VonMartina Lipplschließen
Eine Touristin stürzt vor den Augen von zig Strandbesuchern über eine Steilwand ins Wasser. Ein Video hält diesen schrecklichen Moment fest.
Fiordo di Furore – Es sind dramatische Szenen, die sich in der Bucht Fiordo di Furore in Italien abgespielt haben. Der kleine Fleck an der Amalfi-Küste ist ein Hotspot für Urlauber, absolut „instagrammable“ – also für ein Foto in den sozialen Netzwerken perfekt geeignet. Der Strand ist etwa 25 Meter breit und von Steilwänden eingefasst. Das Wasser schimmert hellblau. Nun gibt es ein erschreckendes Video von diesem malerischen Strand im Netz. Die Aufnahmen sind nichts für schwache Nerven.
Video zeigt schmerzhaften Sprung: Touristin knallt im Italien-Urlaub gegen Felswand
Im Clip ist zu sehen, wie eine Frau in einem schwarzen Kleid an der steilen Felswand in Fiordo di Furore steht. Es sieht aus, als zögert sie noch, ob sie tatsächlich von der Klippe ins Wasser springen soll. Plötzlich verliert sie scheinbar ihr Gleichgewicht, rutscht aus und stürzt hinab.
Das Drama hat der Australier Kal Glanzing durch Zufall aufgenommen. Im Video witzelt er zuvor noch über die waghalsige Urlauberin. „Warum Sie eine Reiseversicherung abschließen sollten“, kommentiert er die Szene. Sie wüsste ja nicht mal, wie die Wassertemperatur sei, meint er noch flapsig. Dann stürzt sich die Frau von der Felskante, schlägt mit ihren Beinen auf einem Vorsprung auf und platscht ins Meer. Schon beim Zuschauen sieht dieser Sprung äußerst schmerzhaft aus.
Der Strand Fiordo di Furore ist an diesem Tag proppenvoll. Schreie des Entsetzens von Augenzeugen sind deutlich in der kleinen Bucht zu hören. Laut Glanzing dauerte es „etwa eine Stunde, um die Frau die Treppen zum Krankenwagen hochzutragen.“
„Wenn nur Reiseversicherungen zusätzlichen Idiotenschutz bieten würden“ – mit diesem Titel wurde der Clip auf Instagram geteilt.
Lustig oder schrecklich? So reagiert das Netz auf den Sturz der Urlauberin
Die Reaktionen auf den Post lassen nicht lange auf sich warten. Die meisten machen sich in den Kommentaren lustig über die Frau, amüsieren sich. „Er hat sie gefragt, ob sie ihn heiraten will“, interpretiert ein Nutzer die Szene. Ein anderer verteilt sportlich Noten: „Das ist eine 7 für den Start, viereinhalb für die Technik und eine 1 für die Landung.“ Auch knappe Kommentare, wie „hübscher Abgang“ sind zu lesen. Für den schmerzhaften Sturz haben einige den Fehler schon ausgemacht: „Das alte Zögern. Es wird dich erwischen“, bringt es ein User auf den Punkt. Vielleicht ist da ein Fünkchen Wahrheit dran.
Doch die steilen Felsen in Fiordo di Furore sind überhaupt nicht zum Springen geeignet. Eine Userin schreibt: „Ich war dort ... Es ist sehr flaches Wasser“. Auf die Worte folgt ein entsetztes Gesicht Emoji als Punkt.
Ein anderer Teil ist von dem Vorfall erschüttert: „Jesus Christ“, „So dumm“ oder nur „wtf“. „Mein ganzer Körper schmerzt“, meint jemand. Das Video auf Instagram wurde schon über 44.500 Mal geliked (Stand: 20. Juni, 13.22 Uhr) und über 500 Mal kommentiert.
Ein Urlaub kann immer sehr gefährlich sein, selbst auf einer Insel. Das sind die gefährlichsten Inseln der Welt. (ml)

