Mensch und Tier

Mann rettet sterbende Wölfin und ihre Jungen – Jahre später revanchiert sich das Tier

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Eine Wölfin soll einem Mann das Leben gerettet haben. Der Mann kannte das Tier schon. Diese unglaubliche Geschichte soll sich in Alaska zugetragen haben.

Kassel/Juneau – Ein Mann hilft einem verletzten weiblichen Wolf. Jahre später dankt ihm das Tier dafür und rettet sein Leben. Kaum zu glauben, oder? Diese Geschichte soll sich tatsächlich vor ein paar Jahren in Alaska ereignet haben. Das berichtet ein Youtube-Video, das bereits 19 Millionen Aufrufe hat.

Immer häufiger kommt es vor, dass sich Wölfe der Zivilisation nähern. Einige von ihnen reißen Schafe und Kälber. In diesem Jahr hat ein Wolf sogar Lampen geklaut. Ein Video beweist es.

Mann findet Wölfin, die in eine Falle getappt war

Ein Mann soll eine verletzte Wölfin in Alaska geholfen haben. Jahre später habe sich das Tier revanchiert und ihm geholfen. (Symbolbild)

So soll sich das Ereignis zugetragen haben: In Alaska, wo sich die Geschichte abgespielt haben soll, leben Tausende Wölfe mehr, als in unseren Breitengraden. Der Mann, um den es geht, soll dort auf der Suche nach Gold gewesen sein.

Auf seinem Weg durch den Wald habe er plötzlich einen weiblichen verletzten alaskischen Timberwolf entdeckt. Die Wölfin sei in eine Falle getreten und soll völlig bewegungsunfähig gewesen sein. Bei näherem Betrachten des Tieres, habe der Mann bemerkt, dass ihre Zitzen fast überliefen – sie habe also Junge gehabt.

Mann hilft verletzter Wölfin: Tier war in Falle gefangen

Kurzerhand soll er sich dazu entschlossen haben, der Wölfin und ihren Jungen zu helfen. Er habe die Pfotenspuren zurückverfolgt und fand etwa eine halbe Meile entfernt ihre vier Jungen in einer Höhle.

Die kleinen Wölfe sollen so ausgehungert gewesen sein, dass sie sogar an den Fingern des Mannes nuckelten. Vorsichtig habe er sie in einer Tasche zu der Wölfin getragen. Dort soll sich die Wölfin über ihre Jungen so gefreut haben, dass sie losheulte.

Wölfin in Alaska: Mann brachte ihm Futter und rettete Junge

Weil sie immer noch in der Falle steckte, habe ihr der Mann tagelang Futter gebracht – zum Beispiel die Überreste eines toten Hirsches. Als Dank soll sie dabei sogar ein paar Mal mit dem Schwanz gewedelt haben.

Tage später habe die Wölfin so viel Vertrauen in den Mann gehabt, dass er sich ihr nähern durfte und sie aus der Falle befreite. Das Tier habe ihm die Hände abgeleckt und sei dann nach Hause gehumpelt.

Wölfin revanchiert sich bei Retter: Tier verhindert Bär-Angriff

Vier Jahre später sei der Mann zurück an den Ort des Geschehens gekehrt. Bei diesem Abenteuer sei er allerdings von einem Bären gejagt worden. Kurzerhand habe er sich entschieden, auf einen Baum zu klettern, um dem Tier zu entwischen.

Anmerkung der Redaktion: Dieser Text ist bereits in der Vergangenheit erschienen. Er hat viele Leserinnen und Leser besonders interessiert. Deshalb bieten wir ihn erneut an.

Der verzweifelte Mann habe in seiner Not laute „Wolfsschreie“ ausgestoßen. Gerade als er am Ende seiner Kräfte gewesen war, sei die Wölfin, der er vor vier Jahren geholfen hatte, zum Vorschein gekommen. Sie habe geknurrt und mit den Zähnen gefletscht. So habe sie den Bären schnell verjagt.

