Konkrete Vorstellungen

Münster-„Tatort“ ohne Alberich? Diesen Abgang wünscht sich ChrisTine Urspruch

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ChrisTine Urspruch ist in ihrer Rolle „Alberich“ fester Bestandteil vom „Tatort“ aus Münster. Wenn ihre Geschichte einmal auserzählt ist, weiß sie genau, wie das Ende aussehen soll.

Münster – Mittlerweile gehört ChrisTine Urspruch (53) seit über 20 Jahren zum „Tatort“-Team aus Münster. Als Silke Haller, der Assistentin von Prof. Dr. Dr. Boerne (Jan Josef Liefers, 59), hat sie sich in die Herzen der Krimi-Fans gespielt. Besser bekannt ist die TV-Rechtsmedizinerin unter dem Spitznamen „Alberich“. Dass sie einmal nicht mehr in der ARD-Reihe zu sehen sein könnte, ist für viele Fans eine schlimme Vorstellung – doch ChrisTine Urspruch selbst hat für den Fall der Fälle bereits einen Plan.

Drama und Filmtod? So stellt sich ChrisTine Urspruch ihr „Tatort“-Ende vor

Im Herbst des vergangenen Jahres erhielten die Fans eine vermeintlich schockierende Nachricht. Damals hieß es, „Alberich” sei raus aus dem Münster-„Tatort“. Zur Freude der Zuschauer blieb ChrisTine Urspruch alias Silke Haller aber fester Bestandteil der Sendung. Lediglich der politisch inkorrekte Spitzname für die kleinwüchsige Frau wurde aus dem Drehbuch gestrichen. Irgendwann wird der Zeitpunkt aber dennoch kommen, dass sich die Fans von der Rolle verabschieden müssen. Wann das ist, steht in den Sternen – die Schauspielerin weiß aber, wie ein Abschied aussehen würde.

Von Roland Kaiser bis Helene Fischer: Diese Promis spielten bereits im „Tatort“ mit

Die Zuschauerlieblingen Schenk und Ballauf ( Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt) sowie die restlichen „Tatort“-Teams des WDR blicken in die Kamera.
Seit 1970 begeistern die Ermittler-Teams schon die Krimi-Fans. Neben den Kommissaren standen aber auch andere bedeutende deutsche Stars vor der Kamera. © WDR
Schlagersängerin Helene Fischer im „Tatort: Der große Schmerz“
2016 spielte keine geringere als Schlagerqueen Helene Fischer beim „Tatort“ mit. Als Auftragskillerin hielt sie das Ermittler-Team aus Hamburg auf Trab. In der Episode „Der große Schmerz“ spielte sie an der Seite von Til Schweiger.  © WDR/NDR/Gordon Timpen
Maria Furtwängler, Udo Lindenberg und Detlev Buck sitzen an der Bar
Im Fall „Alles kommt zurück“ trat Udo Lindenberg im Tatort mit Maria Furtwängler auf. Die in Hamburg gedrehte Folge wurde 2021 ausgestrahlt. © NDR/Frizzi Kurkhaus
Nina Hagen steht vor einem Ufo und singt in ein Mikrofon
Die „Tatort“-Episode „Tod im All“ aus dem Jahr 1997 konnte mit mächtiger Starbesetzung glänzen. Sängerin Nina Hagen tat als sie selbst im Krimi auf. Doch noch ein weitere Promi ist in dieser Episode zu sehen. ©  SWR/Wolf Tschira
Anke Engelke lacht in die Kamera
Auch Anke Engelke war im Tatort „Tod im All“ zu sehen. Die Entertainerin spielte Radiomoderatorin „Anke“. © dpa
Roland Kaiser steht auf der Bühne und singt.
Bei der „Tatort“-Folge „Summ, Summ, Summ“ ermittelt das beliebte Münsteraner Duo, bestehend aus dem Hauptkommissar Frank Thiel (Axel Prahl) und dem Rechtsmediziner Professor Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers). Doch der Star der Episode ist kein geringerer als Roland Kaiser  © ORF
Hugo Egon Balder im „Tatort: Borowski und die Sterne“
Er ist kaum wiederzuerkennen: Hugo Egon Balder spielt im NDR-Tatort „Borowski und die Sterne“ einen Rockstar. © ARD
Oliver Mommsen, Sabine Postel und Jeanette Biedermann unterhalten sich
2007 wagte Jeanette Biedermann einen Gastauftritt im „Tatort“ als Rocksängerin Dana. © Radio Bremen/Jörg Landsberg
Götz George, Dieter Bohlen und Eberhard Feik legen sich die Hände auf die Schultern
Grimme-Preis-gekrönt: Der „Tatort: Moltke“ ist laut Kritikermeinung ein absolutes Highlight der Krimi-Reihe. In dieser Episode ist auch der Poptitan Dieter Bohlen zu sehen. © ARD
Joachim Löw und Oliver Bierhoff schauen sich an
Im „Tatort: Im Abseits“ (2011) haben Joachim Löw und Oliver Bierhoff einen Gastauftritt. Selbst im Krimi ist ihr Fußball-Wissen gefragt.  © ARD
Joshua Kimmich steht hinter einem Tresen
Fußballer als Fitnesstrainer: Der FC-Bayern-Star Joshua Kimmich begeisterte 2023 die Zuschauer mit seinem „Tatort“-Auftritt  © Hendrik Heiden/BR, Tellux Film GmbH / DPA
Frank Zander sitz am Steuer eines Wagens
In der „Tatort“-Episode „Der Hammer“ (2013) ist der Musiker Frank Zander als Zuhälter Bruno Vogler zu sehen. © WDR
Rudolph Mooshammer im BR-Tatort „Im Herzen Eiszeit“
Im Krimi ging es auch stylisch zu: Modemacher Rudolph Moshammer spielte 2000 im „Tatort: Blaues Blut“ einen Adelstitel-Händler. © NDR
Ausschnit aus dem „Tatort: Spielverderber“
Journalist Kai Diekmann ist unter die Statisten gegangen: Im Hannoveraner „Tatort: Spielverderber“ war er als Leiche zu bestaunen. © picture alliance / dpa | Frederic Batier/NDR
Frank Schätzing spricht mit Axel Milberg
Die Tiefsee wird ausgebeutet, der Ermittler geht auf Tauchgang: Im „Tatort: Borowski und das Meer“ von 2014 übernahm Autor Frank Schätzing eine Gastrolle.  © ARD
Bela B. und Udo Wachtveitl blicken in die Kamera
Bela B. (bekannt aus der Punkband „Die Ärtze“) ist in der Folge „Totentanz“ mit den Kommissaren Batic und Leitmayr zu sehen. Hier spielte Bela den Dance-Floor-Dj Lupo. © BR
„Die Toten Hosen“ als Volksmusikgruppe im „Tatort“
„Die Toten Hosen“ haben gleich zwei Gastauftritte im „Tatort“ zu verzeichnen. Zuerst stand die Band 1987 in der Folge „Voll auf Hass“ mit Ermittler Paul Stoever, als Punkband vor der Kamera. In der 300. Folge kam die Band wieder zurück zum „Tatort“. Doch dieses Mal als Volksmusikgruppe.  © BR
Rio Reiser sitzt auf einem Stuhl
Der „König von Deutschland“ Rio Reiser war ebenfalls als Gast im „Tatort“ zu sehen. 1989 und 1995 stand der Musiker mit Schimanski und Batic vor der Kamera. © BR
Berti Vogts hält ein Kaninchen auf dem Arm
Ex-Nationaltrainer Berti Vogts trat 1999 im „Tatort: Habgier“ vor die Kamera. Darin spielt er Jürgen Lampert, der seinem Nachbarn ein ausgebüxtes Kaninchen zurückbringt und dabei bemerkt, dass der Gashahn im Nachbarhaus offen steht.  © ARD

