Paris 2024

Zuschauer enttäuscht von Olympia-Eröffnungsfeier: „Gibt mir irgendwie ZDF-Fernsehgarten-Vibes“

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Die Mehrheit der Zuschauer der Olympia-Eröffnungsfeier, die auf der Seine stattfand, zeigte sich enttäuscht vom Event in Paris.

Paris – Die 33. Olympischen Spiele finden in Paris statt und sind traditionell mit der Eröffnungsfeier gestartet. Doch anders als sonst, liefen die einzelnen Nationen nicht ins Stadion ein, sondern fuhren über Schiffe auf der Seine. Eine ganz spezielle Aktion der Veranstalter, die sich von allen bisherigen Eröffnungsfeiern abhebt. Dennoch zeigten sich die TV-Zuschauer enttäuscht vom Event in der französischen Hauptstadt.

Olympia-Eröffnungsfeier für Zuschauer ein Flop

Viele Zuschauer übten in den sozialen Medien heftige Kritik an der neuen Form der Eröffnungsfeier. „Wirkt ein bisschen wie ein Kleinstadtkarneval, hier nur ohne Kamelle“, lautete eine Reaktion auf X (ehemals Twitter). Ein anderer User fühlte sich eher an eine deutsche TV-Show erinnert: „Gibt mir irgendwie ZDF-Fernsehgarten-Vibes.“

Besonders die Fahrt auf den Booten, statt des Einlaufens der Nationen ins Stadion, fand eine Mehrheit der Zuschauer nicht gelungen. „Irgendwie kommt mit den Booten keine Stimmung über. Athleten, abgetrennt von der Bevölkerung“, lautete ein Kommentar, ein anderer schließt sich der Meinung mit der schlechten Stimmung an: „Klar kann man sich das Stadion sparen, aber killt halt die Vibes.“

Die Olympia-Eröffnungsfeier auf der Seine in Paris.

Viele Zuschauer wünschen sich die traditionelle Eröffnungsfeier zurück: „Kann sich noch jemand daran erinnern, wie die Nationen mit Fahne ins Stadion marschierten und dann kam ein Fackelträger und entzündete das olympische Feuer? Das war weniger langweilig als dieser alberne Mist aus Paris.“

Vernichtendes Urteil über Olympia-Eröffnungsfeier

Zwischen den ganzen Booten, die mit den Sportlerinnen und Sportlern nach und nach über die Seine fuhren, gab es mehrere Show-Acts, doch auch diese konnten den schlechten Gesamteindruck der Zuschauer von der Eröffnungsfeier nicht retten.

