Stärke 2,7

Spürbares Erdbeben in Österreich: Erschütterungen mitten in der Nacht

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In Kärnten kam es in der Nacht auf den Freitag, 5. Januar zu einem Erdbeben. Mit einer Stärke von 2,7 war es zwar spürbar, aber verursachte keine Schäden.

Bad Eisenkappel – Einige Kärntner wurden letzte Nacht vermutlich recht unsanft geweckt. In der Nacht auf Freitag, den 5. Januar 2024, wurde ein Erdbeben in Kärnten im Süden von Österreich verzeichnet. Das Beben war mit einer Stärke von 2,7 nicht gefährlich, aber für die Gegend relativ stark. Erst Ende letzten Jahres wurden Anwohner der kroatischen Stadt Čiovo von einem mäßigen Beben wachgerüttelt.

Gemessen wurde das Beben um 3.20 Uhr nachts. Am intensivsten spürbar war es im Raum Bad Eisenkappel im Süden Kärntens. Dort kam es zu einem merklichen Ruckeln. Das Epizentrum befand sich etwa 23 Kilometer von der Landeshauptstadt Klagenfurt entfernt. Im Durchschnitt werden laut Geosphere Austria, dem geometeorologischen und geophysikalischen Dienst Österreichs, ungefähr sechs Erdbeben pro Jahr ausgehend vom südlichen Bundesland, das als beliebtes Reiseziel gilt, gespürt.

Bad Eisenkappel in Kärnten wurde von einem leichten Erdbeben erfasst

Erdbeben mit Stärke 2,7 in Kärnten – Anwohner spüren leichtes Ruckeln

Bei einer Stärke unter 3 spricht man von einem geringen Erdbeben. Diese sind zwar klar messbar, aber wenig spürbar. Nach Angaben der Landesalarm- und Warnzentrale, gab es aber mehrere Meldungen nahe dem Epizentrum. Viele Anwohner werden das Erdbeben aber sogar verschlafen haben. Auch zu Schäden ist es durch die geringe Stärke glücklicherweise nicht gekommen.

„Nix gespürt“, kommentieren mehrere Nutzer auf Facebook über die Meldung zum Beben. „Jetzt weiß ich wenigstens, wie spät ich von der Couch ins Zimmer schlafen gegangen bin. Hab eigentlich gedacht, die Katze nervt wieder. War aber anscheinend ein Erdbeben“, schreibt ein Nutzer, der das Beben registriert hatte. „Ich spürte ein Rucken des Bettes“, berichtete eine andere.

Leichter Anstieg von spürbaren Erdbeben in Österreich

Laut Kurier gab es im vergangenen Jahr 2023 in Österreich 81 spürbare Erdbeben, die meisten davon in Niederösterreich. Vier davon wurden aus einem Nachbarland wahrgenommen. Die Stärke der Erdbeben war aber großteils sehr niedrig. Selbst die Stärksten verursachten nur leichte Schäden wie Verputzrisse. Besonders stark spürbar waren Beben in St. Michael in der Obersteiermark und in Schwaz und Jenbach in Tirol.

„Der Wert liegt über dem Durchschnitt der letzten Jahre von 54 Beben pro Jahr, aber im Bereich der üblichen starken Schwankungen von Jahr zu Jahr“, so Seismologin Rita Meurers über die hohe Zahl der spürbaren Beben in 2023. Die Anzahl der gefühlten Beben war auch im Jahr 2022 ähnlich hoch. Die instrumentell registrierten Erdbeben waren aber um fast 40 Prozent niedriger als im Vorjahr.

Starkes Erdbeben und Tsunami-Warnung in Japan: Rettungskräfte suchen nach Überlebenden

