- VonMalte Hupachschließen
Die ARD dreht einen neuen „Tatort“. Dieser führt die Ermittler in das deutsch-niederländische Grenzgebiet nahe Emden.
Hamburg – Ein neuer „Tatort“ ist in der Mache – und dieser kommt mit einer Besonderheit daher, wie die ARD angekündigt hat. Doch von vorne.
ARD kündigt neuen „Tatort“ an – gab es in 50 Jahren so noch nicht
Im deutsch-niederländischen Grenzgebiet nahe Emden verschwindet der Autohändler Joe Glauning auf mysteriöse Weise von einem Campingplatz. Seine persönlichen Gegenstände wie Ausweis, Schlüssel und Handy bleiben zurück – und Blutspuren deuten auf ein Gewaltverbrechen hin.
Bundespolizei-Hauptkommissar Thorsten Falke (gespielt von Wotan Wilke Möhring) wird mit den Ermittlungen in diesem rätselhaften Fall beauftragt. Dabei stößt er auf tiefere Abgründe, die ihn schließlich auch in die Niederlande führen. Unterstützung bekommt Falke von dem brillanten Cyber-Kriminalisten Mario Schmitt (Denis Moschitto) und der niederländischen Kommissarin Lynn de Baer (Gaite Jansen), die aus bekannten Serien wie „Peaky Blinders“ und „Line of Duty“ bekannt ist.
Neuer „Tatort“ entsteht erstmals in deutsch-niederländischer Kooperation
Der Zweiteiler „Tatort: Ein guter Tag / Schwarzer Schnee“ wird von den mehrfach ausgezeichneten Grimmepreisträgern Hans Steinbichler (Regie) und Alexander Adolph (Drehbuch) umgesetzt. Adolph hat das Drehbuch gemeinsam mit Eva Wehrum entwickelt.
Diese Produktion markiert die erste deutsch-niederländische Zusammenarbeit in der über 50-jährigen Geschichte des „Tatort“. Beteiligt sind der Norddeutsche Rundfunk (NDR) und die niederländische NPO (mehr ARD-News bei RUHR24 lesen).
Gedreht wird bis zum 17. Dezember an verschiedenen Drehorten in Niedersachsen (unter anderem Emden, Seevetal, Uelzen) sowie in Hamburg und in den niederländischen Städten Groningen und Delfzijl. Die Doppelfolge „Ein guter Tag / Schwarzer Schnee“ wird voraussichtlich 2026 in Deutschland (Das Erste/ARD Mediathek), Österreich, der Schweiz und den Niederlanden ausgestrahlt.