- VonJulia Bremkenschließen
Der neue „Tatort“ in der ARD erschüttert mit einem brisanten Fall im Kloster. Ein tödlicher Brand, dunkle Geheimnisse – und schwere Wahrheiten.
Dortmund – Am 1. Advent wagte die ARD mit ihrem neuesten „Tatort“ ein schwieriges Thema: Missbrauch in der Kirche. Die Folge mit dem Titel „Schweigen“ setzte nicht auf leichte Krimikost, sondern auf bedrückenden Tiefgang. Ein riskantes Unterfangen, das sich für viele Zuschauer ausgezahlt hat – und sie erschüttert zurückließ.
„Tatort“ in der ARD erschüttert mit „kaum zu ertragendem Thema“
Im Mittelpunkt steht Kommissar Thorsten Falke, gespielt von Wotan Wilke Möhring (57), der nach dem Tod seiner Kollegin Grosz im Kloster St. Joseph eine Auszeit nehmen will. Doch von Ruhe keine Spur: Als der Pastor der Gemeinde bei einem Brand ums Leben kommt, tauchen belastende Beweise auf, die auf ein düsteres Doppelleben hinweisen.
Gemeinsam mit seiner neuen Kollegin Eve Pötter (Lena Lauzemis) begibt sich Falke auf die Spur eines Verbrechens, das tiefer geht, als es zunächst scheint. Die Funde im Nachlass des Pastors – kinderpornografisches Material – stellen nicht nur das Opfer, sondern auch die Institution Kirche ins Zentrum der Ermittlungen.
„Tatort“ in der ARD: Zuschauer reagieren auf heikles Thema
Die Zuschauer zeigten sich ergriffen von der Umsetzung des heiklen Themas. „Erschütternd, schwer zu ertragen, diese Thematik darf nicht weiter und immer wieder unter den Teppich gekehrt werden! Sehr sehenswerter Tatort, trotz der Schwere. Intensives Schauspiel von Wotan Möhring bei diesem kaum zu ertragenden Thema“, kommentiert ein Zuschauer auf Facebook.
Die ARD scheint mit dieser Episode nicht nur Mut bewiesen, sondern auch einen Nerv getroffen zu haben. Vor allem die Performances von Wotan Wilke Möhring und Lena Lauzemis werden von vielen hervorgehoben. „Falke war spitzenmäßig, aber auch alle anderen. Spannend und gut erzählt. Ich bin beeindruckt. Danke für diese Geschichte!“, schrieb ein anderer Zuschauer.
„Tatort“ in der ARD lässt Zuschauer sprachlos zurück: „Schwere Kost und so real“
Die Kommentarspalte auf Facebook war am Sonntagabend prall gefüllt. Ein Kommentar fasst die Stimmung vieler zusammen: „Der Tatort ist rum und ich sitze ergriffen auf dem Sofa.“ (mehr TV-News bei RUHR24 lesen).
Andere loben die ARD für ihren Mut: „Was für ein großartiger Tatort! Hut ab an die ARD! Echt hart. Aber gut erzählt, toll gespielt. Preisverdächtig!“ Einigkeit herrscht auch darüber, dass solche Themen mehr Aufmerksamkeit brauchen: „Schwere Kost und so real. Tatort mit Tiefgang, klasse gespielt von allen Darstellern“, lobt ein weiterer Zuschauer des Krimis.
ARD-„Tatort“ erntet viel Lob für neuen Film mit Wotan Wilke Möhring
In einer Zeit, in der der „Tatort“ oft für seine langweiligen Geschichten kritisiert wird, zeigt diese Folge, wie stark das Format sein kann, wenn es ernst wird.
Die Resonanz der Zuschauer zeigt: Es gibt ein Bedürfnis nach Geschichten, die nicht nur unterhalten, sondern auch bewegen. Damit kann die ARD offensichtlich punkten. „Wow, dieser Tatort gehört mit zu den Besten, die bisher gelaufen sind“ und „Note 1! Heftige Geschichte, mit tollen Schauspielern. Super umgesetzt!“, heißt es in den Kommentaren unter dem Beitrag der ARD.
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ARD-„Tatort“ im Dezember: Krimi mit Netflix-Schauspielerin folgt
Und auch eine weitere Dezember-Folge des „Tatort“ könnte den Zuschauern gefallen. Eine Schauspielerin aus der erfolgreichen Netflix-Serie „Dark“ spielt an der Seite von Thiel und Boerne in einer ebenfalls tiefgründigen Ausgabe des Krimis. Gezeigt wird der Film am 15. Dezember, wie gewohnt um 20.15 Uhr in der ARD.