Warme Temperaturen in einer Region

Schmuddel-Wetter in Deutschland: Experte kündigt „ein Regenband nach dem nächsten“ an

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Der goldene Herbst rutscht ab in kaltes Nass. Ein Wetter-Experte kündigt für eine Region warme Temperaturen an - über vielen anderen hängt währenddessen ein Regenband.

München - Wer sich auf einen goldenen Herbst gefreut hat, der dürfte nach den sommerlichen Temperaturen zu Beginn des Oktobers nun enttäuscht werden. Denn erneut zeigt sich das Wetter von seiner wechselhaften Seite. Zwar dürfen sich laut Experten einzelne Regionen über erneut freundliche Temperaturen freuen, doch zugleich schiebt sich ein Regenband nach dem nächsten über Deutschland. Sogar von Sturmböen ist aktuell die Rede.

Wetter in Deutschland: Föhnwind beschert Alpenregion warme Temperaturen

Am Sonntag kann sich zunächst der Alpenrand über viele Sonnenstunden und angenehme Temperaturen freuen. Wie der Deutsche Wetterdienst am Freitag erklärt hatte, sei der Föhnwind Schuld an den Temperaturen am letzten Oktoberwochenende. Demnach solle am Sonntag am Alpenrand sogar mit bis zu 20 Grad gerechnet werden. Am Sonntag werden in Oberbayern bis zu 17 Grad erwartet. „Das sind viel zu hohe Temperaturen für diese Jahreszeit“, so ein Meteorologe des DWD. Über so viele Sonnenstunden kann sich allerdings nur der Alpenrand bis nach Niederbayern freuen. Bereits in Franken in Bayern seien die Aussichten nicht ganz so rosig, hier sollen sich viele Wolken und zum Teil auch Regen einschleichen.

Regenbänder und Sturmgefahr: Auf Deutschland kommt schlechtes Wetter zu, sagt Wetter-Experte Dominik Jung.

Auf trübe Aussichten und vor allem Regen müssen sich große Teile Deutschlands einstellen. Wie der DWD in seinem aktuellen Bericht am Samstag erklärt, sorgen Tiefausläufer und milde Meeresluft, die aus Südwesteuropa nach Deutschland drängt, für einen „unbeständigen Witterungsabschnitt“. So seien unter anderen Kammlagen des Bayerischen Waldes und des Schwarzwaldes von Sturmböen aus Südwest betroffen. Auch im Bergland West- und Süddeutschlands müsse mit Windböen gerechnet werden.

Zahlreiche Regenbänder über Deutschland - Experte kündigt viel Regen an

Auch am Sonntag zieht sich das stürmische Wetter laut DWD weiter durch Deutschland. So müsse in der Nacht zum Sonntag im höheren Bergland über der Mitte und nach Westen hin mit stürmischen Böen und Sturmböen gerechnet werden. Im Westen sollen sich nach DWD-Angaben die Windböen auch bis in tiefe Lagen erstrecken. Während „in den Alpen aufkommender Föhn mit teils schweren Sturmböen“ erwartet werden, können auch an der Nordsee und auf den Inseln Windböen und stürmische Böen nicht ausgeschlossen werden.

Wie Diplom-Meteorologe Dominik Jung über den Youtube-Kanal von wetternet berichtet, soll die „stürmische Westwetterlage“ mindestens noch 10 bis 14 Tage über Deutschland hängen bleiben. „Meteorologen mit Erfahrung, die wissen dass solche Wetterlagen sehr eingefahren sind und sehr lange sich erhalten können“, so der Experte weiter. Der Schwerpunkt befinde sich demnach westlich von Deutschland. „Da kann sich auch schnell mal ein Randtief bilden oder ein sogenannter Schnellläufer und ratzfatz haben wir hier eine schwere Sturmlage auch bei uns in Deutschland“, so Jung weiter.

Weitere Region kann sich zu Beginn der Woche über warme Temperaturen freuen

Doch wie der Wetter-Experte weiter erklärt, werde es in zahlreichen Regionen nicht nur windig sondern zudem noch nass. „Immer wieder Regenwolken. Aus Westen ein Regenband nach dem nächsten. Mal eine kurze Pause und dann danach das nächste Regenband“, fasst der Wetter-Experte die Situation am Wochenden über Deutschland zusammen. Geht es nach Dominik Jung soll auch zumindest der Wochenbeginn wettertechnisch für Deutschland durchwachsen bleiben. Doch immerhin eine Region könne sich hier über rund 19 Grad freuen. „Bis zu 19 Grad am Oberrhein, das ist ganz schön warm für die aktuelle Jahreszeit“, so Jung weiter.

Während das Wetter aktuell noch trübe Aussichten verspricht, hoffen viele Winter-Fans bereits jetzt auf weiße Monate. Doch die aktuellen Aussichten dürften nicht jeden freuen.

Rubriklistenbild: © Felix Kästle/picture alliance/dpa/Screenshot/Youtube/Wetter.net

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