Die Villa von Bushido wird zwangsversteigert. Das Anwesen gehört sowohl dem Rapper, als auch dessen ehemaligem Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker. Und dieser wohnt noch immer dort.
Berlin - Der Beef zwischen Bushido und seinem einstigen Geschäftspartner Arafat Abou-Chaker geht an diesem Mittwoch in die nächste Runde. Denn ein Anwesen, das den beiden gemeinsam gehört, wird jetzt zwangsversteigert.
Bushido-Villa in Kleinmachnow wird zwangsversteigert
Am Vormittag (10.00 Uhr) soll die Immobilie beim Potsdamer Amtsgericht unter den Hammer kommen, wie der Stern berichtet. Dabei handelt es sich ein Anwesen in Kleinmachnow mit einer Grundstücksfläche von 16.674 Quadratmetern.
Auf dem Gelände stehen jedoch zwei Villen: das leerstehende Haus von Bushido mit einer Fläche von 634 Quadratmetern, sowie das Anwesen von Arafat Abou-Chaker mit einer Größe von 634 Quadratmetern. Der Berliner Clan-Chef soll noch immer darin leben.
Bushidos Anwesen soll knapp 15 Millionen Euro bringen
Der Verkehrswert des Anwesens soll bei 14,8 Millionen Euro liegen. Sowohl Bushido, als auch Arafat Abou-Chaker könnten auf ihr eigenes Heim mitbieten.
Dass der Rapper im Kleinmachnower Anwesen bleiben wird, ist jedoch äußerst unwahrscheinlich. Zuletzt gab es Gerüchte, Bushido wolle mit seiner Familie nach Dubai auswandern.
Hintergrund der dpa: Villa von Bushido und Ex-Geschäftspartner wird versteigert
Die Villa von Rapper Bushido und seinem früheren Geschäftspartner in Kleinmachnow bei Berlin wird zwangsversteigert. Ein entsprechender Termin stehe an diesem Mittwoch (10.00 Uhr) beim Amtsgericht Potsdam an, wie ein Gerichtssprecher am Dienstag sagte. Zuvor hatte der «Stern» berichtet. Nach Gerichtsangaben geht es um eine Zwangsversteigerung zur Aufhebung der Eigentümergesellschaft.
Die Trennung der einstigen Geschäftspartner beschäftigt auch das Landgericht Berlin. In dem Prozess mit Bushido als Nebenkläger und Zeuge steht sein früherer Partner, ein Berliner Clanchef, gemeinsam mit drei seiner Brüder vor Gericht. Die Anklage lautet auf Freiheitsberaubung, versuchte schwere räuberische Erpressung, Nötigung, gefährliche Körperverletzung, Beleidigung und Untreue.
Nach Darstellung des Rappers sollen sein langjähriger Geschäftspartner und dessen Brüder ihn am 18. Januar 2018 in einem Büro eingesperrt, beschimpft, bedroht und verletzt haben. Hintergrund soll gewesen sein, dass der Clanchef nicht akzeptiert habe, dass der Musiker die Geschäftsbeziehung aufgelöst hatte.. Verwendete Quellen: stern.de, dpa
