Das Weltgeschehen beeinflusst auch die hiesigen TV-Sender. RTL reagiert auf eine aktuelle Krise und passt sein Abendprogramm an.
Dortmund – Erst vor kurzem änderte die ARD einmalig das TV-Programm – mehrere Sendungen waren betroffen. Grund hierfür war der 60. Geburtstag des Entertainers Hape Kerkeling. Doch nicht immer hat eine Änderung im Fernsehen einen so heiteren Anlass. Das erfahren aktuell die TV-Zuschauerinnen und -Zuschauer von RTL.
RTL ändert kurzfristig TV-Programm – nach tödlicher Naturkatastrophe
Der Privatsender ändert kurzfristig sein TV-Programm am Donnerstag, 31. Oktober. RTL reagiert damit auf die Flutkatastrophe in Spanien, die mehreren Menschen das Leben gekostet hat. Sogar das Auswärtige Amt gibt aktuell wichtige Reise-Hinweise für das beliebte Urlaubsland.
RTL schiebt „RTL Aktuell Spezial“ in sein Abendprogramm, um über die dramatische Situation in Spanien zu berichten. Ab 20.15 Uhr wird die Sondersendung ausgestrahlt. Dafür rückt „Peter Kloeppel: Wie lösen wir die Flüchtlingskrise?“ nach hinten und startet um 20.30 Uhr.
„RTL Aktuell Spezial“ am 31. Oktober – Flutkatastrophe in Spanien als Thema
„RTL Direkt“ rückt auf 22.30 Uhr und wird um 15 Minuten gekürzt. Folgende Sendungen behalten ihre vorgesehene Ausstrahlungslänge, starten aber jeweils zehn beziehungsweise 15 Minuten später:
22.45 Uhr: „stern TV Spezial: Amerika extrem – Zwischen Traum und Trauma“
0.10 Uhr: „RTL Nachtjournal“
0.40 Uhr: „RTL Nachtjournal Spezial: Klima Update“
0.58 Uhr: „RTL Nachjournal – Das Wetter“
1 Uhr: „CSI: Miami“
Bilder der Verwüstung aus Valencia: Das Katastrophengebiet nach dem verheerenden Unwetter
Nach den Unwettern im Süden und Osten Spaniens mit mindestens 95 Todesopfern werden weiterhin zahlreiche Menschen vermisst. Verteidigungsministerin Margarita Robles erklärte im Gespräch mit dem TV-Sender Telecinco, die Suche nach den Vermissten habe höchste Priorität.
„RTL Aktuell Spezial“ am 31. Oktober – dutzende Menschen werden noch vermisst
Obwohl die Ministerin keine genaue Zahl nannte, berichten Medien von Dutzenden Vermissten. Kritik richtet sich zunehmend gegen die Behörden, da unklar ist, ob die Bevölkerung früh genug vor den Fluten gewarnt wurde (mehr TV-News bei RUHR24 lesen).
Auch am Donnerstagmittag war das Ausmaß der Schäden noch nicht vollständig erfasst. Rettungskräfte arbeiten weiterhin daran, die betroffenen Gebiete zu durchsuchen und die Infrastruktur zu sichern.