
Albert Riera Ortega wurde am 15. April 1982 in Manacor auf Mallorca geboren – der gleichen Stadt, in der Tennis-Superstar Rafael Nadal eine internationale Tennisschule betreibt. Schon früh zog es den jungen Riera jedoch nicht zu den Tennisplätzen, sondern zu den Fußballplätzen seiner Heimatinsel, wo er seine ersten Schritte im Profifußball bei RCD Mallorca machte. © IMAGO/Ales Beno Der Durchbruch bei Real Mallorca:
Bei seinem Heimatverein RCD Mallorca durchlief Riera die gesamte Jugendabteilung und schaffte den Sprung in die erste Mannschaft. Mit den Mallorquinern erlebte er seine ersten großen Erfolge und war Teil des Teams, das den Copa del Rey gewann – den ersten Pokalsieg in der Vereinsgeschichte von Mallorca. Diese frühen Erfahrungen prägten ihn nachhaltig und legten den Grundstein für seine spätere internationale Karriere. © Imago Der erste Schritt ins Ausland - Bordeaux:
2003 wagte Riera den mutigen Schritt ins Ausland und wechselte zu Girondins Bordeaux in die französische Ligue 1. In der Stadt an der Garonne sammelte er seine ersten Erfahrungen im internationalen Profifußball und entwickelte sich zu einem vielseitigen Flügelspieler. Die zwei Jahre in Frankreich sollten ihm später als Trainer zugutekommen, als er 2023 überraschend als Coach zu Bordeaux zurückkehrte. © Imago Die Rückkehr nach Spanien – Espanyol Barcelona:
Nach seiner Zeit in Bordeaux kehrte Riera 2005 nach Spanien zurück und schloss sich Espanyol Barcelona an. Bei den Katalanen absolvierte er mit 94 Partien die meisten Spiele seiner aktiven Laufbahn und etablierte sich als einer der konstantesten Leistungsträger der Liga. Seine herausragenden Leistungen auf der linken Außenbahn machten bald größere Vereine auf ihn aufmerksam. © Imago Das UEFA-Cup-Finale 2007 - Ein magischer Moment:
Mit Espanyol Barcelona erreichte Riera 2007 das UEFA-Cup-Finale gegen den FC Sevilla - einer der Höhepunkte seiner Spielerkarriere. Obwohl das Finale im Elfmeterschießen verloren ging, bewies Riera mit seinem Tor im Finale seine Klasse auf internationaler Bühne. Diese Erfahrung auf höchstem europäischen Niveau sollte ihn als Spieler reifen lassen und ihm später als Trainer helfen. Das UEFA-Cup-Finale 2007 – Ein magischer Moment:
Mit Espanyol Barcelona erreichte Riera 2007 das UEFA-Cup-Finale gegen den FC Sevilla – einer der Höhepunkte seiner Spielerkarriere. Obwohl das Finale im Elfmeterschießen verloren ging, bewies Riera mit seinem Tor im Finale seine Klasse auf internationaler Bühne. Diese Erfahrung auf höchstem europäischen Niveau sollte ihn als Spieler reifen lassen und ihm später als Trainer helfen. © IMAGO/PICS UNITED/BOB VAN DEN CRUIJSEM Der erste England-Ausflug – Manchester City:
Im Januar 2006 wechselte Riera auf Leihbasis zu Manchester City in die Premier League. Obwohl dieser erste England-Aufenthalt nicht den gewünschten Erfolg brachte und er keinen nachhaltigen Eindruck hinterließ, sammelte er wichtige Erfahrungen in der härtesten Liga der Welt. Diese Erfahrungen sollten sich zwei Jahre später als wertvoll erweisen, als er einen zweiten Anlauf in England wagte. Der erste England-Ausflug – Manchester City:
Im Januar 2006 wechselte Riera auf Leihbasis zu Manchester City in die Premier League. Obwohl dieser erste England-Aufenthalt nicht den gewünschten Erfolg brachte und er keinen nachhaltigen Eindruck hinterließ, sammelte er wichtige Erfahrungen in der härtesten Liga der Welt. Diese Erfahrungen sollten sich zwei Jahre später als wertvoll erweisen, als er einen zweiten Anlauf in England wagte. © Imago Der Traumwechsel zu Liverpool FC:
Am 1. September 2008, dem Transfer-Deadline-Day, unterschrieb Riera einen Vierjahresvertrag beim FC Liverpool für eine Ablösesumme von 8 Millionen Pfund. Bei den Reds erhielt er die prestigeträchtige Rückennummer 11 und debütierte bereits am 13. September mit einem 2:1-Heimsieg gegen Manchester United. Sein Marktwert erreichte in Liverpool mit 16 Millionen Euro den Höchststand seiner Karriere. Der Traumwechsel zu Liverpool FC:
Am 1. September 2008, dem Transfer-Deadline-Day, unterschrieb Riera einen Vierjahresvertrag beim FC Liverpool für eine Ablösesumme von 8 Millionen Pfund. Bei den Reds erhielt er die prestigeträchtige Rückennummer 11 und debütierte bereits am 13. September mit einem 2:1-Heimsieg gegen Manchester United. Sein Marktwert erreichte in Liverpool mit 16 Millionen Euro den Höchststand seiner Karriere. © imago sportfotodienst Die magischen Anfield-Momente:
Rieras Zeit bei Liverpool war geprägt von unvergesslichen Momenten: Er erzielte Liverpools erstes Tor des Jahres 2009 und traf im FA Cup gegen Preston North End. Besonders spektakulär war sein Halbvolley-Tor gegen Aston Villa beim 5:0-Heimsieg am 22. März 2009, das nach einem langen Abschlag von Torwart Pepe Reina entstand. Diese Tore machten ihn zu einem Lieblingsspieler der Kop-Tribüne. Die magischen Anfield-Momente:
Rieras Zeit bei Liverpool war geprägt von unvergesslichen Momenten: Er erzielte Liverpools erstes Tor des Jahres 2009 und traf im FA Cup gegen Preston North End. Besonders spektakulär war sein Halbvolley-Tor gegen Aston Villa beim 5:0-Heimsieg am 22. März 2009, das nach einem langen Abschlag von Torwart Pepe Reina entstand. Diese Tore machten ihn zu einem Lieblingsspieler der Kop-Tribüne. © IMAGO/Simon Bellis Konflikte mit Rafael Benítez:
Die Beziehung zu Liverpool-Trainer Rafael Benítez war nicht immer harmonisch und gipfelte am 18. März 2010 in einer Suspension Rieras. Seine kritischen Äußerungen in der spanischen Presse über seine Einsatzzeiten und Benítez‘ Trainingsmethoden führten zu einem vorzeitigen Ende seiner Liverpool-Zeit. Diese Erfahrung lehrte ihn die Bedeutung von Kommunikation und Diplomatie - Lektionen, die ihm später als Trainer helfen sollten. Konflikte mit Rafael Benítez:
Die Beziehung zu Liverpool-Trainer Rafael Benítez war nicht immer harmonisch und gipfelte am 18. März 2010 in einer Suspension Rieras. Seine kritischen Äußerungen in der spanischen Presse über seine Einsatzzeiten und Benítez‘ Trainingsmethoden führten zu einem vorzeitigen Ende seiner Liverpool-Zeit. Diese Erfahrung lehrte ihn die Bedeutung von Kommunikation und Diplomatie – Lektionen, die ihm später als Trainer helfen sollten. © imago sportfotodienst Griechenland-Abenteuer bei Olympiakos Piräus:
2010 wechselte Riera zu Olympiakos Piräus nach Griechenland. In seiner einzigen Saison in der griechischen Superleague absolvierte er 26 von 30 möglichen Ligaspielen und erzielte sechs Tore. Mit Olympiakos wurde er griechischer Meister und sammelte weitere internationale Erfahrungen, die seine fußballerische Reife untermauerten. Griechenland-Abenteuer bei Olympiakos Piräus:
2010 wechselte Riera zu Olympiakos Piräus nach Griechenland. In seiner einzigen Saison in der griechischen Superleague absolvierte er 26 von 30 möglichen Ligaspielen und erzielte sechs Tore. Mit Olympiakos wurde er griechischer Meister und sammelte weitere internationale Erfahrungen, die seine fußballerische Reife untermauerten. © imago sportfotodienst Die goldenen Jahre bei Galatasaray Istanbul:
