Nach Ausstieg aus Dortmunder Tatort – Anna Schudt wechselt für ZDF Job und Stadt

+
Ex-Tatort-Kommissarin Anna Schudt wechselt zu „einem der schönsten Berufe der Welt“
  • schließen

Von Dortmund in die Landeshauptstadt für einen der „schönsten Berufe der Welt“. Die ehemalige Tatort-Schauspielerin startet dort ein Herzensprojekt.

Dortmund – Anna Schudt (49) verabschiedet sich nach mehr als 10 Jahren vom Dortmunder „Tatort“. Doch nicht nur ihre Rolle als Kommissarin Martina Bönisch lässt sie hinter sich, sondern auch die Stadt im Ruhrgebiet. Grund dafür ist eine neue Rolle im ZDF, in der sie in einen ihrer Meinung nach „schönsten Berufe der Welt“ schlüpfen darf.

Nach Ausstieg aus Dortmunder Tatort – Anna Schudt wechselt für ZDF Job und Stadt

Von der Dortmunder Kommissarin zur Berliner Hebamme. Schauspielerin Anna Schudt startet mit einem neuen Job in deutschlands Hauptstadt durch. Während der „Bergretter“-Star Sebastian Ströbel vom ZDF zum ARD wechselt, macht Schudt es genau andersherum. Sie hat es vom ARD-Tatort nun ins ZDF verschlagen.

Hier spielt sie in der neuen Serie „Push“ eine der drei Hauptrollen als Hebamme. Für sie ist es aber deutlich mehr als nur eine Rolle im TV. Es ist vielmehr ein Herzensprojekt und bedeutet der Dreifach-Mama sehr viel.

Tatort-Kommissarin Anna Schudt wechselt zu „einem der schönsten Berufe der Welt“

Die neue Sendung im ZDF macht nämlich auch darauf aufmerksam, wie stressig der Beruf als Hebamme ist. „Ich hoffe sehr, dass Hebammen irgendwann wieder stressbefreiter und mit angemessenem Lohn arbeiten und das Schöne an diesem wunderbaren Beruf wieder mehr genießen können. Denn es ist einer der schönsten Berufe der Welt!“, erklärt Anna Schudt im ZDF-Interview.

Als Mutter von drei Söhnen kann sie sich gut in ihre neue Rolle hineinversetzen. Zusätzlich habe sie auch noch viel mit ihrer Hebamme von früher gesprochen. Was für Anna Schudt keiner weiteren Umstellung bedarf, ist der Name der Hebamme: Anna Koch.

Video: ARD und ZDF – die Grundpfeiler des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Anna kämpft im ZDF mit dem „Worst Case“: Neue Serie wird emotional

Doch die hat es nicht immer einfach. Wie die Schauspielerin vor Serienstart verrät, muss sich ihre Rolle neben ihrer alltäglichen Arbeit auch noch mit einer Klage und Ermittlungen wegen eines Behandlungsfehlers herumschlagen, ein absoluter „Worst Case“.

Emotional wird „Push“ damit auf jeden Fall. Denn bei einer Geburt liegen „Glück und Leid, Freude und Enttäuschung, Angst und Hochgefühl“ eben nah beieinander (mehr TV-News bei RUHR24 lesen).

Neue ZDF-Serie „Push“: Serienstart und Sendezeiten

Doch mit dieser Verantwortung kämpft Schudt nicht alleine im ZDF. An ihrer Seite sind die Hebammen Nalan (Mariam Hage) und Greta (Lydia Lehmann). Geplatzte Fruchtblasen, Babys in Beckenendlage und zu früh einsetzende Wehen stehen bei dem Trio auf der Tagesordnung.

Die Nachwuchsschauspielerin Lydia Lehmann (25) ist auch überzeugt von der Message hinter der Serie: „Ich würde mich nicht wundern, wenn heute oder morgen die Hebammen auf die Straßen gingen. Und wir sollten alle mitgehen“, meint sie. Denn die Arbeitsumstände seien in dem Job alles andere als gut.

„Bewunderung und Respekt“: Neue ZDF-Serie soll nicht nur unterhalten

Genauso überzeugt von ihrer Rolle zeigt sich auch die dritte Dame in der Runde: „Meine Bewunderung und mein Respekt für diese Berufsgruppe kennen, ehrlich gesagt, keine Grenzen. Das hat sich auch ein Jahr nach unserem Dreh nicht geändert“, erklärt die österreichische Schauspielerin Mariam Hage (32) sichtlich angetan von ihrer Rolle.

Sehen kann man die neue Sendung „Push“ in der ZDF-Mediathek ab Freitag, dem 1. März. Im Fernsehen läuft die Serie dann ab dem 10. März immer sonntags um 20.15 Uhr auf zdfneo in Doppelfolgen und hoffentlich ohne Ausfälle, denn dafür wurde der Sender kürzlich auf Social Media kritisiert.

Kommentare