Die 15 erfolgreichsten deutschen Sommer-Olympioniken aller Zeiten

Hermann Weingärtner bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896 in Athen an den Ringen. Er konnte insgesamt drei Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille gewinnen.
Hermann Weingärtner bei den ersten Olympischen Spielen der Neuzeit 1896 in Athen an den Ringen. Der Turner konnte insgesamt drei Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille gewinnen. © imago sportfotodienst
Andrea Pollack (hi.) bei den Olympischen Spielen in Moskau 1980. Die Schwimmerin holte in ihrer Karriere dreimal Gold und dreimal Silber.
Andrea Pollack (hi.) bei den Olympischen Spielen in Moskau 1980. Die Schwimmerin holte in ihrer Karriere dreimal Gold und dreimal Silber. © via www.imago-images.de
Dressurreiterin Nicole Uphoff sammelte bei Olympia vier Goldmedaillen ein.
Dressurreiterin Nicole Uphoff sammelte bei Olympia vier Goldmedaillen ein.  © imago sportfotodienst
Leichtathletin Bärbel Wöckel holte vier Goldmedaillen im 200-Meter-Lauf sowie in der 4-mal-100-Meter-Staffel.
Leichtathletin Bärbel Wöckel (r.) holte vier Goldmedaillen im 200-Meter-Lauf sowie in der 4-mal-100-Meter-Staffel.  © imago sportfotodienst via www.imago-images.de
Turner Carl Schuhmann bei den ersten Olympischen Sommerspielen der Neuzeit in Athen 1896. Insgesamt heimste er vier Goldmedaillen ein.
Turner Carl Schuhmann bei den ersten Olympischen Sommerspielen der Neuzeit in Athen 1896. Insgesamt heimste er vier Goldmedaillen ein. © imago sportfotodienst
Die deutsche Ruderin Kathrin Boron (l.) holte viermal Gold und einmal Bronze bei Olympia.
Die deutsche Ruderin Kathrin Boron (l.) holte viermal Gold und einmal Bronze bei Olympia.  © imago sportfotodienst
Springreiter Ludger Beerbaum kommt für Deutschland auf insgesamt vier Gold- und zwei Bronzemedaillen.
Springreiter Ludger Beerbaum kommt für Deutschland auf insgesamt vier Gold- und zwei Bronzemedaillen. © imago sportfotodienst
Katrin Wagner-Augustin bei den Olympischen Sommerspielen in London. Die Kanutin gewann insgesamt viermal Gold und jeweils einmal Silber und Bronze.
Katrin Wagner-Augustin bei den Olympischen Sommerspielen in London. Die Kanutin gewann insgesamt viermal Gold und jeweils einmal Silber und Bronze. © imago sportfotodienst
Schwimmer Roland Matthes gewann vier Goldmedaillen und jeweils zwei Silber- und Bronzemedaillen.
Schwimmer Roland Matthes gewann vier Goldmedaillen und jeweils zwei Silber- und Bronzemedaillen. © imago sportfotodienst
Schwimmerin Kornelia Ender holte bei Olympia insgesamt viermal Gold und viermal Silber.
Schwimmerin Kornelia Ender holte bei Olympia insgesamt viermal Gold und viermal Silber. © IMAGO / Werner Schulze
Der deutsche Springreiter Hans Günter Winkler holte bei Olympia insgesamt sieben Medaillen: Fünfmal Gold, einmal Silber und einmal Bronze.
Der deutsche Springreiter Hans Günter Winkler holte bei Olympia insgesamt sieben Medaillen: Fünfmal Gold, einmal Silber und einmal Bronze. © imago sportfotodienst
Kristin Otto schwamm bereits sechsmal zu Olympia-Gold.
Kristin Otto schwamm bereits sechsmal zu Olympia-Gold.  © imago sportfotodienst
Dressur- und Vielseitigkeitsreiter Reiner Klimke konnte bei Olympia sechs Gold- und zwei Bronzemedaillen gewinnen.
Dressur- und Vielseitigkeitsreiter Reiner Klimke konnte bei Olympia sechs Gold- und zwei Bronzemedaillen gewinnen. © imago sportfotodienst, via www.imago-images.de
Dressurreiterin Isabell Werth gilt als eine der erfolgreichsten deutschen Olympionikin: Sie gewann sieben Gold- und fünf Silbermedaillen.
Dressurreiterin Isabell Werth gilt als eine der erfolgreichsten deutschen Olympioniken: Sie gewann sieben Gold- und fünf Silbermedaillen.  © IMAGO/Pontus Lundahl/TT
Kanutin Birgit Fischer ist die erfolgreichste deutsche Olympionikin mit insgesamt zwölf Medaillen: Achtmal Gold und viermal Silber.
Kanutin Birgit Fischer ist die erfolgreichste deutsche Olympionikin mit insgesamt zwölf Medaillen: Achtmal Gold und viermal Silber.  © imago sportfotodienst

Ebenfalls kein gutes Haar ließen die TV-Zuschauer an den ARD-Kommentatoren Tom Bartels und Friederike Hofmann. „Wissen Bartels und Hofmann, dass sie nicht für Blinde kommentieren“, „Bartels und Hofmann, seid doch bitte für wenigstens eine Minute mal still“, „können Sie die Kommentatoren bitte irgendwo zum Café schicken, wo sie privat plaudern können“ und „die Kommentatoren haben wirklich null Sinn, null Gespür für Situationen, in denen man schweigen sollte“, lauten nur einige wenige der zahlreichen negativen Kommentare auf X. (smr)

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