Erdbeben in Thailand und Myanmar

Hochhaus-Tragödie in Bangkok: Weitere Leichen unter Trümmern entdeckt – Dutzende Menschen noch vermisst

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Tragödie in Thailand: Das schwere Erbeben bringt in Bangkok ein Hochhaus zum Einstürzen. Rettungskräfte bergen immer mehr Tote.

Update vom 2. April, 7.55 Uhr: In der Millionenmetropole in Bangkok schwindet die Hoffnung, noch Überlebende in den Trümmern des eingestürzten Rohbaus zu finden. Einem Bericht des Senders Channel 8 zufolge wurde an der Unglücksstelle eine weitere Leiche geborgen. Mehr als 70 Verschüttete werden noch vermisst.

Die Aufräum- und Bergungsarbeiten in Bangkok gehen weiter. Noch immer werden mehr als 70 Menschen vermisst.

Mindestens 20 Todesopfer nach Erdbeben in Bangkok, mehr als 70 Menschen werden noch vermisst

Update vom 1. April, 8.22 Uhr: Die Sucharbeiten nach dem schweren Erdbeben in Myanmar und Thailand dauern an. Auch in der thailändischen Hauptstadt Bangkok war das Beben deutlich zu spüren. Aus den Trümmern des 30-stöckigen Rohbaus seien fünf weitere Leichen entdeckt worden, die jedoch bisher nicht geborgen werden konnten, zitierte der Sender ThaiPBS World die Einsatzkräfte.

Beim schweren Erdbeben in Bangkok stürzte ein Hochhaus ein – es befand sich im Bau.

Demnach liegt die Gesamttodeszahl in Bangkok inzwischen bei über 20. Zwar sind noch immer Retter mit Hundestaffeln, Sonargeräten und Spezialkameras vor Ort, die Wahrscheinlichkeit, noch Überlebende zu finden, wird jedoch als gering eingeschätzt. Mehr als 70 Menschen werden noch vermisst.

Weitere Todesopfer nach Hochhaus-Einsturz in Bangkok gemeldet

Update vom 30. März, 7.58 Uhr: Das schwere Erdbeben in Myanmar mit einer Stärke von 7,7 war auch in der thailändischen Hauptstadt Bangkok zu spüren. Nun haben Rettungskräfte einen weiteren toten Arbeiter aus den Trümmern des eingestürzten Hochhaus-Rohbaus geborgen. In den frühen Morgenstunden hob ein Kran die Leiche aus den Überresten des ehemals 30-stöckigen Gebäudes, berichtete die Zeitung Khaosod.

Insgesamt wurden zehn Tote nach dem Einsturz bestätigt. 46 Menschen werden noch vermisst. Doch die Einsatzkräfte geben die Hoffnung nicht auf. Denn: Am Samstag (29. März) wurden Lebenszeichen in den Trümmern vernommen. Die Rettungskräfte arbeiten also nun gegen die Zeit.

Weitere Todesopfer nach Erdbeben-Einsturz in Bangkok

Update vom 29. März, 13.01 Uhr: Nach dem Teil-Einsturz eines Wohnblocks in der myanmarischen Stadt Mandalay werden unter den Trümmern mehr als 90 Verschüttete befürchtet. „Neun Menschen sind tot und 44 wurden lebend herausgezogen“, sagte am Samstag ein Vertreter des Roten Kreuzes am Unglücksort der Nachrichtenagentur AFP. Mehr als 90 Menschen könnten sich demnach noch unter den Trümmern befinden.

Die Einsatzkräfte seien noch dabei, Informationen von Menschen, die Angehörige in dem Wohnblock vermissten, zusammenzutragen, sagte der Rot-Kreuz-Vertreter. Die Suche und Rettung geht weiter. Neue Hoffnung keimte auf, als die Behörden am Morgen 15 Lebenszeichen meldeten.

Update vom 29. März, 9.58 Uhr: Bangkok bangt weiter und will die Hoffnung nicht aufgeben. Noch immer werden Dutzende Menschen unter den Trümmern eines Hochhauses vermisst. Immerhin gibt es nun erste Lebenszeichen. Wie mehrere Medien unter Berufung auf die Behörden berichteten, befinden sich die rund 15 Eingeschlossenen in Gruppen zu je drei bis sieben Leuten unter dem Berg aus Stahl und Beton.

Die Rettungsteams versuchten Wasser und Lebensmittel zu den Menschen zu schaffen, zitierte der thailändische Rundfunksender Thai PBS den Direktor des Katastrophenschutzes, Suriyachai Rawiwan. Das Problem sei allerdings, dass manche in einigen Metern Tiefe eingeschlossen seien. „Wir haben etwa 72 Stunden Zeit, um ihnen zu helfen, denn das ist der ungefähre Zeitraum, in dem ein Mensch ohne Wasser und Nahrung überleben kann“, sagte er demnach. 

