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Eine lebensgefährliche Zucht: In Kambodscha wurde ein Mann von aggressiven Krokodilen angegriffen und erlitt einen qualvollen Tod.
Siem Reap – Ein Horrorszenario traf einen 72-jährigen Mann aus Kambodscha: Auf einer Krokodilfarm in Kambodscha wurde er von 40 Krokodilen angegriffen.
Tödlicher Angriff: 40 Krokodile zerfleischen Farm-Besitzer
Als „lebende Dinosaurier“, beschreibt nationalgeografic.com die Reptilien, die von einer Sekunde zur anderen ihr friedliches Gemüt in Aggressionen wandeln können. Sie gehören zu den zehn gefährlichsten Tieren der Welt und beugen sich ungern Kommandos. Auch ein Krokodil einer Familienfarm im Nordwesten Kambodschas wollte sich nicht von seinem Besitzer aus dem Käfig vertreiben lassen. Kurz zuvor hatte das Tier dort Eier gelegt.
„Dann stürzten sich andere Krokodile auf ihn und griffen ihn an, bis er tot war“
Das Krokodil verstand den Treibstock keineswegs als Aufforderung, sich in Bewegung setzen zu lassen. Im Gegenteil: Es fühlte sich dazu eingeladen, den 72-jährigen Mann am anderen Ende in das Gehege zu ziehen. Polizeichef Mey Savry schildert den tragischen Vorfall: Nachdem der Mann in die Anlage gefallen war, eilten etwa 40 Krokodile zum Angriff herbei. Kürzlich konnte sich ein Australier bei einer Krokodil-Attacke mit einem Gürtelmesser retten – bei einer solch großen Horde ist ein einzelner Mensch allerdings machtlos.
Krokodil-Zucht ist lebensgefährlich – auf Attacke folgt meist ein qualvoller Tod
Die Krokodilzucht ist nicht nur lebensgefährlich für Menschen. Die Tierschutzorganisation Peta beschreibt sie als schlimme Form der Tierquälerei, die besonders in Australien und Asien praktiziert wird. Für Ledertaschen von Luxusmarken werden Krokodile gezüchtet, aufgeschnitten und gehäutet.
Solange Betroffene noch am Leben sind, ist eine Krokodil-Attacke sehr schmerzhaft. Ein Arm des Farm-Besitzers aus Kambodscha sei abgebissen und von den Krokodilen verschlungen worden, so Polizeichef Savry. Tödliche Angriffe wie dieser sind keine Seltenheit: Vor kurzem wurden ein Teenager in Indonesien und ein Hund in Australien getötet. (Felina Wellner/AFP)
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