Hate-Speech im Netz

„Hartz und herzlich“-Pascal verteidigt seine TikTok-Videos – „Influencer ist eine Arbeit“

  • schließen

„Hartz und herzlich“-Pascal ist wütend. Durch seine TikTok-Videos hat er schon eine kleine Fan-Gemeinde, wird aber auch kritisiert. Jetzt spricht er Klartext über seine Arbeit:

Einmal Hartz IV, immer Hartz IV? Dieses Klischee wollen die „Hartz und herzlich“-Protagonisten aus Mannheim nicht einfach so hinnehmen. Ein unabhängiges Leben führen, das wollen auch Pascal, seine Schwester Selina und Mutter Petra. Die Familie aus den Benz-Baracken hat die Plattform TikTok für sich entdeckt. Doch nicht alle freuen sich über den Erfolg, die Familie muss auch immer wieder Hasskommentare einstecken. Darüber berichtet MANNHEIM24:

SendungHartz und herzlich
SenderRTLZWEI
DrehortMannheim, Benz-Baracken
ProduktionsfirmaUFA SHOW & FACTUAL GmbH

„Hartz und herzlich“ auf RTLZWEI: TV-Liebling Pascal kassiert Hass – „finde es traurig“

Die Familie versucht sich über ihren Internet-Auftritt etwas dazuzuverdienen und eine Selbstständigkeit voranzutreiben. Doch dazu werden auf TikTok weniger freundliche Meinungen geäußert: „Ich finde es traurig, aber wahr, dass bestimmte Leute im Netz nur Nachrichten verbreiten, die überhaupt nicht stimmen“, schimpft Pascal in seinem neuesten Video.

Immer wieder muss sich die Familie anhören, warum sie denn keinem geregelten Job nachgeht und woher das Geld für das Equipment stammt. „Wir machen das, weil uns das Spaß macht. Wie viele Influencer gibt es auf dieser Erde, die gehen doch genauso nicht arbeiten und ihr guckt diese Leute auch an“, echauffiert sich der RTLZWEI-Teilnehmer auf TikTok.

@pascalbenzler Ich verstehe es nicht wie manche Menschen so sein können fast euch an die eigene Nase und labert kein müll #fy #viral #song #tostebrot #hartzundherzlich #benzbaracken #teampascal💙 #viralditiktok ♬ Originalton - Pascalbenzler

„Hartz und herzlich“-Pascal will TikTok-Videos zu seinem Job machen – „Influencer ist eine Arbeit“

Pascal vermutet, dass seine Teilnahme bei „Hartz und herzlich“ die Zuschauer glauben lässt, dass die Familie sich auf dem Bürgergeld ausruhen würde. Manche Fans behaupten, dass sie Pascal einen Job angeboten hätten, dieser aber nicht auf das Angebot eingegangen wäre. „Ich kann widerlegen, dass ich nicht angeschrieben wurde“, stellt der „Hartz und herzlich“-Protagonist klar.

Pascal möchte als Influencer wahrgenommen werden: „Influencer ist eine Arbeit. Influencer bezahlen auch Steuern“, ist in der Video-Überschrift zu lesen. Er kann nicht nachvollziehen, wieso die Hater seine Videos weiter verfolgen. Pascal möchte Unwahrheiten oder Beleidigungen nicht einfach überlesen und ignorieren, sondern sie direkt ansprechen. Diese Strategie, mit Hass im Netz klarzukommen, wendet auch „Hartz und herzlich“-Dieter an – und teilt gegen die Hater aus.

„Hartz und herzlich“ in den Benz-Baracken: Pascal träumt vom Influencer-Dasein – Selina startet Praktikum

Dass die Familie Geld mit TikTok verdient, sagen sie nicht explizit. Wie die „Hartz und herzlich“-Folge aus Mannheim vom 19. Dezember zeigte, strebt zumindest Nesthäkchen Selina eine andere Karriere an. Die 17-Jährige besucht eine Förderschule. Allerdings hat sich die Mannheimerin dennoch entschlossen, ein Praktikum außerhalb einer Behindertenwerkstatt zu absolvieren.

In einem Zooladen macht die „Hartz und herzlich“-Teilnehmerin erste Berufserfahrungen. Der Nachwuchs-Baracklerin gefällt die Arbeit im Tierbedarfsladen sogar so sehr, dass sie sich vorstellen könnte, dort längere Zeit zu arbeiten. Auch die Mitarbeiter des Tierbedarfsgeschäfts waren sehr zufrieden mit ihrer Leistung. (sik)

Rubriklistenbild: © RTLZWEI

Kommentare