Berichten zufolge blieb die genaue Zahl der unter den Trümmern begrabenen Opfer unklar. Das im Bau befindliche 30-stöckige Hochhaus war am Freitag nach dem schweren Erdbeben in Südostasien in sich zusammengestürzt. Das Epizentrum des Bebens lag in Myanmar. Dort starben über 1000 Menschen. „Die Kraft, die ein Beben wie dieses freisetzt, entspricht etwa 334 Atombomben“, sagte Geologe Jess Phoenix gegenüber CNN.

Erdbeben in Thailand und Myanmar: Dutzende Menschen werden unter den Trümmern eines Hochhauses in Bangkok vermisst.

Hochhaus-Einsturz in Bangkok – Endlich erste Lebenszeichen

Update vom 29. März, 7.30 Uhr: Unter den Trümmern des eingestürzten Hochhauses in Bangkok entdeckten Rettungskräfte „Lebenszeichen von 15 Personen“. Das teilte Chadchart Sittipunt, der Governeur der thailändischen Hauptstadt, laut CNN mit. „Keine Verzögerungen, keine Stopps – jede Sekunde zählt, wenn es darum geht, Leben zu retten“, sagte er. Schwere Maschinen würden demnach eingesetzt, um nach den Überlebenden zu suchen.

Sittipunt sagte, in der Millionenstadt seien rund zehn Todesfälle bestätigt, die meisten davon in dem eingestürzten Hochhaus. Allerdings wurden an dem eingestürzten Gebäude noch rund hundert Arbeiter vermisst.

Update vom 28. März, 13.35 Uhr: Laut Regierungsangaben ist die Zahl der Opfer nochmals gestiegen. Demnach wurden 81 Menschen bei dem Einsturz des Hochhauses verschüttet. Mindestens drei Personen sterben.

Erdbeben-Tragödie in Bangkok: Video zeigt dramatischen Moment des Hochhauseinsturzes

Erstmeldung vom 28. März: Bangkok – Ein heftiges Erdbeben hat mehrere Länder in Südostasien erschüttert. Das Zentrum des Bebens befand sich am Freitag in Myanmar, 16 Kilometer nordwestlich von Sagaing, in einer Tiefe von zehn Kilometern. Die Erschütterungen waren bis nach Bangkok, der Hauptstadt Thailands, enorm. Dort stürzte ein Hochhaus ein, die Regierung rief den Notstand aus.

Bilder aus Myanmar und Thailand: Schweres Erdbeben, Hochhaus in Bangkok eingestürzt

