Leo XIV. hat sein Amt als Papst gerade erst angetreten. Doch schon früh gibt es erste, seltene Einblicke, die seine ersten Augenblicke als neuer Pontifex zeigen.
Rom – Nur wenige Stunden nachdem der neue Papst ernannt wurde, gab der Vatikan seltene Einblicke in die ersten Momente von Papst Leo XIV. In einem von Vatican News veröffentlichtem Video, ist unter anderem zu sehen, wie der frühere Kardinal und nunmehrige Papst Robert Francis Prevost in aller Einsamkeit ein Gebet spricht.
Neuer Papst Leo XIV.: Vatikan veröffentlicht die ersten Bilder nach der Wahl
Intime Aufnahmen aus dem Inneren des Vatikans zeigen frischen Papst Leo XIV.
Wie im Video gezeigt wird, spricht der neu gewählte Papst in der Sixtinischen Kapelle ein Gebet vor den Kardinälen. Anschließend verlässt er unter Applaus aller Anwesenden den Ort und zieht sich zu einem stillen Gebet auf eine Kniebank zurück. Dort kniet er betend und bedächtig vor einem goldenen Altar.
Pope Leo XIV embraces each of the Cardinal electors just after he accepts his election to become the 267th Pope. pic.twitter.com/0cP28r7mam
Die nächsten Szenen, die im Video zu sehen sind, zeigen, wie Papst Leo XIV. mit den Kardinälen Hände schüttelt. Er lächelt. Sogar einen Kuss auf die Hand erhält der neue Papst. Auch draußen scheint sich der Leo XIV. wohlzufühlen. Er winkt Menschen im Hintergrund zu, die ihm applaudieren.
„Papst Leo XIV. umarmt jeden Kardinal“: US-Amerikaner ist zum 267. Papst gewählt worden
„Papst Leo XIV. umarmt jeden der Wahlkardinäle, nachdem er seine Wahl zum 267. Papst angenommen hat“, betitelt Vatican News die Aufnahmen auf X. Er ist der erste Papst aus den Vereinigten Staaten. Geboren wurde Robert Francis Prevost in Chicago. Er war Mitglied des Augustinerordens, übernahm eine leitende Position im Erzbistum Chicago. Schließlich wurde er von Papst Franziskus zum Bischof ernannt.
Einer päpstlichen Tradition folgend, wählte er seinen Namen. Sein Namensvorgänger, Leo XIII., war bekannt für seine Enzyklika „Rerum Novarum“, die am 15. Mai 1891 erschienen ist. Damit markierte er den Beginn der katholischen Soziallehre. Bis heute kommt dem Werk aus dem 19. Jahrhundert in der katholischen Kirche eine große Bedeutung zu.