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Jennifer Lanzingerschließen
Ein Segelboot ist am Sonntagabend auf dem Lago Maggiore in Italien gekentert. Mehrere Menschen wurden zunächst vermisst, mittlerweile wurden vier Personen tot geborgen.
Update vom 29. Mai, 19.39 Uhr: Mittlerweile sind die Identitäten der Toten im Rahmen des tragischen Boots-Unglücks auf dem Lago Maggiore geklärt. Nach Angaben der Repubblica handelt es sich um eine Russin, einen Israeli sowie ein italienisches Ehepaar. Demnach sei die 50-jährige Russin die Lebensgefährtin des Kapitäns gewesen. Dieser vermietete sein Boot regelmäßig an Touristengruppen. Daneben verstarben ein 62-jähriger Italiener und seine 53-jährige Ehefrau. Die beiden waren demnach Mitarbeiter des italienischen Geheimdienstes. Sie waren privat auf dem Boot, um den Geburtstag eines Freundes zu feiern.
Daneben starb auch ein 50-jähriger Israeli. Das bestätigte das israelische Außenministerium demnach. Er sei ein „Rentner der Sicherheitskräfte“ gewesen.
Update vom 29. Mai, 15.49 Uhr: Eine Geburtstagsparty auf dem Lago Maggiore (Italien) endete in einer schrecklichen Tragödie. Vier Menschen starben am Sonntagabend. Ein schweres Unwetter und starker Wind hatte das Touristenschiff zum Kentern gebracht. Offenbar hatte ein Wirbelsturm das Hausboot „Goduria“ erfasst. An Bord befanden sich 24 Menschen, auch aus Deutschland und Großbritannien, darunter zwei Mitglieder der Crew.
Touristenboot kentert auf Lago Maggiore: „Es gab keine Wetterwarnung“ – versichert Bürgermeister von Sesto Calende
Im eisigen Wasser gelang es einigen Passagiere ans Ufer zu schwimmen, andere wurden von Booten gerettet. Für vier kam jede Hilfe zu spät – drei Touristen und die Frau des Kapitäns. Das Wrack liegt in 15 Metern Tiefe und soll nach Angaben der italienischen Feuerwehr geborgen werden. Die Staatsanwaltschaft untersucht die Unfallursachen – auch, ob das von Touristen gemietete Boot für die Zahl der Passagiere tatsächlich zugelassen sowie ordnungsgemäß gewartet war.
Als Hauptursache für das tödliche Unglück auf dem Lago Maggiore gilt jedoch weiterhin das Wetter. Den Sturm am Sonntagabend habe keiner vorhersehen können. „Es gab keine Wetterwarnung“, sagte der Bürgermeister von Sesto Calende, Giovanni Buzzi, der italienischen Zeitung La Repubblica. Ihm sei keine konkrete Wetterwarnung bekannt gewesen. Sogar der Katastrophenschutz habe ihm das bestätigt. Das Hausboot war am Sonntagabend von Sesto Calende ausgelaufen, bevor es kenterte.
Touristenboot auf Lago Maggiore kentert – vier Menschen sterben
Update vom 29. Mai, 11.01 Uhr: Ein Touristenboot kenterte auf dem Lago Maggiore in Italien – vier Menschen sind bei dem Unglück am Sonntagabend (28. Mai) ums Leben gekommen. Eine Geburtstagsgesellschaft, die das Boot gemietet hatte, wurde offenbar von einem heftigen Unwetter überrascht.
„Eine starke Windböe ließ das Boot kentern“, berichten Augenzeugen im italienischen TV-Sender Rai. Das 16-Meter-Boot schipperte im Süden des Sees als es plötzlich kenterte und sank. Bei den Todesopfern handelt es sich um zwei Frauen und zwei Männer, berichtet die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Es soll sich demnach um drei Touristen handeln, einen Israeli und eine Italienerin und einen Italiener. Die Ehefrau des Kapitäns, mit russischer Staatsangehörigkeit, sei auch unter den Todesopfern.