Von 2011 bis 2014 verbrachte Riera drei sehr erfolgreiche Jahre bei Galatasaray Istanbul. In der Türkei holte er zwei Meistertitel, den türkischen Pokal und den Supercup - seine erfolgreichste Zeit als Spieler. Die emotionale und leidenschaftliche Atmosphäre in Istanbul prägte ihn nachhaltig und weckte später sein Interesse, als Trainer nach Galatasaray zurückzukehren. Die goldenen Jahre bei Galatasaray Istanbul:
Von 2011 bis 2014 verbrachte Riera drei sehr erfolgreiche Jahre bei Galatasaray Istanbul. In der Türkei holte er zwei Meistertitel, den türkischen Pokal und den Supercup – seine erfolgreichste Zeit als Spieler. Die emotionale und leidenschaftliche Atmosphäre in Istanbul prägte ihn nachhaltig und weckte später sein Interesse, als Trainer nach Galatasaray zurückzukehren. © imago sportfotodienst Kurze Episoden in England und Italien:
2014 hatte Riera noch kurze Gastspiele beim FC Watford in der englischen Championship und bei Udinese Calcio in der italienischen Serie A. Bei Watford erzielte er ein Tor gegen Ipswich Town, wurde aber auch bei Charlton Athletic des Feldes verwiesen. Diese Erfahrungen in verschiedenen Fußballkulturen erweiterten seinen Horizont und seine taktische Flexibilität. Kurze Episoden in England und Italien:
2014 hatte Riera noch kurze Gastspiele beim FC Watford in der englischen Championship und bei Udinese Calcio in der italienischen Serie A. Bei Watford erzielte er ein Tor gegen Ipswich Town, wurde aber auch bei Charlton Athletic des Feldes verwiesen. Diese Erfahrungen in verschiedenen Fußballkulturen erweiterten seinen Horizont und seine taktische Flexibilität. © Ben Queenborough/BPI/Shutterstock via www.imago-images.de Die Rückkehr zur Heimat Mallorca:
2015 kehrte Riera zu seinen Wurzeln zurück und unterschrieb erneut bei RCD Mallorca. Der emotionale Heimkehr-Moment war geprägt von der Dankbarkeit gegenüber seinem Jugendverein und dem Wunsch, der Insel etwas zurückzugeben. Obwohl diese zweite Episode bei Mallorca nur kurz war, schloss sich damit ein wichtiger Kreis in seiner Spielerkarriere. Die Rückkehr zur Heimat Mallorca:
2015 kehrte Riera zu seinen Wurzeln zurück und unterschrieb erneut bei RCD Mallorca. Der emotionale Heimkehr-Moment war geprägt von der Dankbarkeit gegenüber seinem Jugendverein und dem Wunsch, der Insel etwas zurückzugeben. Obwohl diese zweite Episode bei Mallorca nur kurz war, schloss sich damit ein wichtiger Kreis in seiner Spielerkarriere. © imago sportfotodienst Der Weg nach Slowenien – Eine unerwartete Liebe:
Die letzten Jahre seiner aktiven Laufbahn verbrachte Riera bei NK Zavrc und FC Koper in Slowenien. Das kleine alpine Land faszinierte ihn so sehr, dass er beschloss, dort sesshaft zu werden und später seine Trainerkarriere auch dort zu beginnen. Slowenien wurde zu seiner zweiten Heimat - eine Entscheidung, die sein Leben nachhaltig verändern sollte. Der Weg nach Slowenien – Eine unerwartete Liebe:
Die letzten Jahre seiner aktiven Laufbahn verbrachte Riera bei NK Zavrc und FC Koper in Slowenien. Das kleine alpine Land faszinierte ihn so sehr, dass er beschloss, dort sesshaft zu werden und später seine Trainerkarriere auch dort zu beginnen. Slowenien wurde zu seiner zweiten Heimat – eine Entscheidung, die sein Leben nachhaltig verändern sollte. © IMAGO/MICHAL FAJT,ZOSPORTU.SK 16 Länderspiele für die spanische Nationalmannschaft:
