VonPeer Schmidtschließen
Du möchtest auf Türkisch schimpfen? Dann haben wir für Dich die 16 wichtigsten Schimpfwörter und Beleidigungen und ihre Bedeutung für Türken.
Hinweis: Es kann natürlich lustig sein, wenn man sich im Freundeskreis etwas aufzieht, oder den anderen auf ironische Weise aus der Reserve locken will. Grundsätzlich möchte aber niemand gerne beleidigt werden. Auch sollte man sich mit der Sprache und jeweiligen Kultur sehr gut auskennen, um die Bedeutung genau zu verstehen und sie nicht im falschen Kontext zu verwenden.
1. kaşarlı
2. agzina sıçim
3. hıyarın oğlu
4. amcık suratlı
5. Pezevengin dölü
6. it
7. Ananın ami
8. Sikimi ye
9. Köpek suratlı
10. Kudurmuş köpek
11. Odun
12. eşoleşek
13. Nankör
14. Öküz
15. Fahişe
16. amına koyim
Hinweise zur Verwendung von türkischen Schimpfwörtern und Beleidigungen
Türkische Schimpfwörter und Beleidigungen sind oft sehr bildhaft und kreativ. Sie können gut zum Dampf ablassen oder zum Ärgern von Freunden verwendet werden. Hier ein paar allgemeine Tipps zur Verwendung: Vorsicht bei der Anwendung, da manche Ausdrücke sehr derb und verletzend sein können. Nur bei Personen benutzen, bei denen man sich sicher ist, dass sie es nicht krumm nehmen.
Schimpfwörter eignen sich gut, um spontan Frust und Ärger auszudrücken, z. B. wenn man sich den Zeh stößt, der Zug Verspätung hat oder jemand einen nervt. Mit türkischen Ausdrücken kann man auch Leuten, die kein Türkisch verstehen, subtil etwas Gemeines sagen, ohne dass sie es merken. Aber Vorsicht, dass es nicht auffliegt. Manche harmlosen Wörter wie „Eşek“ (Esel) oder „Keçi“ (Ziege) können als Kosename für gute türkische Freunde verwendet werden, um sie neckisch zu ärgern. Es gibt viele kreative Kombinationen mit Tiernamen wie „Köpek suratlı“ (Hundegesicht) oder Körperteilen wie „Eşek kafalı“ (Eselskopf). Diese machen die Beschimpfungen besonders bildhaft und einprägsam.
Insgesamt sollte man türkische Schimpfwörter also mit Bedacht und Fingerspitzengefühl einsetzen. Sie können eine unterhaltsame Bereicherung im Alltag sein, um Dampf abzulassen oder Freunde zu necken. Aber man sollte die Grenzen des guten Geschmacks und Respekts nicht überschreiten. Am besten eignet man sich nach und nach ein Repertoire an und setzt sie gezielt ein.
















