Erste Symptome mit 17 Jahren

Ärzte entdecken jüngsten Alzheimer-Fall der Welt: Teenager erkrankt unheilbar

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Chinesische Forscher nennen ihnen die jüngste Person, bei der Alzheimer diagnostiziert wurde. Das Besondere an dem Fall ist, dass es keine familiäre Vorgeschichte gibt.

München - Nach Angaben der Deutschen Alzheimer-Gesellschaft leben in Deutschland derzeit rund 1,8 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung. Die meisten von ihnen sind von der Alzheimer-Krankheit betroffen. Infolge demografischer Veränderungen nehme die Zahl der Demenzerkrankten kontinuierlich zu. Je nachdem, wie sich die Altersstruktur der Bevölkerung entwickelt, wird sich laut Alzheimer-Gesellschaft die Zahl der Menschen mit Demenz über 65 Jahren bis zum Jahr 2050 auf 2,4 bis 2,8 Millionen erhöhen.

19-Jähriger mit Alzheimer diagnostiziert: Erste Symptome zeigten sich mit 17

Alzheimer trifft vor allem über 60-Jährige. So wurde erst vor kurzem bekannt, dass der 67-jährige Schauspieler Bruce Willis an Demenz leidet. Doch auch sehr junge Menschen können daran erkranken, wie ein Beitrag der South China Morning Post zeigt. Demnach berichten Pekinger Wissenschaftler im „Journal of Alzheimer’s Disease“ eigenen Angaben zufolge von der weltweit jüngsten Person, bei der wahrscheinlich Alzheimer diagnostiziert wurde.

Der 19-jährige Patient zeigt laut den Forschern die charakteristischen Anzeichen einer Alzheimer-Erkrankung. Darunter sind Gedächtnisverlust sowie Konzentrations- und Leseschwierigkeiten. Die ersten Symptome zeigten sich bereits zwei Jahre, bevor er die Ärzte der Capital Medical University in Peking aufsuchte, also im Alter von 17 Jahren. Diese wurden schließlich so schlimm, dass er die High-School verlassen musste.

Demenz- und Alzheimer-Risiko durch Ernährung senken: Mit zwölf Lebensmitteln das Gehirn schützen