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Im Gespräch mit IPPEN.MEDIA malt sich die 53-Jährige aus, wie sie in ferner Zukunft aus dem „Tatort“ ausscheiden könnte: „Ich würde mit Hawaiihemd und Sonnenbrille wie ‚Magnum‘ in der Serie aus den 80ern in einen Sportwagen hüpfen und lächelnd davon fahren!“, verrät ChrisTine Urspruch. Ein dramatischer TV-Tod ist demnach – zumindest in ihrer Vorstellung – ausgeschlossen. Die Krimi-Darstellerin wünscht sich wohl einen Abschied, der zu ihr passt – würdevoll und mit viel Stil.

Kein Ende in Sicht: ChrisTine Urspruch freut sich auf neue „Tatort“-Folgen

Am 17. März 2024 läuft im Ersten die „Tatort“-Episode „Unter Gärtnern“. Das Team aus Münster ist mittlerweile aber schon längst mit den Dreharbeiten eines Nachfolgers mit dem Arbeitstitel „Der Fluch der Grabmaske“ beschäftigt. Dann wird ChrisTine Urspruch bzw. Silke Haller in einer besonders wichtigen Szene zu sehen sein. Schon jetzt gibt die Schauspielerin einen kleinen Einblick.

ChrisTine Urspruch ist in ihrer Rolle „Alberich“ fester Bestandteil vom „Tatort“ aus Münster. Wenn ihre Geschichte einmal auserzählt ist, weiß sie genau, wie das Ende aussehen soll.

„In einer Szene werde ich beweisen, dass Frauen sehr wohl in der Lage sind, Männer körperlich umzuhauen! Wenn sie nur richtig wütend sind … darauf freue ich mich“, schwärmt sie von „Der Fluch der Grabmaske“ (AT). Über die neue Folge ist zudem bereits bekannt, dass Hauptkommissar Frank Thiel (Axel Prahl, 63) und Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne in einem besonders bizarren Mordfall ermitteln werden. Für ihr Verhältnis zu Jan Josef Liefers findet ChrisTine Urspruch ansonsten nur lobende Worte: „Wir mögen uns sehr! Ich mag es immer sehr, mit Jan Josef zu spielen, und ab und zu schaffen wir es, nach Drehschluss Essen zu gehen. Dann reden wir über Gott und die Welt, wie über Familie, unsere Haustiere, Filme und manchmal schauen wir Fußball – ich stehe übrigens auf St. Pauli.”

Neben der Schauspielerei hat „Tatort“-Star ChrisTine Urspruch aber noch eine andere Leidenschaft. Verwendete Quellen: IPPEN.MEDIA-Interview, Pressemitteilung zum „Tatort“ „Der Fluch der Grabmaske“ (AT)

Rubriklistenbild: © WDR/ Boris Breuer

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