Von Nicole Kurylonek
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Jörg Pilawa ist Hobby-Schläfer. Vor einer Sendung legt er gerne ein Nickerchen ein – einmal ist er seiner Leidenschaft sogar während einer Show nachgegangen.
Leipzig – Seit über 30 Jahren ist Moderator Jörg Pilawa (58) in der TV-Landschaft fest verankert. Unzählige Sendungen für verschiedene Sender hat er geleitet, selbst für das MDR-„Riverboat“ war er zwei Jahre als Showmaster tätig. Am Freitagabend (5. April) war der Moderator zu Gast in seiner ehemaligen Sendung und erzählt den Zuschauern offen, welchen peinlichen Fauxpas er sich mal geleistet hat.
„Ich habe nur geschlafen“: Jörg Pilawa verpennt beinahe Live-Sendung Beim „Riverboat“ kommt so einiges auf den Tisch: TV-Urgestein Jörg Pilawa plauderte unter anderem aus, welche Kandidaten er in seinen Quizshows gerne scheitern sieht. Doch der Moderator offenbart auch einiges über sich selbst. MDR-Moderatorin Kim Fisher (54) spricht den 58-Jährigen auf ein Ritual an, welches er seit Anbeginn seiner TV-Karriere pflegt – und zwar legt der Hamburger vor jeder Sendung ein kurzes Nickerchen von 15 Minuten ein. „Ja, das ist tatsächlich ein Ritual, was ich seit 30 Jahren durchziehe. Ich habe zum Glück einen sehr, sehr schönen und festen Schlaf und vor jeder Sendung schlafe ich“, offenbart der Moderator.
Ausraster, Abbruch, Krankenhaus: Die größten TV-Skandale Deutschlands aller Zeiten Ohrfeige beim Bachelor, Mobbing im Sommerhaus und andere Eklats: Die Fotostrecke zeigt die größten TV-Skandale Deutschlands. © RTL + / WDR Seit 2003 sucht „Der Bachelor“ bei RTL nach der großen Liebe. Der Rosenkavalier muss sich zwischen 22 hübschen Frauen entscheiden. Das lief nicht immer reibungslos, wie die nächsten Bilder zeigen. © RTL+ Eigentlich wollte Yeliz Koc (27) 2018 bei „Der Bachelor“ ihre große Liebe finden. Wie so oft bei der Datingshow endete auch ihre Reise mit einem gebrochenen Herzen. © RTL+ Das ließ die Kosmetikerin nicht einfach so auf sich sitzen. Kurzerhand gab sie ihrem Herzensbrecher Daniel Völz statt einer Abschiedsumarmung eine ordentliche Schelle. © RTL+ Ob verdient oder nicht, Yeliz Koc schaffte es sicherlich unter anderem durch diese Szene in die Öffentlichkeit. Mittlerweile gilt sie nicht nur als TV-Star, sondern auch als erfolgreiche Influrencerin. Ob verdient oder nicht, Yeliz Koc schaffte es sicherlich unter anderem durch diese Szene in die Öffentlichkeit. Mittlerweile gilt sie nicht nur als TV-Star, sondern auch als erfolgreiche Influrencerin. © RTL+ Platz zwei geht an Melanie Müller (32), auch bekannt als Skandalnudel des deutschen Fernsehens. Ihren Sprung in die Öffentlichkeit schaffte das damalige Erotik-Model mit viel Haut. Platz zwei geht an Melanie Müller (32), auch bekannt als Skandalnudel des deutschen Fernsehens. Ihren Sprung in die Öffentlichkeit schaffte das damalige Erotik-Model mit viel Haut. © RTL+ So stieg die Blondine bei „Der Bachelor“ 2013 einfach mal nackt zu Jan Kralitschka in den Whirlpool. Immerhin auch ihr half sicherlich solch skandalöser Auftritt am Ende in die Öffentlichkeit. So stieg die Blondine bei „Der Bachelor“ 2013 einfach mal zu Jan Kralitschka in den Whirlpool und zog sich anschließend aus (nächstes Bild). Immerhin auch ihr half sicherlich solch skandalöser Auftritt am Ende in die Öffentlichkeit. © RTL+ Mittlerweile gehört sie zu einer der bekanntesten Reality-Stars und gewann sogar ein Jahr nach „Der Bachelor“ das Dschungelcamp. Mittlerweile gehört sie zu einer der bekanntesten Reality-Stars und gewann sogar ein Jahr nach „Der Bachelor“ das Dschungelcamp. © RTL+ Die erste Staffel „Promis unter Palmen“ auf Sat.1 war ein überraschender Quotenerfolg. Wegen des Todesfalls von Kandidat Willi Herren wurde die Staffel im dritten