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„Hartz und herzlich“: Jasmin und Maik erhalten unerfreuliche Post! Das Schreiben vom Amtsgericht dreht sich um die Schulden, die Jasmin eigentlich abbezahlen müsste.
In Rostock Groß Klein, finden sich die berüchtigten Plattenbauten. Hier leben die Anwohner oft in schwierigen Verhältnissen – deren Alltag ist von ständigen Sorgen geprägt. Diese Realität begleitet die Sozialdokumentation „Hartz und herzlich“ und gewährt dabei einen Einblick in das Leben dieser Menschen. Eine von ihnen ist Jasmin, eine zweifache Mutter, die jeden Cent zweimal umdrehen muss. Darüber berichtet MANNHEIM24.
| Sendung | Hartz und herzlich – Tag für Tag Rostock |
| Sender | RTLZWEI |
| Drehort | Rostock |
| Produktionsfirma | UFA Show & Factual |
„Hartz und herzlich“ auf RTLZWEI: TV-Liebling Jasmin bekommt Post – „vom Amtsgericht“
Jasmin offenbart in den neuen Episoden der RTLZWEI-Serie aus Rostock, dass sie und ihre Familie ausschließlich von staatlichen Sozialleistungen lebt. Ihre finanzielle Situation lässt keine großen Sprünge zu. Jetzt bekommt die Familie Post von einer Behörde – auf den ersten Blick nichts Ungewöhnliches. Doch der Brief enthält schlechte Neuigkeiten:
„Das ist ein Schreiben vom Amtsgericht. Lidl will Geld von mir haben. Eigentlich wären 96 Euro noch offen, aber weil eine Rücklastschrift gemacht wurde und weitere Mahngebühren dazukamen, sind es jetzt 235 Euro“, erklärt die „Hartz und herzlich“-Protagonistin. Unverblümt gibt sie einen Einblick in die Gründe, die zu ihrer finanziellen Misere geführt haben.
„Hartz und herzlich“ in Rostock: Jasmin hat über 200 Euro Schulden bei Wocheneinkauf angehäuft
Wie viele andere in ähnlichen Situationen, hat auch Jasmin mit den Folgen jugendlichen Leichtsinns zu kämpfen. Bei ihrem Einkauf habe die Rostockerin mit Karte bezahlt, aber die langfristigen Konsequenzen außer Acht gelassen. Denn: Das Konto der zweifachen Mutter war nicht gedeckt.
Ihre Schulden habe Jasmin in Raten abbezahlen wollen. Doch als sie mit einer vereinbarten Rate in Verzug gerät, bekommt sie unschöne Post vom Amtsgericht. Mit dem Gerichtsschreiben wird sie schmerzhaft an die Realität ihrer Situation erinnert. Trotz des Bewusstseins über ihre Fehler spürt Jasmin immer noch die Bürde ihrer Vergangenheit: „Ich muss mich dazu äußern. Da ist etwas schiefgelaufen.“ Übrigens: Jasmin von „Hartz und herzlich“ muss in ein Mutter-Kind-Heim ziehen.
Jasmin von „Hartz und herzlich“ einigt sich mit Gericht – sonst „kommt jemand, der pfändet“
Um weiteren Schaden abzuwenden,will sich Jasmin umgehend beim Amtsgericht melden und die Behörde über ihre Ratenzahlung informieren. Sie ist entschlossen, ihre Familie nicht weiter in finanzielle Probleme hineinzuziehen und kämpft darum, ihre Schulden außergerichtlich begleichen zu können. „Wenn ich auf das Schreiben nicht reagiere, dann kommt jemand, der pfändet“, erklärt Jasmin – eine enorme Belastung für die junge Familie.
Jasmins Hoffnung ist, dass sie abermals eine Ratenzahlung mit dem Gericht vereinbaren kann. Sie hat Glück! Das Gericht lässt sich auf eine letzte Ratenzahlung ein: „Hoffentlich funktioniert das jetzt. Sonst bekommen wir richtig Probleme.“ Das ist gerade noch mal gut gegangen für Jasmin und Maik! Sie können ihre Schulden weiterhin in Raten abbezahlen. (sik)
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