Im Zentrum von Myanmar hat sich am Freitag ein starkes Erdbeben ereignet. Laut US-Erdbebenwarte USGS hatte es eine Stärke von 7,7. Die Erdstöße waren auch in Thailand und in China zu spüren.
Im Zentrum von Myanmar hat sich am Freitag (28. März) ein schweres Erdbeben ereignet. Laut US-Erdbebenwarte USGS hatte es eine Stärke von 7,7. Die Erdstöße waren auch in Thailand und in China zu spüren. © SAI AUNG MAIN/AFP
Menschen werden aus einem Bürogebäude in Bangkok (Thailand) evakuiert
In Bangkok wurden Geschäfte evakuiert, Menschen flohen aus ihren Häusern. Das Foto zeigt, wie Menschen aus einem Bürogebäude in Bangkok evakuiert werden. © CANDIDA NG/AFP
Ein eingestürztes Gebäude auf einer Baustelle in Bangkok (Thailand) nach dem Erdbeben.
Durch das schwere Erdbeben in Südostasien ist in der thailändischen Hauptstadt Bangkok ein im Bau befindliches Hochhaus eingestürzt. Unter den Trümmern des Wolkenkratzers seien 43 Arbeiter eingeschlossen, teilten Rettungskräfte mit.  © LILLIAN SUWANRUMPHA/AFP
Das Hochhaus beim Einsturz
Das Hochhaus beim Einsturz. © Screenshot
Ein eingestürztes Gebäude auf einer Baustelle in Bangkok (Thailand) nach dem Erdbeben.
Das eingestürzte Hochhaus auf der Baustelle in Bangkok (Thailand) nach dem Erdbeben. © LILLIAN SUWANRUMPHA/AFP
Rettungskräfte am eingestürzten Gebäude in Bangkok (Thailand)
Rettungskräfte am eingestürzten Hochhaus in Bangkok (Thailand). © LILLIAN SUWANRUMPHA/AFP
Eine verletzte Frau am eingestürzten Hochhaus in Bangkok (Thailand)
Eine verletzte Frau am eingestürzten Hochhaus in Bangkok (Thailand) © LILLIAN SUWANRUMPHA/AFP
beschädigtes Gebäude in Mandalay, Myanmar
Ein beschädigtes Gebäude in Mandalay, Myanmar.  © XinHua/dpa
Beschädigungen in der Nähe des Mandalay-Palasts in Mandalay, Myanmar.
Beschädigungen in der Nähe des Mandalay-Palasts in Mandalay, Myanmar. © IMAGO/Myo Kyaw Soe
Beschädigungen in der Nähe des Mandalay-Palasts in Mandalay, Myanmar.
Beschädigungen in der Nähe des Mandalay-Palasts in Mandalay, Myanmar. © IMAGO/Myo Kyaw Soe
Beschädigungen in Mandalay, Myanmar
Beschädigungen in Mandalay, Myanmar. © IMAGO/Myo Kyaw Soe
Naypyidaw
Auch am Krankenhaus von Naypyidaw (Myanmar) kam es zu Zerstörungen. © SEBASTIEN BERGER/AFP
Krankenhaus
Auch am Krankenhaus von Naypyidaw (Myanmar) kam es zu Zerstörungen. © SEBASTIEN BERGER/AFP
Auch am Krankenhaus von Naypyidaw (Myanmar) kam es zu Zerstörungen.
Auch am Krankenhaus von Naypyidaw (Myanmar) kam es zu Zerstörungen. © SAI AUNG MAIN/AFP
Personen vor einem evakuierten Büro-Gebäude in Bangkok (Thailand)
Personen vor einem evakuierten Büro-Gebäude in Bangkok (Thailand). © CANDIDA NG/AFP
Ein eingestürztes Gebäude auf einer Baustelle in Bangkok (Thailand) nach dem Erdbeben.
Das eingestürzte Hochhaus auf der Baustelle in Bangkok (Thailand) nach dem Erdbeben. © LILLIAN SUWANRUMPHA/AFP
Personen vor einem evakuierten Büro-Gebäude in Bangkok (Thailand).
Personen vor einem evakuierten Büro-Gebäude in Bangkok (Thailand). © CANDIDA NG/AFP
Ein eingestürztes Gebäude auf einer Baustelle in Bangkok (Thailand) nach dem Erdbeben.
Das eingestürzte Hochhaus auf der Baustelle in Bangkok (Thailand) nach dem Erdbeben. © LILLIAN SUWANRUMPHA/AFP
Ein eingestürztes Gebäude auf einer Baustelle in Naypyidaw (Myanmar) nach dem Erdbeben
Das eingestürzte Hochhaus auf der Baustelle in Bangkok (Thailand) nach dem Erdbeben. © LILLIAN SUWANRUMPHA/AFP
Rettungskräfte
Rettungskräfte am eingestürzten Hochhaus auf einer Baustelle in Bangkok (Thailand) nach dem Erdbeben. © LILLIAN SUWANRUMPHA
Eine beschädigte Straße in Naypyidaw (Myanmar).
Eine beschädigte Straße in Naypyidaw (Myanmar). © SAI AUNG MAIN/AFP
Eine beschädigte Straße in Naypyidaw (Myanmar)
Eine beschädigte Straße in Naypyidaw (Myanmar). © STR/AFP
Eine beschädigte Straße in Naypyidaw (Myanmar).
Eine beschädigte Straße in Naypyidaw (Myanmar). © SAI AUNG MAIN/AFP
Eine beschädigte Straße in Naypyidaw (Myanmar).
Eine beschädigte Straße in Naypyidaw (Myanmar). © SAI AUNG MAIN/AFP
Rettungskräfte am eingestürzten Gebäude auf einer Baustelle in Bangkok (Thailand) nach dem Erdbeben.
Rettungskräfte am eingestürzten Hochhaus auf einer Baustelle in Bangkok (Thailand) nach dem Erdbeben. © LILLIAN SUWANRUMPHA/AFP
Rettungskräfte am eingestürzten Gebäude auf einer Baustelle in Bangkok (Thailand) nach dem Erdbeben.
Rettungskräfte am eingestürzten Hochhaus auf einer Baustelle in Bangkok (Thailand) nach dem Erdbeben. © LILLIAN SUWANRUMPHA/AFP
Frauen im Nationalmuseum von Naypyidaw (Myanmar) nach dem Erdbeben
Frauen im Nationalmuseum von Naypyidaw (Myanmar) nach dem Erdbeben. © SAI AUNG MAIN/AFP
Nationalmuseum von Naypyidaw
Das Nationalmuseum von Naypyidaw (Myanmar) nach dem Erdbeben. © SAI AUNG MAIN/AFP
Menschen in Bangkok nach dem Erdbeben
Menschen in Bangkok nach dem Erdbeben. © LILLIAN SUWANRUMPHA/AFP
Myanmar, Naypyitaw
Myanmar, Naypyitaw: Beschädigte Pagoden sind nach einem Erdbeben in Naypyitaw, Myanmar, zu sehen.  © Aung Shine Oo/dpa
Myanmar, Naypyitaw: Ein beschädigtes Kloster ist nach einem Erdbeben zu sehen.
Myanmar, Naypyitaw: Ein beschädigtes Kloster ist nach einem Erdbeben zu sehen. © Aung Shine Oo/dpa
Rettungskräfte am eingestürzten Gebäude in Bangkok (Thailand)
Rettungskräfte am eingestürzten Gebäude in Bangkok (Thailand). © LILLIAN SUWANRUMPHA
Rettungskräfte am eingestürzten Gebäude in Bangkok (Thailand).
Rettungskräfte am eingestürzten Gebäude in Bangkok (Thailand). © LILLIAN SUWANRUMPHA/AFP
Myanmar, Naypyitaw
Myanmar, Naypyitaw: Ein buddhistischer Mönch steht in den Trümmern eines beschädigten Gebäudes in einer Klosteranlage nach dem Erdbeben.  © Aung Shine Oo/dpa
Myanmar, Naypyitaw
Myanmar, Naypyitaw: Kinder gehen in Naypyitaw, Myanmar, nach einem Erdbeben in der Nähe eines beschädigten Klosters © Aung Shine Oo/dpa
Myanmar, Naypyitaw
Myanmar, Naypyitaw: Ein buddhistischer Mönch steht in den Trümmern eines beschädigten Gebäudes in einer Klosteranlage nach dem Erdbeben.  © Aung Shine Oo/dpa
Wat Phan Tao
Touristen am nach dem Erdbeben geschlossenen Tempel Wat Phan Tao in Chiang Mai im Norden Thailands. © MANAN VATSYAYANA/AFP