Jahr abgebrochen und das Format eingestellt. Die erste Staffel „Promis unter Palmen“ auf Sat.1 war ein überraschender Quotenerfolg. Wegen des Todesfalls von Kandidat Willi Herren wurde die Staffel im dritten Jahr abgebrochen und das Format eingestellt. © Sat.1 Sowas hatte es bis dahin noch nie gegeben: Schlimmstes Mobbing vor laufender Kamera. TV-Zuschauer ließ „Promis unter Palmen“ 2020 sprachlos und entsetzt zurück. Sowas hatte es bis dahin noch nie gegeben: Schlimmstes Mobbing vor laufender Kamera. TV-Zuschauer ließ „Promis unter Palmen“ 2020 sprachlos und entsetzt zurück. © Sat.1 Nach dem Motto „Alle gegen einen“ hetzten und mobbten die Kandidaten Luxuslady Claudia Obert (59) aus der Show. Besonders Bastian Yotta (44) geriet mit solchen Szenen in die Schlagzeilen. Nach dem Motto „Alle gegen einen“ hetzten und mobbten die Kandidaten Luxuslady Claudia Obert (59) aus der Show. Besonders Bastian Yotta (44) geriet mit solchen Szenen in die Schlagzeilen. © Sat1 Am Ende nahm Yotta (rechts) trotzdem die 100.000 Euro Preisgeld mit nach Hause. Platz drei für „Mobbing unter Palmen“. Am Ende nahm Yotta (rechts) trotzdem die 100.000 Euro Preisgeld mit nach Hause. Platz drei für „Mobbing unter Palmen“. © Sat1 Im Juli 2016 flimmerte das „Sommerhaus der Stars“ erstmals über die deutschen TV-Bildschirme. Damals noch aus Portugal, seit der Coronapandemie wird die Sendung in Bocholt (NRW) aufgezeichnet. Im Juli 2016 flimmerte das „Sommerhaus der Stars“ erstmals über die deutschen TV-Bildschirme. Damals noch aus Portugal, seit der Coronapandemie wird die Sendung in Bocholt (NRW) aufgezeichnet. © RTL+ Eine Fortsetzung von „Promis unter Palmen“ leisteten sich die „Sommerhaus“-Kandidaten 2020. Einzig und allein mit dem Unterschied, dass ihr Opfer nicht Claudia Obert, sondern Eva Benetatou (28) hieß. Eine Fortsetzung von „Promis unter Palmen“ leisteten sich die „Sommerhaus“-Kandidaten 2020. Einzig und allein mit dem Unterschied, dass ihr Opfer nicht Claudia Obert, sondern Eva Benetatou (28) hieß. © RTL+ Zur großen Überraschung: Das Favoriten-Paar Ex-Bachelor Andrej Mangold (34) und seine damalige Freundin Jennifer Lange (27) galten in der Show als Anführer der Mobbing-Gruppe. Zur großen Überraschung: Das Favoriten-Paar Ex-Bachelor Andrej Mangold (34) und seine damalige Freundin Jennifer Lange (27) galten in der Show als Anführer der Mobbing-Gruppe. © RTL+ Für Zuschauer ein „No-Go“. Nach der Show verlor das einstige Traumpaar nicht nur etliche Follower, sondern erhielt Morddrohungen und Hass in Netz. Platz vier für das Mobbinghaus der Stars. Für Zuschauer ein „No-Go“. Nach der Show verlor das einstige Traumpaar nicht nur etliche Follower, sondern erhielt Morddrohungen und Hass in Netz. Platz vier für das Mobbinghaus der Stars. © RTL+ Kein „Skandal“, aber ein Stück Fernsehgeschichte ist die völlig aus dem Ruder gelaufene Currywurst-Wette von Stefan Mross bei „Immer wieder sonntags“. Kein „Skandal“, aber ein Stück Fernsehgeschichte ist die völlig aus dem Ruder gelaufene Currywurst-Wette von Stefan Mross bei „Immer wieder sonntags“. © ARD Trompeter Stefan Mross überlegt bei „Immer wieder sonntags“ in der ARD, ob er eine sehr scharfe Currywurst essen soll. Stefan Mross nahm bei „Immer wieder Sonntags“ in der ARD eine irre Currywurst-Wette an - und brach zusammen. © Screenshot YouTube Trompeter Stefan Mross überlegt bei „Immer wieder Sonntags“ in der ARD, ob er eine sehr scharfe Currywurst essen soll. Von Stufe 1 (wenig scharf) bis Stufe 10 (ultra scharf) standen verschiedene Currywürste mit Chili-Sauce zur Verfügung. Der Schlagersänger sollte fünf scharfe Saucen schaffen. Das Schlager-Ego war damals wohl größer als sein Verstand und Stefan Mross schaufelte sich schließlich die allerschärfste Wurst in den Mund.