Zum Zeitpunkt des Unglücks befanden sich 24 Personen an Bord, darunter zwei Besatzungsmitglieder, schreibt die italienische Zeitung Repubblica. Der Lago Maggiore im Norden Italien ist bei Urlaubern und Touristen als Ausflugsziel sehr beliebt. Der See mit einer Länge von 65 Kilometern ist nach dem Gardasee der zweitgrößte See Italiens.
Tragödie am Lago Maggiore – Touristenboot kentert und sinkt
Update vom 29. Mai, 9.17 Uhr: Ein Pfingstausflug mit einem Boot auf dem Lago Maggiore (Italien) endete in einer schrecklichen Tragödie. Das Segelboot geriet nach ersten Erkenntnissen in einen schweren Sturm, der sich dann zu einem Wirbelsturm entwickelte, berichtet die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Das 16 Meter lange Schiff mit Passagieren und Besatzung an Bord kenterte und sank. Alle 24 Personen landeten im eisigen Wasser. Vier Menschen kamen bei dem Unglück ums Leben. 20 konnten gerettet werden. Einigen war es sogar gelungen, an Land zu schwimmen.
Das Drama ereignete sich am Sonntagabend gegen 19 Uhr am Lago Maggiore zwischen Sesto Calende (Varese) und Arona (Novara) auf der Höhe von Lisanza, einem Ortsteil von Sesto Calende. Die italienische Feuerwehr will am Montag das gekenterte Schiff aus dem Wasser bergen.
Tödliches Unglück auf dem Lago Maggiore – Zahl der Todesopfer steigt
Update vom 29. Mai, 8.55 Uhr: Nach dem tragischen Unglück auf dem Lago Maggiore in Norditalien steigt die Zahl der Todesopfer. Wie die Feuerwehr am Montagmorgen über Twitter erklärte, wurden vier Personen leblos geborgen.
An Bord des Bootes waren laut AFP-Angaben 23 Touristen und zwei Besatzungsmitglieder. Wie unter anderem Bild unter Berufung auf den Präsidenten der Region Lombardei, Attilo Fontana, berichtet, sollen sich unter den Touristen auch Urlauber aus Deutschland befunden haben.
Segelboot kentert auf Lago Maggiore – zahlreiche Touristen offenbar vermisst
Ursprungsartikel vom 29. Mai 2023: Sesto Calende - Ein tragisches Unglück ereignete sich am Sonntagabend auf dem Lago Maggiore in Norditalien. Wie die italienischen Nachrichtenagenturen Ansa und Adnkronos berichten, sind bei einem Bootsunglück gleich mehrere Menschen von Bord gegangen. Eine Person sei demnach bei dem Unglück am Sonntagabend (28. Mai) ums Leben gekommen, 19 Menschen seien gerettet worden.
Das bestätigte die Feuerwehr über Twitter. Wie die dpa unter Berufung auf Medienberichte berichtet, kamen fünf Menschen in eine Klinik, die übrigen wurden vor Ort behandelt. Noch immer fehle von mehreren Menschen jede Spur. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf Feuerwehrsprecher Luca Cari. Demnach suchen Rettungstaucher und Hubschrauberbesatzungen nach mehreren Vermissten. Wie viele Menschen genau nach dem Unglück noch vermisst werden, ist noch nicht bekannt.
Tragisches Unglück in Italien: Touristen-Boot kentert auf dem Lago Maggiore – ein Toter, zahlreiche Vermisste
Das Boot kenterte am Abend während eines Unwetters am südlichen Ende des Sees nahe dem Ort Lisanza, der auf der lombardischen Seite des Sees liegt. Nach Angaben des Präsidenten der Region Lombardei, Attilio Fontana, führte ein starker Sturm zu dem Unfall. Das 16 Meter lange Segelboot sei von Touristen gemietet worden, schrieb er auf Facebook.


