Überraschender Familienname

„Ich bin Helga Hodensack“: Fans lachen über Namen von „Bares für Rares“-Verkäuferin

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Eine Kandidatin von „Bares für Rares“ sorgt bei den Fans der ZDF-Trödelshow für Lacher. Denn ihr Nachname zieht viele zweideutige Sprüche mit sich.

Pulheim – Bei „Bares für Rares“ stehen vor allem die Antiquitäten im Vordergrund, die hoffnungsvolle Verkäufer in der ZDF-Trödelshow zu Geld machen wollen. Ab und an sorgen aber auch die Teilnehmer selbst für Aufsehen – und vor allem der etwas ungewöhnliche Nachname einer Studiobesucherin bringt in den sozialen Medien nun viele Lacher mit sich.

Kann man leicht falsch verstehen: „Bares für Rares“-Verkäuferin hat ungewöhnlichen Nachnamen

Eigentlich lief die „Bares von Rares“-Folge vom 22. März 2021 so ab wie die meisten Ausgaben der Kultshow, die seit 2013 über die Bildschirme flimmert. Eine Porzellanfigur, eine Taschenuhr oder zwei Glaskannen – nichts, was die Experten und Händler nicht schonmal gesehen haben. Für Erstaunen dürfte in den Verkaufshallen in Pulheim aber der Nachname einer Teilnehmerin gesorgt haben.

Schlümpfe, Kreuze, Nahrungsmittel: Die kuriosesten Deals bei „Bares für Rares“ in Bildern

Bares für Rares: Verkäufer Endrik Kamphausen, Horst Lichter und Albert Maier
Endrik Kamphausen möchte seinen Steiff-Teddy loswerden und erhofft sich dafür 500 Euro. Die Expertise von Albert Maier geht sogar bis zu 800 Euro. © ZDF
Bares für Rares: ein Steiff-Teddy
Expertin Sandra Schäfer ist ganz begeistert von „Purzel“ und bietet dem Verkäufer ganze 6000 Euro für den Steiff-Teddy. Der kann sein Glück kaum fassen und schlägt natürlich zu. © ZDF
Marlies Fischer, Detlev Kümmel und Horst Lichter bei „Bares für Rares“
Marlies Fischer ist im Auftrag ihrer betagten Freundin zu „Bares für Rares“ gereist um dort einen Dachbodenfund zu veräußern. Bei dem Bild handelt es sich um ein Werk des Expressionisten Otto Müller - eine wahre Rarität! © ZDF
Bild von Otto Müller bei „Bares für Rares“
Experte Detlev Kümmel klärt auf: bei dem Bild, das den Titel „Badende junge Frau hinter einem gegabelten Baum auf Fehmarn“ trägt, handelt es sich um ein Unikat, da es von Otto Müller per Hand koloriert und signiert wurde. 30.500 Euro zahlt Fabian Kahl nach einem heißen Bietergefecht. © ZDF
Eine kleine Dose bei „Bares für Rares“
Diese kleine Dose möchte Altenpflegerin Natascha verkaufen. Für das Erbstück von ihren Großeltern wünscht sie sich 150 Euro. Doch Experte Detlev Kümmel insistiert. © ZDF
Verkäuferin Natascha, Horst Lichter und Detlev Kümmel bei „Bares für Rares“
Es handelt sich nämlich um eine 300 Jahre alte Schnupftabakdose aus Meißner Porzellan und in perfektem Zustand. 4500 Euro gibt es dafür, Umarmung und ein paar Tränchen von Horst Lichter obendrauf. Was für ein emotionaler Verkauf! © ZDF
Eine Schweinekopf von Fabergé wechselt bei „Bares für Rares“ den Besitzer
Seine Kristallvase mit Schweinekopf möchte Armin Neusius bei „Bares für Rares“ veräußern. Was Horst Lichter für eine Gag hält, entpuppt sich als absolute Rarität: ein Stück von Peter Carl Fabergé - und 5200 Euro gibt es dafür. © ZDF
„Olympiade der Schlümpfe“ von 1984 bei „Bares für Rares“
Ein Überraschungsei kostet neu mit Schokolade keinen Euro. Doch wie jeder weiß, versteckt sich in jedem 7. Ei eine besondere Sammelfigur. Hier zu sehen die „Olympiade der Schlümpfe“ von 1984. © ZDF
„Bares für Rares“-Händler Julian Schmitz-Avila
„Bares für Rares“-Händler Julian Schmitz-Avila ist ganz begeistert von den sportlichen Schlümpfen und blättert für die Sammlung stolze 800 Euro hin. © ZDF
Verkäufer Bernd zeigt Horst Lichter und Detlev Kümmel seine Kosmonautennahrung
Eine ganz besondere Rarität hat Verkäufer Bernd ins Pulheimer Walzwerk mitgebracht: Kosmonautennahrung von 1976! Noch immer haltbares Roggenbrot, Kekse, Suppe und Schweinebraten.  © ZDF
Kosmonautennahrung bei „Bares für Rares“
Geschenkt hat ihm die Nahrungsmittel kein Geringerer als Sigmund Jähn - eine wahre Kuriosität! Waldi blättert dafür gerne 400 Euro hin. © ZDF
Bares für Rares: Verkäuferinnen Stephanie und Cosima wollen ihr Erbstück verkaufen
Das ist der Beginn des wohl spektakulärsten Verkaufs in der Geschichte von „Bares für Rares“: Stephanie und Cosima möchten ein Erbstück verkaufen. Doch wie wertvoll das wirklich ist, können die beiden nicht ahnen.  © ZDF
Reliquienkreuz bei „Bares für Rares“
Eine wahre Sensation, erklärt Expertin Dr. Heide Rezepa-Zabel. Das Gold und die 40 Karat Diamanten aus denen das Kreuz gefertigt wurde, erscheinen nebensächlich, bedenkt man das Innere der Reliquie.  © ZDF
Expertin Susanne Steiger kauft bei „Bares für Rares“ das Reliquienkreuz
Denn im Inneren des 300 Jahre alten Kreuzes sollen sich drei Splitter vom Kreuz Jesu Christi befinden. Eine Weltsensation! Händlerin Susanne Steiger ersteigert das Stück für 42.000 Euro - eine Rekordsumme bei „Bares für Rares“. © ZDF

