Wieder Boeing-Probleme

KLM-Piloten setzen kurz vor Landung Notruf ab – es folgen 20 bange Minuten

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Beim Landeanflug einer Boeing 737 auf den Flughafen Amsterdam fuhren am Freitag die Landeklappen nicht aus. Probleme bei Boeing-Maschinen häuften sich zuletzt.

Amsterdam – Eine Boeing 737, die am Freitag von Manchester nach Amsterdam in den Niederlanden unterwegs war, hatte kurz vor der Landung ein Klappenproblem am Flügel. Das berichtete das Branchenblatt Aviation Herald am Sonntag. Der Kapitän entschied sich daher, den Landeanflug abzubrechen. Doch viel Zeit blieb nicht, denn der Treibstoff reichte nur noch für weitere 30 Minuten. Probleme bei Boeing-Maschinen hatten sich zuletzt gehäuft.

Besatzung meistert Situation: KLM-Maschine landet im zweiten Anlauf sicher

Die KLM-Maschine auf dem Flug KL-1074 näherte sich bereits der Landebahn 27 auf dem Flughafen Schiphol in Amsterdam, als die Besatzung in etwa 150 Metern Höhe das Klappenproblem bemerkte. Daraufhin startete der Pilot durch und brachte das Flugzeug auf eine Höhe von etwa 900 Metern, wie Aviation Herald berichtete. Die Crew ging zunächst eine entsprechende Checkliste für diese Situationen durch und setzte im Anschluss einen Notruf ab.

Eine KLM-Maschine des Typs Boeing 737 im Landeanflug auf den Flughafen Zürich in der Schweiz (November 2023, Archivbild).

Zu diesem Zeitpunkt habe der Treibstoff noch für 30 Minuten gereicht, so der Bericht weiter. Deshalb entschied sich der Flugkapitän dafür, einen zweiten Landeversuch zu starten. Beim zweiten Anflug waren die Klappen korrekt positioniert, und das Flugzeug landete etwa 20 Minuten nach dem ersten Versuch sicher auf dem Flughafen Amsterdam Schiphol. Die Fluggesellschaft KLM betonte gegenüber RTL, dass die Sicherheit der Passagiere zu keiner Zeit gefährdet war.

Zwischenfälle bei Boeing-Flugzeugen: US-Behörden alarmiert

In jüngster Zeit häuften sich Probleme bei Boeing-Flugzeugen. Nachdem eine fast neue Boeing 737 Max 9 in den USA kurz nach dem Start ein Rumpfteil verloren hatte, geriet dieses Modell ins Visier der US-Behörden. Zeitweise verhängten die USA ein Flugverbot für 171 Maschinen der Baureihe. Am vergangenen Freitag verlor eine Boeing-Maschine des Typs 737-824 während des Fluges eine Rumpfabdeckung. Die Piloten konnten das Flugzeug aber sicher landen. Das Problem wurde erst nach der Landung in der Stadt Medford im US-Bundesstaat Oregon festgestellt, hieß es. Etwa eine Woche zuvor hatte eine Boeing 777 beim Start in San Francisco ein Rad verloren.

Trotz einzelner Zwischenfälle bleibt das Flugzeug statistisch gesehen eines der sichersten Verkehrsmittel weltweit: Im vergangenen Jahr wurden 4,6 Milliarden Passagiere befördert, insgesamt starben in diesem Zeitraum 80 Menschen bei Unglücken mit Passagierflugzeugen. Besonders sichere Fluggesellschaften waren laut einer Datenanalyse des Hamburger Flugunfallbüros Jacdec im vergangene Jahr die arabische Fluggesellschaft Emirates und die niederländische KLM. Die größte deutsche Airline Lufthansa belegte den 13. Rang im globalen Sicherheitsranking der 25 Gesellschaften mit der höchsten Verkehrsleistung.

Die Redakteurin hat diesen Artikel im Original für HNA.de verfasst und anschließend für die Variante zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft. Hier erfahren Sie mehr über unsere KI-Prinzipien.

Rubriklistenbild: © IMAGO/Pond5Images/robertbuchel

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