Extreme Wetterwende in Sicht

„Game over“ für den Winter? – Wetter-Experte spricht schon von „erstem Frühlingshauch“

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Der Winter verabschiedet sich offenbar früher als erwartet: Mildes Wetter mit zweistelligen Temperaturen steht bevor. Ein Vorgeschmack auf den Frühling?

Nach zwei Wochen kalter und trüber Wetterlage vollzieht sich in Deutschland ein drastischer Wechsel: Hoch Beate zieht sich zurück und macht Platz für zahlreiche Tiefdruckgebiete. Diese bringen nicht nur Regen, sondern auch deutlich mildere Temperaturen. „Im Westen und Süden können wir bis zum Wochenende bereits zweistellige Werte erreichen“, erklärt Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net. „Das fühlt sich fast wie der erste Frühlingshauch an“, sagt er. Tatsächlich werden in einigen Regionen bis zu 13 oder 14 Grad erwartet – Werte, die eher in den März als in den Januar passen. Schnee und Dauerfrost seien dagegen vorerst Geschichte.

Frühlingsgefühle Ende Januar. Im Westen und Süden wird es in den kommenden Tagen immer wärmer.

Wetter-Wende in Sicht: Regen statt Schnee prognostiziert

Während die Berge anfangs noch etwas Schnee abbekommen sollen, werde dieser laut Jung schnell von milden Luftmassen verdrängt. Dauerfrost und weiße Landschaften? Fehlanzeige. Stattdessen erwarte Deutschland ein stürmisches und regnerisches Wochenende, das von zweistelligen Temperaturen begleitet werde. Vor allem im Westen und Süden dürften Winterfans enttäuscht sein. „Auch der Februar sieht wenig vielversprechend aus“, so Jung weiter. Langfristmodelle deuten darauf hin, dass der Monat deutlich wärmer als üblich ausfallen könnte – eine echte Chance für Winterwetter gibt es laut aktuellen Prognosen nicht einmal in den ersten Februartagen.

Wetter in Deutschland: Erste Frühlingsgefühle könnten aufkommen

Die Wetterlage gebe Anlass zur Hoffnung, dass der Winter 2024/2025 außergewöhnlich früh zu Ende gehen könnte. Zwar sei es noch zu früh für gesicherte Aussagen, so Jung, doch der milde Januar und die Prognosen für Februar lasse erste Frühlingsgefühle aufkommen. Während Winterfans noch auf eisige Überraschungen, wie etwa eine arktische Kälte, hoffen, dürfen sich Sonnenanbeter auf eine warme und nasse Übergangszeit freuen. „Das Wetter zeigt uns erneut, wie unberechenbar die Natur sein kann – doch dieses Mal in Richtung Frühling“, fasst Jung zusammen.

Der Januar mag mild enden, doch ob der Frühling wirklich so früh beginnt, bleibt abzuwarten. Eins scheint sicher: Der Winter zeigt aktuell keine Lust auf ein Comeback!

Rubriklistenbild: © METEORED/www.daswetter.com

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