Zehn Hunderassen mit dem stärksten Biss

Malinois werden auch als belgische Schäferhunde bezeichnet. Durch ihre hohe Aufmerksamkeit eignen sie sich als Wachhunde und werden auch als Diensthunde bei Polizei und Militär eingesetzt. Weil sie viel Energie besitzen, müssen sie entsprechend ausgelastet werden. (Symbolbild)
Platz 10: Der Malinois oder auch belgische Schäferhund hat eine Beißkraft von 200 PSI. Die Rasse ist sehr aufmerksam und eignet sich deswegen auch als Wachhund. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Wegen ihres üppigen Fells, werden Chow-Chows auch als „Löwenhunde“ bezeichnet. Sie sind zwar sehr ausgeglichene Tiere, aber auch etwas eigensinnig. In der Regel werden sie bis zu 56 Zentimeter groß. (Symbolbild)
Platz 9: Die flauschigen und ausgeglichenen Chow-Chows können mit bis zu 220 PSI zubeißen. Die Rasse kommt aus China und wird dort auch „Löwenhund“ genannt. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago
Weil Holländische Schäferhunde so athletisch und lernwillig sind, werden sie häufig als Diensthunde bei Polizei, Militär und Zoll eingesetzt. Ihre Vorfahren sind die gleichen, wie die der Mallinois, den belgischen Schäferhunden. (Symbolbild)
Platz 8: Holländische Schäferhunde beißen mit 225 PSI zu. Sie sind sehr lernwillig und sportlich. Mit den Mallinois sind sie verwandt. (Symbolbild) © imagebroker/Imago
Mit einer Beißkraft von 235 PSI sind American Pit Bull Terrier früher oft in Hundekämpfen zum Einsatz gekommen. Die Rasse ist dadurch als äußerst aggressiv in Verruf geraten. Bei guter Erziehung aber, sind auch sie sehr freundliche Hunde. (Symbolbild)
Platz 7: American Pit Bull Terrier haben eine Beißkraft von 235 PSI. Durch Hundekämpfe sind sie in Verruf geraten. Doch bei guter Erziehung sind sie sehr menschenfreundlich. Deswegen werden sie heute auch, trotz ihres Stigmas, als Assistenz- und Therapiehunde eingesetzt. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Deutsche Schäferhunde wurden zwar zum Hüten gezüchtet, haben aber auch einen starken Jagdtrieb. Zubeißen können sie mit 240 PSI. Ihr Gebiss ist in erster Linie auf das Fangen, Festhalten, Zerreißen und das Zerkleinern der Beute spezialisiert. (Symbolbild)
Platz 6: Deutsche Schäferhunde wurden zwar zum Hüten gezüchtet, haben aber auch einen starken Jagdtrieb. Zubeißen können sie mit 240 PSI. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Hunde der Rasse American Bulldog sind loyal und freundlich. Ihre Statue ist klein, aber kräftig. So auch ihr Kiefer, mit dem sie eine Beißkraft von 300 PSI erreichen können. (Symbolbild)
Platz 5: Der American Bulldog ist klein und muskulös. Sein breiter, kräftiger Kiefer kommt auf eine Beißkraft von 300 PSI. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago
Rottweiler sind sehr aufmerksam und können auch ein ausgeprägtes Schutzverhalten an den Tag legen. Mit ihrem kräftigen Gebiss erreichen sie Kräfte von bis zu 330 PSI. (Symbolbild)
Platz 4: Rottweiler können mit 330 PSI zubeißen. Sie sind bekannt für ihr freundliches und tapferes Wesen. Doch auch für ihre Körperkraft und ihren starken Kiefer. (Symbolbild) © teamwork/Imago
Der English Mastiff gilt als ruhig und würdevoll, aber auch tapfer und beschützend. Rüden können bis zu 100 Kilogramm schwer werden. Mit einer Beißkraft von 560 PSI ist auch ihr Kiefer besonders kräftig. (Symbolbild)
Platz 3: Den drittstärksten Hundekiefer besitzt der English Mastiff. Mit 560 PSI kann er zupacken. Sein Wesen ist ruhig und beschützend, weswegen er sich auch sehr gut als Wachhund eignet. (Symbolbild) © agefotostock/Imago
Der Dobermann gilt als sensibel und oft wird ihm ein aggressiver Charakter nachgesagt. Auch wenn sie nicht so schwer werden, haben sie dennoch eine Beißkraft von bis zu 600 PSI. (Symbolbild)
Platz 2: Auch wenn der Dobermann gerade mal bis zu 45 Kilogramm schwer wird, hat er dennoch eine sehr große Beißkraft von 600 PSI. (Symbolbild) © Zoonar/Imago
Der Kangal-Hirtenhund kann mit 740 PSI kräftiger als ein Löwe zubeißen. Der Kangal ist ein Herdenschutzhund und wird zur Überwachung von Nutztieren eingesetzt. (Symbolbild)
Platz 1: Den stärksten Kiefer unter den Hunderassen hat der Kangal-Hirtenhund. Mit ganzen 740 PSI kann er zubeißen und ist damit sogar kräftiger als ein Löwe, der auf 691 PSI kommt. (Symbolbild) © blickwinkel/Imago

Der Mann sei unbeschadet davon gekommen und habe diesen Wald nie wieder betreten. Doch eines sei ihm für immer im Gedächtnis geblieben: In der Natur gebe es Dinge, die Menschen nicht verstehen können. (Clara Pinto)

Rubriklistenbild: © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

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