Asiatische Hornisse
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„Im Gegensatz zu unserer heimischen Hornisse sind sie in der Lage, wie ein Hubschrauber in der Luft stehen zu bleiben“, sagt Expertin Loeper. Auffällig sei auch, dass sie rückwärts fliegen könnten.
Frühlingshafte Temperaturen in Südbrandenburg
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Ölkäfer sollte man besser nicht anfassen, sondern lieber aus etwas Entfernung beobachten, sagt Lilith Stelzner, Naturschutzreferentin beim Landesverband des BUND. Denn das Gift der Käfer sei schon in einer geringen Konzentration tödlich.
Tigermücke
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Die Asiatische Tigermücke ist aggressiver als heimische Mücken und kann exotische Krankheiten übertragen.
Schnake auf Fensterscheibe
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Die Schnake zählt zu den typischen Stechmücken. Übrigens hat es nichts mit besonders süßem Blut zu tun, ob sie dich stechen oder deine Freund:in. Viel eher liegt es nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen an deiner Hautflora (also körpereigenen Pilzen und Bakterien).
Zeckensaison in Oregon
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Wenn du durchs Gras rund um den Badesee läufst, könnte dich eine Zecke stechen. Bei steigenden Temperaturen und feuchtem Wetter werden die blutsaugenden Parasiten laut Niedersächsischem Landesgesundheitsamt (NLGA) aktiver.
Wespe am Fenster
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Wespen können beliebig oft stechen, Bienen nur einmal in ihrem Leben (sie sterben, wenn der Stachel abbricht). Beide tun das eigentlich nur, wenn sie sich bedroht fühlen. Trotzdem kann ein Stich lebensgefährlich sein: Im Mund- und Rachen­bereich kann er die Atmung behindern. Bei Allergiker:innen kann der Kreislauf zusammenbrechen.
Badespaß im Stadtpark
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Eine unsichichtbare Gefahr sind Zekarien: Die winzigen Larven von Saugwürmern können sich am Ufer von Seen sammeln. Sie können Hautentzündungen verursachen, etwa gerötete Flecken, Juckreiz oder Quaddeln.

Bedrohung im Sommer

7 giftige Insekten, die dir deinen Badeausflug im Sommer verhageln

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Die asiatische Hornisse sorgt für Horrorwarnungen. Dabei ist sie nicht die einzige fliegende Gefahr mit schwarzen, dünnen Beinen.

Ein Gespenst geht um in Europa – und es nennt sich asiatische Hornisse. Naja, den Süden Deutschlands hat sie zumindest erreicht. Anders als die Europäische Wespe oder Europäische Hornisse mache sie Jagd auf Bienen. „Die einen sagen, sie überfallen nur schwache Bienenvölker. Die anderen sagen, sie stellen eine Bedrohung für alle dar“, sagt Marion Loeper vom Dresdner Imkerverein.

Wie gefährlich die asiatische Hornisse für die heimischen Bienenvölker wirklich ist, könne sie zum aktuellen Zeitpunkt nicht einschätzen. An Badeseen gibt es jedoch auch andere Insekten, die uns den Spaß verderben können. (Was aber nichts daran ändert, dass es eine gute Alternative zu teurem Sommerurlaub ist, dorthin zu fahren.)

Trotzdem keine Panik: Insekten sind immer noch ertragbarer als so manch andere Dinge.

Mit Material der dpa

Rubriklistenbild: © Axel Heimken/ dpa

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