DWD warnt jetzt vor Extrem-Wetter: Live-Karte zeigt alle Hitze-Landkreise
VonMartina Lippl
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Extrem heiße Tage kommen auf Deutschland zu. Die Live-Wetterkarte zeigt, welche Gebiete von der heftigen Hitzewelle betroffen sind.
Update vom 2. Juli, 8.00 Uhr: Am heutigen Mittwoch erreicht die Hitzewelle in Deutschland ihren voraussichtlichen Höhepunkt. Bereits am Dienstag wurden 37,8 Grad im bayerischen Kitzingen gemessen. Und heute könnte dieser Hitze-Rekord schon wieder fallen, prophezeit der DWD. Hitzewarnung besteht für ganz Deutschland, in weiten Teilen sogar erneut Warnung vor extremer Hitze.
Erstmeldung vom 30. Juni, 18.15 Uhr: München – Heiße Luftmassen aus dem Süden strömen weiter nach Deutschland. Schon jetzt ist das Wetter im Süden und Südwesten kaum auszuhalten. Es ist nur der Anfang. Mit bis zu 40 Grad Celsius steht der Höhepunkt der Hitzewelle noch bevor. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat bereits eine Warnung vor „extremer Hitze“ aktiviert. In weiten Teilen Deutschlands gilt eine amtliche Warnung vor Hitze. Am Dienstagmorgen warnt der DWD: „Extreme Hitze im äußersten Westen und am Oberrhein. Starke Wärmebelastung (Hitze) in der Westhälfte. Erhöhte UV-Intensität auf Helgoland.“
DWD-Wetter-Prognose: „Heißester Tag des Jahres“ am Mittwoch (2. Juli)
Im Westen und Südwesten ist die extreme Wärmebelastung zu Wochenbeginn zu spüren. In den nächsten Tagen dehnt sich der Zustrom der Luftmassen weiter in Richtung Nordosten aus.
Datum
Maximalwerte
Dienstag, 1. Juli 2025
31 bis 38 Grad von der Mitte bis in den Südwesten
Mittwoch, 2. Juli 2025
34 bis 38 Grad, örtlich bis 40 Grad
Die markante Hitzewelle nimmt bis zum Mittwoch (2. Juli) an Fahrt auf. Das Gewitter-Risiko nimmt zu – örtlich sind Unwetter mit Starkregen und Hagel möglich. Die Luft wird zunehmend schwül, was die Hitze noch drückender macht. Nur im Bergland und am Meer liegen die Maximalwerte unter 30 Grad Celsius.
„Extreme Wärmebelastung“ beim Wetter – DWD warnt mit höchster Warnstufe vor Hitze in Deutschland
Mit der höchsten Warnstufe bei Hitze sind Gebiete in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg auf der DWD-Warnkarte markiert:
Nordrhein-Westfalen
Baden-Württemberg
Für Dienstag (1. Juli) gilt im äußersten Westen und in der Oberrhein-Region die DWD-Warnstufe „extreme Hitze“, im Nordwesten, Westen und Süden eine „starke Wärmebelastung (Hitze)“. Am Mittwoch könnte an einigen Wetterstationen neue Allzeitrekorde aufgestellte werden, teilt DWD-Meteorologe Nico Bauer mit. „Der deutschlandweite Allzeitrekord vom 25. Juli 2019 mit 41,2 Grad wird aber voraussichtlich nicht erreicht.“
Gesundheitsrisiko Hitze
Hitzebelastung kann für den menschlichen Körper gefährlich werden und zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen. Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Hitze, trinken Sie ausreichend Wasser und halten Sie die Innenräume kühl. Quelle: DWD
Live-Karte zeigt aktuelle Wetter-Lage für jede Region
Welche Regionen und Gebiete genau von aktuellen Wetterwarnungen – wie Hitzewarnung oder auch Unwetterwarnungen betroffen sind, lässt sich auf der IPPEN.MEDIA Wetter-Karte live verfolgen:
Diese Region ist der „Wärmehotspot“ in Deutschland
Der Südwesten Deutschlands ist im Juni ein „Wärmehotspot“ gewesen, teilt der DWD in seiner vorläufigen Monatsbilanz für den Juni mit. Die Durchschnittstemperatur habe im Juni 2025 um mehr als vier Grad über dem Referenzwert des Vergleichszeitraums 1961 bis 1990 gelegen. Am Oberrhein gab es mehr als zehn Tage mit Temperaturen von über 30 Grad.
Tornados, Wüstenstürme, Zyklone: Wetterphänomene, die Sie kennen sollten
In der Nacht auf Donnerstag (3. Juli) macht sich eine Kaltfront im Norden und Nordwesten bemerkbar. Im Südosten drohen laut den DWD-Wetterexperten kräftige Gewitter mit Unwetterpotential. In einer Linie vom Main bis zur Oder seien allerdings nochmals Höchstwerte von 30 bis 35 Grad angesagt. Erst am Freitag (4. Juli) erreichten die Spitzenwerte am Oberrhein knapp 30 Grad. (ml)