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Ärztin auf dem Bildschirm und bald Therapeutin im echten Leben. Eine Schauspielerin von „In aller Freundschaft“ offenbart ihre neuen Pläne.
Dortmund – Bei beliebten Serien und fiktiven Charakteren stellt sich oft die Frage, ob die Schauspieler Gemeinsamkeiten mit ihren Rollen haben. Die Darstellerin der Dr. Ina Schulte aus „In aller Freundschaft“ offenbart ihre Parallele zwischen Fiktion und Wirklichkeit im Interview. So äußert sich Isabell Gerschke beim MDR über die Faszination und das starke Bedürfnis, Menschen zu helfen.
„In aller Freundschaft“ in der ARD: Darstellerin praktiziert auch im echten Leben
In der Sachsenklinik gab es vor kurzem einen Grund zum Feiern. Denn Dr. Ina Schulte, alias Isabell Gerschke kehrte zu „In aller Freundschaft“ zurück. Nach einem traumatischen Ereignis stieg die Gynäkologin kurzzeitig aus dem Berufsalltag aus. Als bei ihrer besten Freundin eine Abtreibung aufgrund eines Herzfehlers drohte, griff Dr. Schulte in Folge 1055 aber doch wieder selbst zum Arztkittel.
Dieses Wiedersehen ließ das Herz des ein oder anderen „In aller Freundschaft“-Fans, wie eventuell das des Weltstars André Rieu, höher schlagen. Während ihrer Pause spielte Isabell Gerschke nicht nur bei der Anwaltsserie „Mandat für Mai“ mit, sondern widmete sich auch ihrer neuen Ausbildung. Das Privatleben der Schauspielerin ist nämlich ganz schön ausgelastet.
„In aller Freundschaft“ in der ARD: Schaupsielerin Isabell Gerschke wollte Tänzerin werden
Isabell Gerschke steht bereits seit über 30 Jahren als deutsche Schauspielerin vor der Kamera, nachdem sie mit 12 Jahren vom Schulhof „weg-gecastet“ wurde. Dabei wollte sie eigentlich Tänzerin werden, wie sie im MDR-Interview offenbart. Für eine professionelle Tanzausbildung reiste sie nach dem Mauerfall sogar nach Hollywood (mehr Promi-News auf RUHR24).
Diese Leidenschaft bleibt zwar bis heute, doch ihr Fokus verlagert sich momentan auf die therapeutische Arbeit. So sagt sie gegenüber dem MDR: „Nach 25 Jahren hab ich dann irgendwie gedacht (...), ich brauche jetzt Platz für etwas, das ich schon immer machen wollte“. Also habe sie sich dazu entschlossen, eine Heilpraktiker-Ausbildung für Psychotherapie zu machen. Besonderen Fokus möchte sie dabei auf Gruppentherapie für Frauen legen. „Das liegt einfach in der Natur der Sache, ich bin Frau und Mutter und kann mich einfach gut in die Menschen hineinversetzen.“
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Nach Beendigung der Ausbildung agiert Isabell Gerschke quasi sowohl vor als auch hinter der Kamera als Medizinerin. Ihre Faszination für Medizin wirkt sich auch am Set aus. „Es macht mir schon Spaß, weil ich auch jemand bin, der diese ganzen Krankheiten, die wir in der Sachsenklinik haben, google. Ich google mir dann einen ab, weil ich verstehen und wissen möchte, wo das herkommt, wie das funktioniert.“ Es komme dann schon mal vor, dass sie gerne Hinweise auf Fehler gibt, deswegen scherzt sie gegenüber dem MDR: „Es ist nicht so angenehm mit mir.“
Fans müssen sich allerdings keine Sorgen machen, denn die Schauspielerei bleibt weiterhin Isabell Gerschkes Steckenpferd und Hauptberuf. Die therapeutische Arbeit solle sich lediglich als zweites Standbein in ihrem Leben etablieren.