© Screenshot YouTube Trompeter Stefan Mross verzieht das Gesicht, nachdem er bei „Immer wieder Sonntags“ in der ARD eine sehr scharfe Currywurst gegessen hat. Stefan Mross ist danach hinter der Bühne kollabiert und musste von Sanitätern ins Krankenhaus gebracht werden. Die Moderation von “Immer wieder sonntags” musste zuerst
Marc Pircher und später Guido Cantz übernehmen.
© Screenshot YouTube Seit 2007 verkuppelt Vera Int-Veen hoffnungslose Schwiegersöhne bei „Schwiegertochter gesucht“. Doch Satiriker Jan Böhmermann zerstörte die heile RTL-Welt. Seit 2007 verkuppelt Vera Int-Veen hoffnungslose Schwiegersöhne bei „Schwiegertochter gesucht“. Doch Satiriker Jan Böhmermann zerstörte die heile RTL-Welt mit dem „Verafake“. © RTL+ Platz eins geht an Satiriker Jan Böhmermann (40), der mit seiner Aktion nicht nur TV-Zuschauer zum Lachen brachte, sondern sogar Mängel im deutschen TV aufdeckte. Platz eins geht an Satiriker Jan Böhmermann (40), der mit seiner Aktion nicht nur TV-Zuschauer zum Lachen brachte, sondern sogar Mängel im deutschen TV aufdeckte. © ZDF 2016 schmuggelte der „Neo Magazin Royale“-Moderator zwei Schauspieler in die RTL-Kuppelshow „Schwiegertochter gesucht.“ Seine Lockvögel zeigten, wie Kandidaten bei Moderatorin Vera Int-Veen bloß gestellt werden. 2016 schmuggelte der „Neo Magazin Royale“-Moderator zwei Schauspieler in die RTL-Kuppelshow „Schwiegertochter gesucht.“ Seine Lockvögel zeigten, wie Kandidaten bei Moderatorin Vera Int-Veen bloß gestellt werden. © RTL+ Mittlerweile zog die Sendung (gezwungenermaßen) eine Konsequenz. Die Sendung führt in den letzten Jahren sämtliche Änderungen durch und gilt nun schon fast als „langweilig“ bei Fans. Mittlerweile zog die Sendung (gezwungenermaßen) eine Konsequenz. Die Sendung führt in den letzten Jahren sämtliche Änderungen durch und gilt nun schon fast als „langweilig“ bei Fans. © ZDF Der Schreinemakers-TV-Skandal. Gegen die Moderatorin wurde damals wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung ermittelt. Schreinemakers sah sich unschuldig verdächtigt und vermutete eine Racheaktion des damaligen Finanzministers Theo Waigel. Der Schreinemakers-TV-Skandal. Gegen die Moderatorin wurde damals wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung ermittelt. Schreinemakers sah sich unschuldig verdächtigt und vermutete eine Racheaktion des damaligen Finanzministers Theo Waigel. © Sar.1 Es war ein ungeheuerlicher Vorgang im deutschen Fernsehen: Um zu verhindern, dass sich Margarethe Schreinemakers in einer privaten Steuersache äußert, drehte Sat.1 seiner Moderatorin kurzerhand am 22. August 1996 den Saft ab. Es war ein ungeheuerlicher Vorgang im deutschen Fernsehen: Um zu verhindern, dass sich Margarethe Schreinemakers in einer privaten Steuersache äußert, drehte Sat.1 seiner Moderatorin kurzerhand am 22. August 1996 den Saft ab. © Sat.1 „Jetzt ist der Moment gekommen, auf den viele von Ihnen sicher gewartet haben. „Jetzt ist der Moment gekommen, auf den viele von Ihnen sicher gewartet haben. Und ich, das kann ich Ihnen garantieren, wahrscheinlich noch sehr viel mehr.