„Machen wir eine schöne Vorstellungsrunde“, begrüßt Horst Lichter die vierte Verkäuferin des Tages, die einen Wandteller an den Mann bringen möchte und sich prompt als „Helga Hobensack“ vorstellt. Zugegeben ist der Nachname etwas ausgefallen – und dürfte viele Zuschauer beim ersten Hören an ein ganz anderes Wort erinnert haben. Weiter darauf geht der schnurrbärtige Moderator aber nicht ein, sondern vermerkt lediglich: „Helga war der Vorname.“

Die größten „Bares für Rares“-Schätze

Seitdem am 3. August 2013 die allererste Folge von „Bares für Rares“ im ZDF Premiere feierte, haben die verhandlungsfreudigen Händler ein paar wahre Schätze erstanden – zu atemberaubenden Preisen. 2019 bekamen Cosima Birk und ihre Tochter Stephanie Huber 42.000 Euro für ein Schmuckstück, das Holzsplitter aus dem Kreuz von Jesus Christus enthielt. 2021 wurde Marlies Fischer für eine Lithografie des expressionistischen Malers Otto Mueller, von der es weltweit nur 20 Stück gibt, mit 30.500 Euro beschert. Im selben Jahr konnte sich Sabine Riemer über 29.000 Euro für ein vergoldetes Trinkgefäß vom Hof der russischen Kaiserin Katharina der Großen freuen. Man merkt also: Flohmarktbesuche und auf dem Dachboden herumstöbern zahlen sich aus.

(Quelle: berliner-kurier.de)

„Helga Hodensack“: „Bares für Rares“-Zuschauer lachen über Nachnamen einer Verkäuferin

Zwar liegt die Ausstrahlung der Folge schon mehr als zwei Jahre zurück, im Netz sorgt Helga Hobensacks Name aber selbst heute noch für heitere Stimmung. „Ich bin Helga Hodensack“, scherzt ein „Bares für Rares“-Fan bei YouTube, „Hoffentlich ist oder war Helga nicht Lehrerin“, tut es ihm ein anderer gleich. „Schwer vorstellbar, dass jemand wirklich so heißt“, schreibt ein Instagram-Nutzer, „Ein Wunschkennzeichen bekommt sie bestimmt nicht“, erklärt ein anderer. Ein User zeigt sich der Verkäuferin gegenüber jedoch auch mitfühlend: „Mit solch einem Nachnamen hat man vermutlich keine schöne Schulzeit.“

„Helga Hobensack“: Der Nachname dieser „Bares für Rares“-Verkäuferin sorgt im Netz für Lacher.

Auch neben ihrer Zeit in der ZDF-Show sind die „Bares für Rares“-Experten und Händler schwer gefragt. Als er zu Gast im Fernsehgarten war, verriet Sven Deutschmanek jedoch, dass ihm auf Flohmärkten nichts mehr verkauft wird. Verwendete Quellen: ZDF/Bares für Rares/Folge vom 22. März 2021; berliner-kurier.de

Rubriklistenbild: © Screenshot/ZDF/Bares für Rares/Folge vom 22. März 2021 (Fotomontage)

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