„Drei Bettys sind verschieden“: Henrike Hahn wagt Neuanfang mit „Bettys Diagnose“
VonCharleen Deffner
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David Maciejewski
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„Bettys Diagnose“ ist zurück im TV und hat mit Henrike Hahn eine neue Hauptdarstellerin. Im RUHR24-Interview verriet sie, was die Zuschauer erwarten dürfen.
Köln – „Bettys Diagnose“ ist zurück im TV. 26 neue Folgen gibt es seit Freitag (29. September) im ZDF zu sehen. Neu ist derweil auch die Hauptdarstellerin Henrike Hahn, die Annina Hellenthal nach ihrem Abschied ersetzt. Die Schauspielerin ist inzwischen die dritte „Betty“ der beliebten Serie. Mit RUHR24 sprach sie im Interview über ihre neue Aufgabe.
„Drei Bettys sind verschieden“: Henrike Hahn wagt Neuanfang mit „Bettys Diagnose“
Henrike Hahn ist keine Unbekannte für die Zuschauerinnen und Zuschauer des ZDF. Die neue Betty aus „Bettys Diagnose“ – ihr voller Charaktername ist Elisabeth Hertz – war bereits in diversen Produktionen zu sehen. Dazu zählen „Notruf Hafenkante“ und verschiedene „Soko“-Filme. Jetzt geht es als Hauptdarstellerin ans Werk.
Mit RUHR24 sprach sie vor dem Start der neuen Staffel von „Bettys Diagnose“ über die Änderungen, die sie mitbringt, über den Erfolgsdruck und die Erwartungen der Zuschauerinnen und Zuschauer, sowie über eine mögliche weitere Staffel der ZDF-Sendung (mehr Promi- und TV-News auf RUHR24).
RUHR24: Du bist die dritte Betty: Was wird mit dir anders? Das ZDF spricht ja von „frischem Wind“, der mit dir auf die Station einzieht.
Elisabeth Hertz hat das Motto und die Attitüde zu sagen: „Einfach machen wird schon“. Sie krempelt ihre Ärmel hoch und findet für jedes noch so schwere Problem eine Lösung. Den Kopf in den Sand zu stecken, kommt für sie trotz der Stolpersteine, die ihr zu Beginn der neuen Staffel in den Weg geraten, nicht infrage. Diese positive Energie ist genauso ansteckend wie inspirierend. Durch ihre Spitzzüngigkeit scheut sie keinen Konflikt und hat große Freude daran, sich passende wortgewandte Argumente aus dem Ärmel zu schütteln. Das finde ich sehr bezeichnend und schön an dieser Figur.
RUHR24: Ich höre da eine gewisse Leichtigkeit raus, die mit Elisabeth Hertz auf die Station einzieht. Unterscheidet sie sich dadurch auch von ihrer Vorgängerin Betty Weiss?
Die drei Bettys sind natürlich verschieden, weil ihre Geschichten und auch wir drei Schauspielerinnen verschieden sind. Das liegt in der Natur der Sache. Elisabeth Hertz kommt aus einer Schaustellerfamilie. Das heißt, sie ist ein Nomad:innenleben gewöhnt. Dieser Background hat das Talent in ihr hervorgerufen, mit Menschen auf sehr emphatische Weise umzugehen. Das ist im Umgang mit Patientinnen und Patienten natürlich super. Elisabeth transportiert eine Leichtigkeit und einen unermüdlichen Optimismus, jeden Tag aufs Neue.
RUHR24: Und wie verändert Deine neue Betty auch die Beziehung unter den anderen Charakteren? Im Grunde wird ja die gesamte Dynamik der Serie neugestaltet.
Ja, natürlich. Wenn man als Ensemblemitglied neu in eine bestehende Gruppe oder in einen bestehenden Freundeskreis hereinkommt, dann sorgt das immer für etwas Neues, für neue, unterschiedliche Geschichten, die wir auch in dieser Serie erzählen.
„Keine große Angst“: Henrike Hahn tritt in „Bettys Diagnose“ in Annina Hellenthals Fußstapfen
Die neue Betty, gespielt von Henrike Hahn, bringt nicht nur eine neue Hauptdarstellerin mit sich – sie sorgt auch für neue Dynamiken auf der Station der ZDF-Serie „Bettys Diagnose“. Neben ihren Kolleginnen und Kollegen muss die Schauspielerin vor allem die Zuschauerinnen und Zuschauer für sich gewinnen.
Annina Hellenthal war immerhin sieben Jahre lang der Hauptcharakter von „Bettys Diagnose“ im ZDF zu sehen. Die Erwartungen dürften hoch sein. Wie Henrike Hahn damit umgegangen ist, hat sie RUHR24 im Interview genauer verraten.
RUHR24: Annina Hellenthal war 7 Jahre dabei. Die Zuschauer haben wahrscheinlich einige Erwartungen an die neue Betty: Inwiefern verspürst Du einen gewissen Druck, die Erwartungen der Zuschauer zu erfüllen oder nicht zu enttäuschen und wie gehst Du damit um?
Ich habe dahingehend keine große Angst, in Fußstapfen treten zu müssen, oder etwas erfüllen zu müssen. Ich habe einfach so viel Freude an Elisabeth Hertz und kann nur hoffen, dass andere diese Freude auch verspüren.
RUHR24: Wie gehen Du und das ZDF diesen komplexen Wechsel jetzt eigentlich an? Also seht ihr euch dann nach der ersten Staffel erst mal die Quoten an und wartet ab? Oder bist du vielleicht schon direkt für mehrere Staffeln dabei?
Das ZDF und ich haben ein gemeinsames Ziel, das im Fokus steht: gute Geschichten zu erzählen. Und gute Geschichten brauchen immer erst mal ein bisschen Zeit. Das ist ja das Schöne an so einem Serienformat. Und diese Zeit nehmen wir uns, um diese neue Figur erzählen zu können.
„Bettys Diagnose“ läuft seit dem 29. September im ZDF – neue Folgen immer freitags
Die neue Staffel von „Bettys Diagnose“ mit Henrike Hahn in der Hauptrolle wird seit dem 29. September immer freitags um 19.25 Uhr im ZDF ausgestrahlt. Wer nicht warten kann, schaltet einfach jeweils eine Woche vorher in der ZDF-Mediathek ein. Neugierige erfahren zudem noch mehr im zweiten Teil des RUHR24-Interviews mit Henrike Hahn für „Bettys Diagnose“ im ZDF.