Verheerendes Erdbeben trifft Thailand: Hochhaus stürzt in Bangkok ein – Videos zeigen Vorfall

In der Millionenstadt bebte die Erde minutenlang. Ein im Bau befindliches Hochhaus mit 30 Etagen brach zusammen, samt Kran. Laut Berichten von Rettungskräften wurden etwa 43 Arbeiter unter den Trümmern begraben. Rund sieben Personen konnten sich laut The Nation Thailand noch rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die genaue Zahl der Verletzten ist unklar.

Laut Behörden staben mindestens drei Menschen (Stand: 28. März, 11.05 Uhr). Zu dem Zeitpunkt des Einsturzes sollen sich fast 100 Bauarbeiter auf der Baustelle befunden haben.

Videos in sozialen Medien zeigen den Vorfall. Innerhalb von Sekunden krachte das Gebäude wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Dichte Staubwolken hüllten Menschen ein, die panisch durch die Straßen rannten. Auf den Aufnahmen ist auch zu erkennen, wie mehrere Arbeiter von der Baustelle fliehen. Im Hintergrund sind Schreie zu hören.

Notstand nach Erdbeben: Journalistin berichtet in Bangkok von „schreienden Menschen“

Die thailändische Armee wurde laut Sprecher Winthai Suvaree sofort mobilisiert, um der Bevölkerung in Bangkok zu helfen. Krankenhäuser wurden in Alarmbereitschaft versetzt, um Notfallpatientinnen und -patienten aufzunehmen. Derzeit sind Drohnen vor Ort im Einsatz, um das Ausmaß der Zerstörung zu dokumentieren, berichtet The Nation Thailand.

Im Großraum Thailand leben über 17 Millionen Menschen, viele in Hochhäusern. Besonders in den oberen Etagen waren die Erschütterungen stark spürbar, wie Zeuginnen und Zeugen berichteten. Eine BBC-Journalistin habe sich während des Bebens in ihrem Apartment aufgehalten. „In meiner Wohnung sah ich nur ein paar Risse in den Wänden und Wasser, das aus den Swimmingpools spritzte, und schreiende Menschen.“ Tatsächlich zeigen mehrere Videos, wie Pools auf Hausdächern überschwappten und zu Wasserfällen mutierten.

Erdbeben sind in Myanmar häufig, jedoch variiert ihre Intensität. Bei schweren Beben wie diesem sind die Schäden oft verheerend. Tausende Menschen verlieren ihr Leben, und ganze Bevölkerungen werden obdachlos. Vor allem Thailand ist ein beliebtes Reiseziel, das viele Deutsche besuchen. (asc) 

Rubriklistenbild: © Adryel Talamantes/IMAGO/

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