Kolumne vom Meteorologen Dominik Jung

Atlantikhoch bestimmt Oktober-Wetter – Herbstferien läuten Wende ein

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Nach nassem Start kündigt sich aus Westen eine deutliche Wetterberuhigung an. Pünktlich zu den Herbstferien steigen die Chancen auf goldenes Oktoberwetter. Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.

Frankfurt – Zum Wochenbeginn (6. Oktober) zeigt sich der Himmel über weiten Teilen Deutschlands noch von seiner trüben Seite. Dichte Wolken dominieren, dazu fällt immer wieder Regen – mal länger anhaltend, mal in Form von Schauern. Lediglich im äußersten Westen und im Nordosten können sich zwischendurch ein paar Wolkenlücken zeigen, dort bleibt es auch weitgehend trocken. Die Temperaturen steigen auf 12 bis 18 °C. Der Wind frischt zeitweise kräftig auf, vor allem an der See, im Bergland und im Nordosten sind stürmische Böen aus West möglich.

Aus Westen kommt ein Hoch nach Deutschland. Erste Zeichen für eine Stabilisierung der Wetterlage in der kommenden Woche.

In der Nacht zum Dienstag bleibt es vielerorts dicht bewölkt. Vor allem im Südosten regnet es längere Zeit, während im Westen und Südwesten die Wolkendecke zeitweise aufreißt. Dort bleibt es meist trocken. Die Temperaturen sinken auf 13 bis 9 °C im Norden und 9 bis 4 °C im Süden.

Wetter von Dienstag bis Donnerstag: Der Westen macht’s vor – Sonne tastet sich langsam vor

Am Dienstag (7. Oktober) zeigt sich der Einfluss des Atlantiks zunehmend. Im Westen und Südwesten lockert die Bewölkung auf, häufig bleibt es dort trocken. Anders im Norden, Osten und Südosten: Hier ziehen weiterhin dichte Wolken durch, begleitet von Regenfällen, die teils auch kräftiger ausfallen. Die Tageshöchstwerte erreichen 14 bis 18 °C, im Südwesten sind lokal sogar bis 21 °C möglich. Der Wind weht schwach bis mäßig, an den Küsten und auf den Bergen mitunter frisch aus West bis Südwest.

In der Nacht zum Mittwoch lässt der Regen auch im Osten und an den Alpen allmählich nach. Über dem Westen klart es teils auf, örtlich bildet sich später Nebel. Die Temperaturen sinken auf 13 bis 9 °C im Norden und 8 bis 4 °C im Süden.
Am Mittwoch (8. Oktober) selbst zeigt sich nach anfänglichem Nebel besonders im Südwesten häufiger die Sonne. Im Norden und Osten bleibt es dagegen oft stark bewölkt, mit zeitweiligem Regen. Die Höchstwerte liegen zwischen 16 und 20 °C. Der Wind weht schwach bis mäßig, an der Küste und im Bergland weiterhin böig aus westlichen Richtungen. Die Nacht zu Donnerstag verläuft wechselhaft mit einigen Schauern, die Temperaturen liegen zwischen 9 und 6 °C.

Ab Freitag: Hoffnung auf goldenen Oktober wächst

Der Donnerstag (9. Oktober) bringt vielerorts einen Mix aus Sonne und Wolken. Während es im Norden und Osten zeitweise noch etwas regnet, bleibt es im Westen und Süden häufig trocken. Die Höchsttemperaturen erreichen 16 bis 19 °C. In der Nacht kühlt es auf 9 bis 5 °C ab.

Am Freitag (10. Oktober) und Samstag (11. Oktober) zeigt sich der Herbst zunehmend versöhnlich. Zwar bleibt das Wetter leicht wechselhaft, vor allem im Südwesten und Westen kann sich aber häufiger die Sonne durchsetzen. Die Temperaturen steigen tagsüber auf 15 bis 19 °C, in den Nächten kühlt es auf 7 bis 3 °C ab. Der Wind weht frisch, an der Küste und auf den Mittelgebirgen teils stürmisch aus West bis Nordwest. Auch an den Folgetagen deuten die Wettermodelle auf eine Stabilisierung der Wetterlage in ganz Deutschland hin.

Rubriklistenbild: © METEORED/www.daswetter.com

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