Avocados.
Hmm, lecker, Avocado! Die aus botanischer Sicht zu den Beeren gehörende Frucht schützt dank ihres pflanzlichen Stigmasterol vor einem frühzeitigen Ausbruch von Alzheimer. Zwar zählen sie zu den pflanzlichen Lebensmitteln, die besonders fettreich sind. Doch handelt es sich rein um ungesättigte Fettsäuren, die gesund halten. Durch das enthaltene Enzym Lipase wird der Fettabbau sogar aktiviert. Avocados sind reich an Folsäure, Vitamin K, D, B6 und E sowie Kalium und Calcium. © LuboIvanko/Imago
Schalen mit Johannisbeeren, Heidelbeeren, Kirschen
Dunkle Beeren wie Schwarze Johannisbeeren und Heidelbeeren sind nicht nur dank ihrer Polyphenole sehr gesund. Auch ihr hoher Anteil an Vitamin C senkt nachweislich die Plaquebildung in den Gefäßen, was als Risikofaktor für Demenz und Alzheimer gilt. Täglich eine Handvoll dunkle Beeren schützt das Gehirn! © Westend61/Imago
Zucchinis
Essen Sie auch regelmäßig Zucchini! Das grüne Gemüse ist reich an Kalzium, Magnesium, Eisen, B-Vitaminen, Vitamin A (Provitamin A) und Vitamin C. Zucchini wirkt nicht nur entzündungshemmend. Es soll auch das Wachstum von Krebszellen verringern und aufgrund seiner großen Mengen an Stigmasterol den Ausbruch von Alzheimer verzögern. © Alex Salcedo/Imago
Aubergine
Auberginen zählen nicht nur zu den Gemüsesorten, die eine Fettleber wieder heilen können. Auch ihr pflanzliches Sterol schützt das Gehirn vor einer Demenz und Alzheimer. © zhekos/IMAGO
Brokkoli
Wer regelmäßig Brokkoli isst, kann einer Alzheimer-Erkrankung vorbeugen beziehungsweise sie hinauszögern. Denn Brokkoli ist reich an Antioxidanzien, was die Gehirnzellen stärkt und schützt. © monticello/Imago
Teller mit Erbsen
Erbsen zählen zu den proteinreichen Hülsenfrüchten. 100 Gramm frische grüne Erbsen enthalten ca. 5,4 Gramm Protein, das zum Muskelaufbau und Knochenwachstum dient. Gleichzeitig schützen die enthaltenden Folsäure und Polyphenole das Gehirn. © Image Source/Imago
Schale mit roten Bohnen
Bohnen sind im wahrsten Sinne Nervennahrung. Reich an B-Vitaminen, Folsäure sowie den wertvollen Polyphenolen, können Bohnen bei regelmäßigem Verzehr die Gehirnleistung fördern. B-Vitamine regen die Kommunikation zwischen den Zellen an, steigern die Leistungsfähigkeit des Gehirns und schützen vor Gedächtnisstörungen. Achtung: Kochen Sie die Bohnen vor dem Verzehr! Mehr als sechs Bohnen können gerade bei Kindern durch das enthaltene giftige Eiweiß Phasin zum Tod führen. © Image Source/Imago
Es sind verschiedene Sorten Linsen zu sehen (Symbolbild).
Linsen dürfen mindestens dreimal in der Woche auf den Teller kommen. Denn durch ihre B-Vitamine, Folsäure und Polyphenolen übernehmen Hülsenfrüchte einen schützenden Effekt im Gehirn. © YAY Images / Imago
Walnüsse
Nüsse sind besonders gut fürs Gehirn. Beispielsweise Walnüsse sind reich an Antioxidantien, das heißt, sie schützen vor schädlichen Stoffen und können dadurch Eiweißablagerungen im Gehirn verhindern. Auf diese Weise kann Alzheimer vorgebeugt werden. Auch das Voranschreiten einer bereits bestehenden Alzheimer-Erkrankung kann verlangsamt werden. © C3 Pictures/Imago
Olivenöl senkt Blutdruck und das schädliche LDL-Cholesterin im Blut, sodass das Risiko für Arteriosklerose reduziert wird.
Neben Zucchini, Auberginen, Brokkoli, Nüssen und Heidelbeeren, zählen auch Oliven sowie Olivenöl zu den Lebensmitteln, die Alzheimer vorbeugen können. Die in Olivenöl enthaltenen Polyphenole schützen und stärken die Gehirnzellen. Laut „Deutsche Herzstiftung“ senkt Olivenöl nachweislich auch das Risiko für Ablagerungen in den Gefäßen, der Arteriosklerose. Forscher vermuten, dass das Risiko für Alzheimer mit bestehender Arterienverkalkung steigt. © Panthermedia/Imago
Lachsfilet
Lachs zählt zu den Lebensmitteln mit einem hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, das nicht nur zu viel LDL-Cholesterin senken können. Der Verzehr von Lachs ist dank seiner langkettigen Omega-3-Fettsäuren für den Zellstoffwechsel im Gehirn besonders förderlich, so die Alzheimer Forschung Initiative e. V. © Martin G. Dr. Baumgä/Imago
Kabeljaufilet mit Rosmarinzweig in der Bratpfanne.
Auch Kabeljaufisch zählt zu den besonders gesunden Fischen: sehr zu empfehlen für Menschen mit Schilddrüsenunterfunktion, dank des hohen Jodgehalts, und unterstützend für die Zellerneuerung zur Vorbeugung gegen Demenz und Alzheimer. Essen Sie ein- bis zweimal pro Woche den empfohlenen Fisch, um die Abwehrbereitschaft des Gehirns zu steigern und den Energiestoffwechsel zu verbessern. © Shotshop/Imago

19-Jähriger mit Alzheimer diagnostiziert: Betroffener hat keine familiäre Vorgeschichte

Das Ungewöhnliche an dem Fall ist, dass es keine familiäre Vorgeschichte gibt. Denn zuvor wurden bei Menschen unter 30 Jahren, bei denen Alzheimer diagnostiziert wurde, eine Genmutation festgestellt. Die jüngste bisher bekannte Person, bei der die Alzheimer-Krankheit diagnostiziert wurde, war laut den Pekinger Forschern ein 21-Jähriger mit einer derartigen Genmutation. Insgesamt sind nur fünf bis zehn Prozent der an Alzheimer erkrankten Menschen unter 65.

Demenz und Alzheimer: Was ist der Unterschied?

Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz und eine bisher unheilbare Erkrankung des Gehirns, bei der die Nervenzellen absterben. Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Begriffe Alzheimer und Demenz oft gleichbedeutend verwandt. Doch Alzheimer ist mit rund 60 Prozent Anteil die häufigste Demenzform. Unter Demenz werden mehrere Krankheiten zusammengefasst, bei denen das Gehirn betroffen ist. 

Rubriklistenbild: © Ikon Images/imago

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