“: Mit diesen Worten kündigt Margarethe Schreinemakers am 22. August 1996 in ihrer Sat.1-Show „Schreinemakers live“ ein Thema an, das ihr sehr am Herzen liegt. Doch ehe sie es ansprechen kann, verschwindet sie überraschend von der Bildfläche. © Sat.1 Die WDR-Talkshow „Ende offen“ läuft 1971 völlig aus dem Ruder. Als Ton-Steine-Scherben-Manager Nikel Pallat mit Worten nicht mehr weiter kommt, holt er eine Axt hervor - und schlägt auf den Tisch ein. Die WDR-Talkshow „Ende offen“ läuft 1971 völlig aus dem Ruder. Als Ton-Steine-Scherben-Manager Nikel Pallat mit Worten nicht mehr weiter kommt, holt er eine Axt hervor - und schlägt auf den Tisch ein. © WDR Ohne Unterlass redet Nikel Pallat, Manager der Protest-Rockband Ton Steine Scherben, an diesem Freitagabend auf sein Gegenüber ein. Der Krautrock-Produzent Rolf-Ulrich Kaiser muss als Feindbild herhalten. Ohne Unterlass redet Nikel Pallat, Manager der Protest-Rockband Ton Steine Scherben, an diesem Freitagabend auf sein Gegenüber ein. Der Krautrock-Produzent Rolf-Ulrich Kaiser muss als Feindbild herhalten. © WDR Nikel Pallats Fernsehausraster Er habe sich mit der „Kapitalistensau“ eingelassen und „voll auf die Seite des Systems gestellt“. Dass Kaiser irgendwann gar nicht mehr zuhört, macht Pallat nur noch rasender. © WDR Nach zwei Stunden, zwölf Minuten und unzähligen Zigaretten passiert es. „Fernsehen ist ein Unterdrückungsinstrument in dieser Massengesellschaft“, sagt Pallat, „und deswegen mach ich jetzt hier diesen Tisch mal kaputt, ja.“ Nach zwei Stunden, zwölf Minuten und unzähligen Zigaretten passiert es. „Fernsehen ist ein Unterdrückungsinstrument in dieser Massengesellschaft“, sagt Pallat, „und deswegen mach ich jetzt hier diesen Tisch mal kaputt, ja.“ © WDR Mehr News aus der Welt der Unterhaltung gibt es in unserer neuen tz-App . Weitere Informationen zur App gibt es hier. Alternativ bietet auch unser neuer Whatsapp-Kanal beste Unterhaltung.
Zu diesem Ritual hat Jörg Pilawa gleich eine spannende Geschichte parat. „Ich hab mal die ‚Goldene Henne‘ vor, weiß ich nicht, 20 Jahren moderiert [...] Und ich habe einen Raum gefunden, der war schallisoliert. In dem habe ich mich zurückgezogen und bin eingeschlafen“, erzählt der Hobby-Schläfer den Zuschauern. Um fünf nach acht sei der Showmaster dann erst aufgestanden – und zur Primetime sollten sie live auf Sendung gehen. „Ich war noch nicht umgezogen und noch nicht in der Maske“, erzählt er weiter. Hinter der Bühne sei wegen seines Fehlens große Hektik ausgebrochen. „Die haben sich alle gedacht, ich hab mir in die Hose gemacht, bin weggefahren, sonst was, und ich habe nur geschlafen“, plaudert der Moderator aus.
„Wirklich langweilig“: Jörg Pilawa schläft während seiner Talkshow ein Doch das ist nicht alles gewesen. Im Anschluss an die Geschichte legt der Showmaster noch einen drauf. Er erzählt von seiner Zeit als „NDR Talk Show“-Moderator, in der er seine Tätigkeit spätabends durchführen musste. Als Frühaufsteher sei es für ihn eine „Herausforderung gewesen, die letzten zwei Gäste noch zu erleben“. Seine NDR-Kollegin Julia Westlake (52) soll an einem Tag ein Interview geführt haben, welches der 58-Jährige als „wirklich langweilig“ empfunden habe. Deswegen stützte er seinen Arm an der Stuhllehne ab und legte sein Gesicht in seine Handfläche. In der Position war er dann eingeschlafen und er wachte auf, als sein Gesicht ihm im Schlaf aus der Hand rutschte.
Jörg Pilawa ist Hobby-Schläfer. Vor einer Sendung legt er gerne ein Nickerchen ein – einmal ist er seiner Leidenschaft sogar während einer Show nachgegangen. (Fotomontage)
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Für die Talkrunde hatte der Hamburger aber noch eine weitere spannende Geschichte dabei. In Anwesenheit von Beatrice Egli (35) offenbarte er, dass er von der Schlagersängerin mal einen Pappaufsteller im Büro stehen hatte – und diesen umarmte Jörg Pilawa hin und wieder mal ganz gerne . Verwendete Quellen: MDR-„Riverboat“ (Sendung vom 5. April 2024)
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