ARD ändert ihr TV-Programm – wegen akuter Krise

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Die ARD passt ihr Programm an.
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Programmänderungen sind nichts Unübliches. Doch am 13. Oktober machen die Öffentlich-Rechtlichen Platz für ein besonders ernstes Thema.

Dortmund – Das TV-Programm ist nicht in Stein gemeißelt. Vor allem die öffentlich-rechtlichen Sender passen ihre Übertragung aktuellen Geschehnissen an. So änderte die ARD ihr Programm nach dem Terror-Akt in Solingen. Für ein mittlerweile jährliches Ereignis passt das Erste die Sendungen am 13. Oktober an.

ARD ändert ihr TV-Programm – wegen akuter Krise

Die vermeintlich leidtragende Sendung ist die Sportschau, die unter anderem von Alexander Bommes und Esther Sedlaczek moderiert wird. Denn am 13. Oktober um 19.55 Uhr sendet die ARD eine Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Aus dem Schloss Bellevue widmet sich das Staatsoberhaupt einem wichtigen Thema.

Die Rede ist von der Woche der Welthungerhilfe. Bereits in den vergangenen Jahren sendete die ARD die Reden von Steinmeier zu der Krise, die nahezu täglich akut ist. Jährlich ist der 16. Oktober der Welternährungstag (mehr TV-News bei RUHR24 lesen).

ARD ändert ihr TV-Programm – Woche der Welthungerhilfe steht an

Dieser Tag wurde gewählt, um an die Gründung der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) am 16. Oktober 1945 zu erinnern. Die FAO hat zum Ziel, die weltweite Ernährung sicherzustellen. Hierzu ruft die Welthungerhilfe zu einer Woche der Welthungerhilfe auf (mehr ARD-News bei RUHR24 lesen).

Trotz der Rede von Steinmeier fällt die Sportschau am 13. Oktober nicht aus. Laut TV-Programm der ARD startet die Sportsendung wie gehabt um 19.15 Uhr. Die Übertragung wird jedoch um fünf Minuten gekürzt, endet also um 19.55 Uhr. Steinmeiers Rede wird laut TV-Programm maximal fünf Minuten dauern, bevor die ARD wie gewohnt um 20 Uhr die Tagesschau überträgt.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sprach bereits in den vergangenen Jahren bei der Welthungerhilfe.

Im vergangenen Jahr sprach der Bundespräsident noch die Flutkatastrophen längs der nordafrikanischen Küste an. Dadurch hätten Hunderttausende ihr Zuhause verloren. Der Klimawandel samt Überschwemmungen, Waldbränden und Dürren betreffe jedoch die ganze Welt – „es geht um unser aller Zukunft“.

Die Bitte Steinmeiers, die auch dieses Jahr sicherlich im Kern seiner Rede stehen wird: „Unterstützen Sie auch in diesem Jahr die Welthungerhilfe.“

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