Auch Snacks gehen ins Geld

Teuer-Trend in Kroatien: Preise für Wasser und Kaffee verschrecken Touristen

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Ein Burger für 22 Euro, ein Wasser für 7 Euro – Kroatien ist nicht nur ein Urlaubsparadies, sondern auch ein Ort hoher Preise. Urlauber sind entsetzt.

Zagreb – Kroatien zieht zahlreiche Wassersport-Enthusiasten an und ist ein gefragtes Reiseziel. Ebenso finden Naturliebhaber und Kunst- und Kulturbegeisterte im südöstlichen Teil Europas ihr Glück. Allerdings hat die Adriaküste mittlerweile den Ruf, teuer zu sein. Die Preise vor Ort verschrecken viele Touristen, einige betonen, nicht zurückkehren zu wollen.

Vier Euro für Pommes und satte 22 Euro für einen Burger. Die Online-Zeitung kosmo.at berichtet ebenfalls über die überhöhten Preise und bezieht sich dabei auf einen Facebook-Post von einem Kassenbeleg.

Preise in Kroatien steigen: Vor allem Essen und Trinken ist teils sehr teuer

Es sind nicht die ersten Erzählungen, die Reisende aus dem beliebten Urlaubsland mitbringen. Erst kürzlich sprach eine Touristin von einem Schock, als sie die Rechnung für ein kroatisches Nationalgericht zusammen mit einem Bier erhielt.

Regelrechte Preis-Explosion: So viel kosten Getränke im Kroatien-Urlaub

  • Stilles Wasser: 7 Euro
  • Sprudelwasser: 7 Euro
  • Frisches Wasser Naturell: 7 Euro
  • Coca-Cola, Coca-Cola Zero, Tonic Water: 6 Euro
  • Espresso: 5 Euro
  • Macchiato : 5 Euro
  • Cappuccino: 6 Euro
  • Café Latte: 7 Euro

    Quelle: kosmo.at

Auch Snacks am Strand werden teuer: Touristen loben immerhin die Qualität und den Service

Auch für kleinere Gerichte und Snacks verlangen Restaurants teils viel, wie ein serbisch-kroatischer YouTuber ausführlich am Strand von Opatija erklärt. Eine Portion Schinken kostet 8,50 Euro, Tintenfisch- oder Shrimps-Carpaccio zwölf Euro. Ein Paar Jakobsmuscheln zehn Euro. Austern, fünf Euro das Stück. Gemischtes Fleisch für 13 Euro. Ein griechischer Salat kostet etwa 9,50 Euro.

Beim Blick auf die Rechnung für Kaffee und Wasser sind einige Touristen im Kroatien-Urlaub geschockt. (Symbolbild)

Ist Qualität nun mal teuer? Laut dem Mann, der von kosmo.at zitiert wird und im Video in seiner Muttersprache spricht, war die Qualität des Essens hervorragend. Er lobte auch die einheimischen Kellner: „Freundlich, höflich und gute Empfehlungen“.

Doch die steigenden Preise sind nicht das einzige Problem für Urlauber in diesem Sommer, insbesondere für diejenigen, die nicht mehr so freigiebig mit ihrem Geld umgehen können. Laut den neuesten Daten des Statistikamtes der Europäischen Union (Eurostat) kann sich nicht einmal jeder fünfte Deutsche eine Woche Urlaub am Meer oder in den Bergen leisten. Darüber hinaus bedrohen schwere Unwetter und Brände im Süden Europas die Ferienpläne der Reisenden. Eine Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 48 Grad fegt über Südeuropa hinweg.

Für diesen von der Redaktion geschriebenen Artikel wurde maschinelle Unterstützung genutzt. Der Artikel wurde vor Veröffentlichung von Redakteur Moritz Bletzinger sorgfältig überprüft.

Rubriklistenbild: © Werner Lerooy/Imago

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