Beginnendes Nierenversagen bei Papst Franziskus: Sorgen im Vatikan

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Papst Franziskus leidet seit mehreren Tagen an einer Bronchitis, die nun im Krankenhaus behandelt werden soll.
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Papst Franziskus setzt seine Behandlung im Krankenhaus fort. Derweil steigt die Sorge um das Oberhaupt der katholischen Kirche.

Update, 24. Februar, 13.19 Uhr: Papst Franziskus befindet sich weiterhin im Krankenhaus wegen eines beginnenden Nierenversagens. Wie der Vatikan am Montag mitteilte, habe der 88-Jährige die Nacht gut überstanden. Aus seinem Umfeld hieß es, Franziskus sei „guter Dinge“ und verspüre aktuell keine starken Schmerzen.

Beginnendes Nierenversagen bei Papst Franziskus: Sorgen im Vatikan

Am Sonntagabend hatte der Vatikan bekannt gegeben, dass sich zu der beidseitigen Lungenentzündung und einer komplexen Infektion nun auch ein „leichtes, beginnendes Nierenversagen“ entwickelt habe. Dieses sei jedoch unter Kontrolle. Die Sorge um den gesundheitlich angeschlagenen Papst nahm damit weiter zu.

Franziskus wird seit Mitte des Monats in der Gemelli-Klinik in Rom behandelt. Bereits vor Weihnachten hatte er mit Atemwegsproblemen zu kämpfen. In der Klinik diagnostizierten die Ärzte eine Lungenentzündung – eine ernstzunehmende Erkrankung, insbesondere im hohen Alter. Der Pontifex ist mittlerweile der zweitälteste Papst der Geschichte (weitere Themen aus dem Bereich Promi bei RUHR24 lesen).

DPA/bearbeitet durch Malte Hupach

Update, 17. Februar, 16.28 Uhr: Papst Franziskus muss weiterhin im Krankenhaus bleiben. Wie der Vatikan mitteilte, wurde bei dem 88-Jährigen eine „polymikrobielle Infektion der Atemwege“ diagnostiziert, was eine Anpassung der Behandlung erforderlich machte. Die Ärzte in Rom sprechen von einem „komplexen Krankheitsbild“, das einen längeren Klinikaufenthalt notwendig mache.

„Komplexes Krankheitsbild“: Sorgen im Vatikan um Papst Franziskus

Kurz nach der Mitteilung wurden alle Termine des Papstes für den Rest der Woche abgesagt. Franziskus wird seit vergangenen Freitag (14. Februar) im Gemelli-Krankenhaus in Rom stationär behandelt.

Zunächst war lediglich von einer Atemwegserkrankung, möglicherweise einer Bronchitis, die Rede. Aus seinem Umfeld hieß es bislang stets, es bestehe „kein Grund zur Sorge“. Die neue Diagnose gibt nun genaueren Aufschluss über seinen Gesundheitszustand.

DPA/bearbeitet durch Malte Hupach

Erstmeldung, 14. Februar, 11.11 Uhr: Papst Franziskus (88) ist ins Krankenhaus eingeliefert worden. Er leide an einer Bronchitis, teilte der Vatikan am Freitag (14. Februar) mit.

Papst Franziskus im Krankenhaus: Sorgen im Vatikan

Beim Oberhaupt der katholischen Kirche würden „einige notwendige diagnostische Tests“ durchgeführt. Die Erkrankung dauere seit einigen Tagen an. Er wolle „seine Behandlung der Bronchitis, die immer noch andauert, im Rahmen eines Krankenhauses fortsetzen“.

Papst Franziskus (bürgerlich Jorge Mario Bergoglio) hatte bereits am vergangenen Sonntag (9. Februar) eine Messe abbrechen müssen. Audienzen am Freitagvormittag hatte der Papst noch wie geplant absolviert.

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