Neue Prognose

Nach Lawinen-Warnung: Wetterdienst kündigt Wende in Deutschland an

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Zum Wochenstart dreht sich das Schmuddelwetter langsam Richtung Sonnenschein. Doch warm wird es nicht. Vor allem die Nächte dürften eisig bleiben.

Berlin/München – Ein Lichtblick bahnt sich zum Wochenstart an. Der Februar hat vielerorts ungemütlich und stürmisch gestartet. Am ersten Wochenende warnt der Wetterdienst vor Neuschnee und Lawinengefahr. Ab Montag soll es nun aufklaren. „Es kommt die ersehnte Wetterberuhigung mit Sonnenschein“, verkündet wetter.de. Gute-Laune-Wetter? Ja, aber den dicken Wintermantel und Handschuhe sollte man dennoch nicht zu Hause vergessen.

Wetter in Deutschland: Wetterdienst kündigt sonniges Wetter an – „sehr lange die Sonne zeigen“

Es wird eine langsame Aufklarung: Für Montag (6. Februar) hat der Deutsche Wetterdienst (DWD) noch letzte Schneefälle in den Alpen und Hochlagen im Mittelgebirge angekündigt. Noch ein letztes Mal für diese Woche ist Neuschnee bis zu zehn Zentimetern möglich.

  • Übersicht über das Wetter zum Wochenstart:
  • Montag (6. Februar): Schneefälle in Alpen und Mittelgebirge; zunehmend sonnig
  • Dienstag (7. Februar): Meist sonnig, zeitweise hohe Wolkenfelder, trocken, leichter Dauerfrost im Bergland
  • Mittwoch (8. Februar): Meist sonnig, trocken, leichter Dauerfrost im südlichen und östlichen Bergland

Ab Dienstag strahlt dann langsam die gesamte Wetterkarte. „Dann kann sich sehr, sehr häufig sehr lange die Sonne zeigen“, prophezeit wetter.de für den Wochenverlauf. Örtlicher Nebel löst sich auf und es bleibt durchweg trocken, so der DWD. Die stürmischen Böen der letzten Woche machen einem schwachen bis mäßigem Wind im Norden Platz.

Mitte der Woche soll es bundesweit sonnig werden. Die Temperaturen bleiben aber auch tagsüber häufig einstellig.

Wetter in Deutschland: Die Nächte bleiben eisig – bis zweistellige Minusgrade

Kalt bleibt es dennoch. Die Höchsttemperaturen zum Beginn der Woche liegen bei ein bis sechs Grad. Im östlichen Bergland und auch im Süden wird leichter Dauerfrost erwartet. Vor allem die Nächte dürften eisig werden. Verschiedene Wetterdienste sprechen von einer Abkühlung auf bis minus fünf Grad im Norden und minus acht im restlichen Land. Im Bergland und in Gebieten mit Schneedecke ist mit strengem Frost zu rechnen. Die Temperaturen sinken bis minus fünfzehn Grad.

Wer ist wer? Zehn Vögel am Futterhäuschen, die viele Menschen nicht kennen

Eine Haubenmeise (Parus cristatus) sitzt im Winter auf einem Ast.
Die Haubenmeise (Parus cristatus) ist an ihrer Punkfrisur recht leicht zu erkennen. © imagebroker/Imago
Drei Stieglitze ( Carduelis carduelis ) am Futterspender
Er ist kein Model, aber er sieht gut aus: Der Distelfink (Carduelis carduelis) oder Stieglitz ist mit seinem gelben Flügelstreif unverkennbar. © Manngold/Imago
Zwei Eichelhäher im Schnee (Garrulus glandarius)
Die nicht gerade kleinen Eichelhäher (Garrulus glandarius) sind mit ihren blau schillernden Flügelfedern sehr auffällig.  © McPHOTO/Imago
Ein Zaunkönig (Troglodytes troglodytes / Nannus troglodytes) auf einem Ast
Schwänzchen in die Höh‘? Dann handelt es sich um einen Zaunkönig (Troglodytes troglodytes). © UIG/Imago
Goldammer (Emberiza citrinella) auf einem Holzpfosten
Die männliche Goldammer (Emberiza citrinella) ähnelt oft einem entflogenen Kanarienvogel. © Shotshop/Imago
Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes) auf einem Ast mit Schnee
Der Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes) ist ein ziemlicher Raufbold, der sich am Futterhaus energisch Platz verschafft. © BIA/Imago
Grünfink (Chloris chloris), Männchen
Er ist meist laut und leuchtend grün-gelb: Der Grünfink (Chloris chloris) tritt am Futterhaus recht dominant auf. © BIA/Imago
Ein Kleiber (Sitta europaea) frisst aus einer Hand.
Der Kleiber (Sitta europaea) ist häufig zu sehen, aber vielen unbekannt. Man erkennt ihn gut daran, dass er kopfüber klettern kann. © McPHOTO/Imago
Grünspecht (Picus viridis) frisst an Apfel.
Nein, der Grünspecht (Picus viridis) ist kein exotischer Papagei. Aber da er als Nahrung Ameisen bevorzugt, sieht man ihn oft am Boden. © Jürgen Kosten/Imago
Männlicher Erlenzeisig (Spinus spinus) an halbierter Kokosnussschale
Der Erlenzeisig (Spinus spinus) sitzt gern in – genau – Erlen. Aber er ist im Schwarm auch in Birken und beim Futterspender anzutreffen. © imagebroker/Imago

War der Jahresstart zu mild? Ein Vergleich mit den Werten vergangener Winter

Das Jahr 2023 startete laut wetteronline.de deutlich zu mild. Ein Trend, den viele wohl bereits nach dem warmen Neujahr mit Höchstwerten von 19,5 Grad in Freiburg im Breisgau erahnt haben. Im Durchschnitt war der Januar 2,5 Grad wärmer als die ersten Monate der letzten 30 Jahre. Milde Luft, Regen im Norden und Westen und wenig Schnee waren die Folge. Die fehlende Sonne dürfte nun in der kommenden Woche wieder wett gemacht werden. Und auch der wenige Schnee des Januars wird gerade in einigen Teilen Bayerns durch ein Winterwunderland ersetzt. Bilder zeigen die Schneemassen. Tiere, wie Bienen, scheinen die Wetter-Extreme übrigens ganz gut wegzustecken. (chd)

Rubriklistenbild: © Jochen Tack/Imago

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