ZDF enthüllt Pläne zur Fortsetzung von „Wetten, dass...?“

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Das ZDF feilt an Plänen für eine „Wetten, dass...?“-Rückkehr.
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Das ZDF schließt ein Comeback der Kult-Sendung „Wetten, dass...?“ nicht aus. Für eine mögliche Rückkehr und die Moderation gibt es schon Pläne.

Dortmund – Nach über einem Jahr der „Wetten, dass...?“-Abstinenz tüftelt das ZDF an einer Rückkehr der Kult-Show. Dafür liegen bereits einige Pläne vor – unter anderem ein ungewöhnliches Moderationsmodell. Thomas Gottschalk hat in den noch rohen Konzepten des öffentlich-rechtlichen Senders keinen Platz.

ZDF enthüllt Pläne zur Fortsetzung von „Wetten, dass...?“

Über 40 Jahre lang gehörte „Wetten, dass...?“ als größte Samstagabendshow im deutschen TV zum ZDF. Von Frank Elstner 1981 erfunden und von Thomas Gottschalk Ende der 1980er Jahre übernommen, begeisterte die Show im Schnitt 20 Millionen Zuschauer, wie der WDR berichtet (mehr TV-News auf RUHR24).

Vor etwas über einem Jahr flimmerte am 25. November 2023 schließlich die letzte „Wetten, dass...?“-Ausgabe aus Offenburg über die deutschen TV-Bildschirme – oder zumindest die letzte mit Entertainer Thomas Gottschalk. Denn eine Wiederaufnahme des Formats schloss das ZDF nie gänzlich aus.

ZDF plant „Wetten, dass...?“-Comeback ohne Thomas Gottschalk

Lediglich für das Jahr 2025 habe man keine Sendung geplant, verkündete ZDF-Senderchef Norbert Himmler gegenüber der Deutschen Presse-Agentur im Dezember 2024, wie die SZ schreibt. Die Hintertür für eine generelle Rückkehr blieb also offen.

Programmdirektorin Nadine Bilke stößt die sprichwörtliche Hintertür nun auf und verrät im Interview mit Hoerzu: „Wir haben da durchaus ein paar Ideen.“ Dem Mainzer Sender sei bewusst, dass bei einer Rückkehr alles zusammenpassen müsse, so Bilke weiter.

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„Wetten, dass...?“-Rückkehr für ZDF „durchaus denkbar“

Ein zentraler Punkt des Formats ist seit jeher die Moderation. Sollten Fans nicht mit dem zukünftigen Gesicht von „Wetten, dass...?“ zufrieden sein, könnte sich ein Comeback schnell als Desaster entpuppen. Ein mögliches Rotationsprinzip, bei dem sich mehrere Moderatoren abwechselten, würde ein solches Risiko umgehen. Für die Programmdirektorin sei dies durchaus denkbar.

Thomas Gottschalk ist offenbar keine Option mehr für den Mainzer Sender, obwohl der 74-Jährige noch im Oktober bei dem Podcast „Bosbach & Rach – Die Wochentester“ sagte: „Wenn es gewünscht würde, bin ich der Letzte, der sich verweigern würde.“ Nach seiner insgesamt dritten „Wetten, dass...?“-Abschiedssendung, machte der öffentlich-rechtliche Sender jedenfalls 2023 deutlich, dass die Zusammenarbeit mit der Moderationslegende beendet sei.

„Wir wissen natürlich um den großen Wert dieser Marke ‚Wetten, dass..?‘ und wir wissen, dass eine Fortführung richtig sitzen müsste, um die Fans zu begeistern“, sagt die ZDF-Programmdirektorin. Es scheint, als komme definitiv etwas auf die „Wetten, dass...?“-Fans zu. Das Gewand der Rückkehr steckt allerdings noch in der Phase des Entwurfs.

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