Riera absolvierte 16 Länderspiele für Spanien und erzielte dabei vier Tore. Sein Debüt gab er am 13. Oktober 2007 gegen Dänemark, sein letztes Spiel bestritt er am 14. Oktober 2009. Er nahm am FIFA Confederations Cup 2009 in Südafrika teil und sammelte wertvolle Erfahrungen auf höchstem internationalen Niveau, die ihn als Persönlichkeit prägten. 16 Länderspiele für die spanische Nationalmannschaft:
Riera absolvierte 16 Länderspiele für Spanien und erzielte dabei vier Tore. Sein Debüt gab er am 13. Oktober 2007 gegen Dänemark, sein letztes Spiel bestritt er am 14. Oktober 2009. Er nahm am FIFA Confederations Cup 2009 in Südafrika teil und sammelte wertvolle Erfahrungen auf höchstem internationalen Niveau, die ihn als Persönlichkeit prägten. © imago sportfotodienst Der emotionale Karriereabschied:
Am 24. Januar 2018 verkündete Riera auf dramatische Weise das Ende seiner Spielerkarriere. In einem poetischen Social-Media-Post zeigte er sich, wie er seine Fußballschuhe symbolisch an einen Baum hängte. Diese kreative Art des Abschieds spiegelte seine emotionale und künstlerische Ader wider, die später auch seine Trainerphilosophie prägen sollte. Der emotionale Karriereabschied:
Am 24. Januar 2018 verkündete Riera auf dramatische Weise das Ende seiner Spielerkarriere. In einem poetischen Social-Media-Post zeigte er sich, wie er seine Fußballschuhe symbolisch an einen Baum hängte. Diese kreative Art des Abschieds spiegelte seine emotionale und künstlerische Ader wider, die später auch seine Trainerphilosophie prägen sollte. © Instagram/11riera11 Die UEFA-Pro-Lizenz – Der Weg zum Trainer:
2019 erwarb Riera seine UEFA-Pro-Lizenz und legte damit den Grundstein für seine Trainerkarriere. Die intensive Ausbildung absolvierte er gemeinsam mit seinem ehemaligen Liverpool-Teamkollegen Xabi Alonso, der später Trainer bei Bayer Leverkusen wurde. Die UEFA-Pro-Lizenz – Der Weg zum Trainer:
2019 erwarb Riera seine UEFA-Pro-Lizenz und legte damit den Grundstein für seine Trainerkarriere. Die intensive Ausbildung absolvierte er gemeinsam mit seinem ehemaligen Liverpool-Teamkollegen Xabi Alonso, der später Trainer bei Bayer Leverkusen wurde. © IMAGO/IPA Sport/ABACA Rückkehr nach Istanbul als Co-Trainer:
Im August 2020 kehrte Riera als Assistenztrainer zu Galatasaray Istanbul zurück und arbeitete unter Fatih Terim. Diese zwei Jahre als Co-Trainer waren entscheidend für seine Entwicklung als Fußballlehrer. Er lernte von einem der erfahrensten Trainer der Türkei und sammelte wertvolle Erfahrungen in der Spielervorbereitung und -führung. Rückkehr nach Istanbul als Co-Trainer:
Im August 2020 kehrte Riera als Assistenztrainer zu Galatasaray Istanbul zurück und arbeitete unter Fatih Terim. Diese zwei Jahre als Co-Trainer waren entscheidend für seine Entwicklung als Fußballlehrer. Er lernte von einem der erfahrensten Trainer der Türkei und sammelte wertvolle Erfahrungen in der Spielervorbereitung und -führung. © IMAGO/Seskimphoto Der dramatische Start bei Olimpija Ljubljana:
Als Riera im Juli 2022 als Cheftrainer bei NK Olimpija Ljubljana vorgestellt wurde, stürmten 20 vermummte Ultras die Pressekonferenz aus Protest gegen die Entlassung des Vorgängers Robert Prosinečki. Dieser turbulente Start hätte viele Trainer abgeschreckt, doch Riera bewies Nervenstärke und Charakter. Seine ruhige und respektvolle Reaktion auf die Proteste gewann schnell die Herzen der Fans. Der dramatische Start bei Olimpija Ljubljana:
Als Riera im Juli 2022 als Cheftrainer bei NK Olimpija Ljubljana vorgestellt wurde, stürmten 20 vermummte Ultras die Pressekonferenz aus Protest gegen die Entlassung des Vorgängers Robert Prosinečki. Dieser turbulente Start hätte viele Trainer abgeschreckt, doch Riera bewies Nervenstärke und Charakter. Seine ruhige und respektvolle Reaktion auf die Proteste gewann schnell die Herzen der Fans. © IMAGO/Thierry Breton Das historische Double mit Olimpija:
In seiner ersten Saison als Cheftrainer führte Riera Olimpija Ljubljana zum Double aus Meisterschaft und Pokalsieg. Es war Olimpijas erste Meisterschaft seit 2018, die er mit einem 2:0-Sieg gegen Erzrivale Maribor fünf Spieltage vor Saisonende sicherte. Den Pokalsieg wurde gekrönt mit einem dramatischen Elfmeter von Timi Max Elšnik in der 130. Minute gegen denselben Gegner. Das historische Double mit Olimpija:
In seiner ersten Saison als Cheftrainer führte Riera Olimpija Ljubljana zum Double aus Meisterschaft und Pokalsieg. Es war Olimpijas erste Meisterschaft seit 2018, die er mit einem 2:0-Sieg gegen Erzrivale Maribor fünf Spieltage vor Saisonende sicherte. Den Pokalsieg wurde gekrönt mit einem dramatischen Elfmeter von Timi Max Elšnik in der 130. Minute gegen denselben Gegner. © IMAGO/Aleksandar Djorovic Der überraschende Wechsel nach Bordeaux:
Im Oktober 2023 verließ Riera überraschend NK Celje, obwohl das Team Tabellenführer war, und wechselte zu Girondins Bordeaux in die französische Ligue 2. Diese Rückkehr zu seinem ehemaligen Spielerverein nach 18 Jahren war emotional aufgeladen, doch die finanziellen Probleme des französischen Traditionsklubs machten eine erfolgreiche Arbeit unmöglich. Trotz seines Engagements konnte er den Absturz in die vierte Liga nicht verhindern. Der überraschende Wechsel nach Bordeaux:
Im Oktober 2023 verließ Riera überraschend NK Celje, obwohl das Team Tabellenführer war, und wechselte zu Girondins Bordeaux in die französische Ligue 2. Diese Rückkehr zu seinem ehemaligen Spielerverein nach 18 Jahren war emotional aufgeladen, doch die finanziellen Probleme des französischen Traditionsklubs machten eine erfolgreiche Arbeit unmöglich. Trotz seines Engagements konnte er den Absturz in die vierte Liga nicht verhindern. © IMAGO/Thierry Breton Die triumphale Rückkehr zu NK Celje:
Nach nur neun Monaten in Bordeaux kehrte Riera im Juli 2024 zu NK Celje zurück. Die Fans feierten seine Rückkehr euphorisch, und er rechtfertigte das Vertrauen sofort: Mit Celje führte er das Team zum Pokalsieg und zu Platz vier in der Liga. In der Saison 2025/26 stehen sie aktuell auf Platz eins. Zusätzlich qualifizierte sich der Verein für die Playoffs der Conference League – ein historischer Erfolg. Die triumphale Rückkehr zu NK Celje:
Nach nur neun Monaten in Bordeaux kehrte Riera im Juli 2024 zu NK Celje zurück. Die Fans feierten seine Rückkehr euphorisch, und er rechtfertigte das Vertrauen sofort: Mit Celje führte er das Team zum Pokalsieg und zu Platz vier in der Liga. In der Saison 2025/26 stehen sie aktuell auf Platz eins. Zusätzlich qualifizierte sich der Verein für die Playoffs der Conference League – ein historischer Erfolg. © IMAGO/slo /Eibner-Pressefoto Die Philosophie des spanischen Ballbesitzfußballs:
Rieras Trainingsphilosophie ist stark vom spanischen Ballbesitzfußball geprägt, wie ihn der FC Barcelona perfektionierte. Seine Teams setzen auf hohen Ballbesitz, aggressives Pressing und klare Positionsstrukturen im Spielaufbau. Flexibilität steht dabei im Mittelpunkt – seine Spieler müssen mehrere Positionen beherrschen und während des Spiels die Rollen tauschen können. Die Philosophie des spanischen Ballbesitzfußballs:
Rieras Trainingsphilosophie ist stark vom spanischen Ballbesitzfußball geprägt, wie ihn der FC Barcelona perfektionierte. Seine Teams setzen auf hohen Ballbesitz, aggressives Pressing und klare Positionsstrukturen im Spielaufbau. Flexibilität steht dabei im Mittelpunkt – seine Spieler müssen mehrere Positionen beherrschen und während des Spiels die Rollen tauschen können. © IMAGO/IPA Sport/ABACA Der emotionale und impulsive Charakter:
Riera gilt als emotionaler und impulsiver Trainer, der deutliche Ansagen macht und bei Bedarf auch lautstark werden kann. Gleichzeitig wird er als menschlich und motivierend beschrieben - bei ihm steht der Mensch vor dem Spieler. Er führt intensive Gespräche mit seinen Schützlingen und muntert besonders die Reservisten auf, was ihm große Sympathien in den Mannschaften einbringt. Der emotionale und impulsive Charakter:
Riera gilt als emotionaler und impulsiver Trainer, der deutliche Ansagen macht und bei Bedarf auch lautstark werden kann. Gleichzeitig wird er als menschlich und motivierend beschrieben – bei ihm steht der Mensch vor dem Spieler. Er führt intensive Gespräche mit seinen Schützlingen und muntert besonders die Reservisten auf, was ihm große Sympathien in den Mannschaften einbringt. © IMAGO Der große Sprung nach Frankfurt:
Mit dem möglichen Wechsel zu Eintracht Frankfurt wird Riera zum ersten spanischen Trainer in der Vereinsgeschichte der Hessen und übernimmt seine bisher größte Aufgabe. Sportvorstand Markus Krösche, der bereits mit Oliver Glasner und Dino Toppmöller ein gutes Händchen bewies, setzt erneut auf einen Trainer abseits der großen Namen – ein mutiger Schritt, der die Eintracht-Familie wieder zum Leben erwecken soll. Der große Sprung nach Frankfurt:
Mit dem möglichen Wechsel zu Eintracht Frankfurt wird Riera zum ersten spanischen Trainer in der Vereinsgeschichte der Hessen und übernimmt seine bisher größte Aufgabe. Sportvorstand Markus Krösche, der bereits mit Oliver Glasner und Dino Toppmöller ein gutes Händchen bewies, setzt erneut auf einen Trainer abseits der großen Namen – ein mutiger Schritt, der die Eintracht-Familie wieder zum Leben erwecken soll. © IMAGO/Ludek Perina FCB-Coach Vincent Kompany
„Das Tor von Harry war glasklar. Ein klares Tor, ich verstehe es nicht.“ Genauso äußerte er sich zu Luis Diaz. „Er kriegt den Kontakt, das kann keine Schwalbe sein. Und trotzdem steht er auch noch direkt auf. Niemand hier im Stadion weiß, warum das ein Platzverweis ist.“
Aber auch: „Ich bin unglaublich stolz auf die mentale Leistung der Jungs. Heute war unglaublich viel los, viele wichtige Phasen, wo wir viele unterschiedliche Meinungen haben werden. Aber das hat das Spiel natürlich beeinflusst.“
Jonathan Tah, nach seiner Leverkusen-Rückkehr
„Natürlich wollen wir immer gewinnen, aber heute gab es viele schwierige Situationen und fragwürdige Entscheidungen gegen uns. Die Mannschaft hat gut reagiert und alles gegeben. Wir haben eine großartige Mentalität gezeigt. Wir haben uns der schwierigen Situation nicht ergeben und gezeigt, was für ein Team wir sind. Mit unserer Spielweise wäre es auch mit elf Mann auf dem Platz anders gelaufen.“
Joshua Kimmich zum Díaz-Platzverweis
„Also, man muss sich die Situation mal genau angucken. Man sieht ja, dass er nach dem Kontakt fällt, aber auch sofort wieder aufsteht. Ich will hier jetzt gar nicht für einen Elfmeter plädieren, aber eine Schwalbe ist das nie im Leben.“
Rubriklistenbild: © IMAGO/Bahho Kara