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„Hart aber fair“-Moderator Louis Klamroth äußert sich erstmals zu den Vorwürfen seines Vorgängers Frank Plasberg.
Dortmund – Der langjährige „Hart aber fair“-Moderator Frank Plasberg teilte im Dezember 2023 gegen seinen Nachfolger aus. Louis Klamroth wehrt sich nun öffentlich gegen den Unmut des „Alt“-Moderators. Das erste Jahr sei „kein leichtes“ für ihn gewesen.
Nach Plasberg-Kritik an „Hart aber fair“: Louis Klamroth wehrt sich vehement
Neben seiner tragenden Rolle als Moderator war Frank Plasberg auch 23 Jahre lang für die Produktion des Polittalks „Hart aber fair“ verantwortlich. Damit ist seit 2024 Schluss. Der WDR kündigte den Vertrag mit Plasbergs Produktionsfirma, Ansager und Schnipselmann. Sowohl die Moderation als auch Produktion liegt nun in den Händen von Louis Klamroth (mehr Promi-News auf RUHR24).
Frank Plasberg sprach im Dezember mit DWDL über die Kündigung seiner Produktionsfirma und machte seinen Unmut über Louis Klamroth öffentlich. Denn die „Art und Weise“, wie das vonstatten ging, ist für den 66-Jährigen alles andere als akzeptabel.
Ehemaliger „Hart aber fair“-Moderator Frank Plasberg schießt gegen Louis Klamroth
Der Bruch mit Plasbergs Produktionsfirma kam demnach nicht von ungefähr. Als neuer Moderator habe Louis Klamroth die Zusammenarbeit beim WDR „mit uns als 100-prozentigem Auftragsproduzenten aufgekündigt“, verriet Jürgen Schulte, er und Frank Plasberg teilen sich die Firmen-Geschäftsführung. Der Vorwurf in diesem Zusammenhang: „Mit uns hatte Louis zuvor nie darüber gesprochen“.
Bevor ein klärendes Gespräch stattfand, habe Louis Klamroth seine Gründe für den Bruch zuerst in einem öffentlichen Interview preisgegeben. Die Art und Weise, wie sein „perfektes Team“ zurückgelassen wurde, sei nicht nachvollziehbar für Plasberg.
Video: ARD-Talkshow „Hart aber fair“ in der Krise
Der Moderator wurde sogar noch deutlicher und verteilte eine ganz persönliche Spitze an Louis Klamroth: „Ich musste 66 Jahre alt werden, um einen vordergründig so freundlichen Menschen mit einer solchen Vorgehensweise kennenzulernen.“
„Hart aber fair“-Moderator Louis Klamroth wehrt sich – „habe Ereignisse anders in Erinnerung“
Louis Klamroth kontert nun diese Vorwürfe und verteidigt sich vehement. Wie DWDL schreibt, habe er In einem Interview mit der Zeit erklärt: „Ich kann verstehen, dass er eine eigene Erzählung für sich braucht, wie es zu dieser Trennung gekommen ist. Ich habe die Ereignisse gänzlich anders in Erinnerung.“
„Wir haben mit Frank Plasberg und seinem Team über Wochen diskutiert. Zeitweise gab es die Überlegung, eine gemeinsame Unternehmung zu gründen. Aber am Ende wurde klar, dass es nicht zusammen geht“, so Klamroth weiter. Der WDR habe sich aus freien Stücken für Louis Klamroths Firma als Produzent entschieden.
Louis Klamroth kontert Frank Plasbergs Vorwürfe – drastische Veränderungen bei „Hart aber fair“
Mit dem neuen Produzenten soll die Sendung ansprechender für ein jüngeres Publikum werden. Die drastischen Veränderungen für „Hart aber fair“ gelten ab Montag (29. Januar), nach der Winterpause.
Zudem sei das erste Jahr bei „Hart aber fair“ „nicht einfach“ für Louis Klamroth gewesen, da er bislang nicht die Freiheit gespürt habe, so zu moderieren, wie es ihm eigentlich entspricht. Trotzdem habe es auch immer wieder „wahnsinnigen Spaß gemacht“. Die Übernahme der Moderation bereue er nicht.