Ein Gebäude in Wajima ist nach dem schweren Erdbeben in Japan kollabiert.
Nach dem schweren Erdbeben in Japan zeigt sich nach und nach das Ausmaß der Schäden. In Wajima sind Gebäude einfach kollabiert.  © IMAGO
Schweres Erdbeben in Japan: Rettungskräfte suchen am 2. Januar 2024 in eingestürzten Häusern in Wajima nach Überlebenden.
Schweres Erdbeben in Japan: Rettungskräfte suchen am 2. Januar 2024 in eingestürzten Häusern in Wajima nach Überlebenden.  © KAZUHIRO NOGI/Afp
Nach dem schweren Erdbeben in Japan mit zahlreichen Todesopfern, zeigt sich nach und nach das Ausmaß der Schäden, wie hier ein Gebäude in Wajima.
Mindestens 48 Menschen sind bei dem schweren Erdbeben in Japan am Neujahrstag ums Leben gekommen. Besonders die Halbinsel Noto wurde von dem Beben der Stärke 7,6 getroffen.  © IMAGO
Menschen stehen neben großen Rissen im Bürgersteig in der Stadt Wajima in der Präfektur Ishikawa. Tausende Menschen wurden von dort evakuiert wurden, nachdem ein schweres Erdbeben die Region erschüttert hatte.
Menschen stehen neben großen Rissen im Bürgersteig in der Stadt Wajima in der Präfektur Ishikawa in Japan. Tausende Menschen wurden von dort evakuiert, nachdem ein schweres Erdbeben das Zentrum Japans am Neujahrstag erschüttert hat. Wie japanische Fernsehsender am Montag berichteten, stürzten mehrere Häuser in den betroffenen Regionen an der Küste des Japan-Meeres ein. Die nationale Wetterbehörde gab eine Tsunami-Warnung aus.  © Yusuke Fukuhara/AFP
Ein Mitglied der südkoreanischen Küstenwache patrouilliert am 1. Januar 2024 an einem Strand in Gangneung. Südkorea hat nach einem schweren Erdbeben in Japan eine Tsunami-Warnung veröffentlicht.
Ein Mitglied der südkoreanischen Küstenwache patrouilliert am 1. Januar 2024 an einem Strand in Gangneung. Südkorea hat nach einem schweren Erdbeben in Japan eine Tsunami-Warnung veröffentlicht.  © Yonhap/AFP
Das Videostandbild zeigt einen Brand nach einem Erdbeben in Wajima, Präfektur Ishikawa. Japan hat am Montag nach einer Reihe starker Beben im Japanischen Meer eine Tsunami-Warnung herausgegeben.
Das Videostandbild zeigt einen Brand nach einem Erdbeben in Wajima, Präfektur Ishikawa. Japan hat am Montag nach einer Reihe starker Beben im Japanischen Meer eine Tsunami-Warnung herausgegeben.  © dpa
Ein schwer beschädigtes Gebäude in der Stadt Wajima, Präfektur Ishikawa, nachdem ein schweres Erdbeben die Region Noto erschüttert hat.
Ein durch das Erdbeben schwer beschädigtes Gebäude in der Stadt Wajima in Japan. © Yusuke Fukuhara/AFP
Ein Teil eines Geschäftsgebäudes ist eingestürzt. Japan hat am Montag nach einer Reihe starker Beben im Japanischen Meer eine Tsunami-Warnung herausgegeben.
Ein Teil eines Geschäftsgebäudes ist eingestürzt. Japan hat am Montag nach einer Reihe starker Beben im Japanischen Meer eine Tsunami-Warnung herausgegeben.  © dpa
Das Zentrum Japans ist am Neujahrstag von einer heftigen Erdbeben-Serie erschüttert worden. Wie japanische Fernsehsender am Montag berichteten, stürzten mehrere Häuser in den betroffenen Regionen an der Küste des Japan-Meeres ein. Die nationale Wetterbehörde gab eine Tsunami-Warnung aus. Das Foto zeigt ein eingestürztes Gebäude in Wajima in der zentraljapanischen Präfektur Ishikawa.
Das Foto zeigt ein eingestürztes Gebäude in Wajima in der zentraljapanischen Präfektur Ishikawa. © Imago
In Wajima, Präfektur Ishikawa sind nach einem Erdbeben Risse im Boden zu sehen (bestmögliche Qualität). Ein starkes Erdbeben hat Teile Japans erschüttert. Die nationale meteorologische Behörde gab am Montag eine Warnung vor einem drei Meter hohen Tsunami entlang der Küste am Japan-Meer aus.
In Wajima, Präfektur Ishikawa sind nach einem Erdbeben Risse im Boden zu sehen (bestmögliche Qualität). © Kyodo News/dpa
Ein starkes Erdbeben hat in Japan Schäden verursacht. Das Foto zeigt Risse in einer Straße in Kanazawa in der zentraljapanischen Präfektur Ishikawa.
Ein starkes Erdbeben hat in Japan Schäden verursacht. Das Foto zeigt Risse in einer Straße in Kanazawa in der zentraljapanischen Präfektur Ishikawa. © Imago
Ein Torii-Tor ist nach einem Erdbeben an einem Schrein in Kanazawa, Präfektur Ishikawa beschädigt. Japan hat am Montag nach einer Reihe starker Beben im Japanischen Meer eine Tsunami-Warnung herausgegeben.
Ein Torii-Tor ist nach einem Erdbeben an einem Schrein in Kanazawa, Präfektur Ishikawa beschädigt.  © dpa
Japans Premierminister Fumio Kishida spricht am 1. Januar 2024 über die Situation nach einem schweren Erdbeben und der darauf folgenden Tsunami-Warnung für die Westküste Japans.
Japans Premierminister Fumio Kishida spricht am 1. Januar 2024 über die Situation nach einem schweren Erdbeben und der darauf folgenden Tsunami-Warnung für die Westküste Japans.  © AFP
In einer Live-Übertragung des japanischen Senders NHK World werden Menschen aufgefordert, das Gebiet in Zentraljapan nach einer Reihe schwerer Erdbeben zu evakuieren. Das Bild wurde am 1. Januar 2024 in Hongkong aufgenommen und zeigt eine Warnmeldung auf einem Bildschirm.
In einer Live-Übertragung des japanischen Senders NHK World werden Menschen aufgefordert, das Gebiet in Zentraljapan nach einer Reihe schwerer Erdbeben zu evakuieren. Das Bild wurde am 1. Januar 2024 in Hongkong aufgenommen und zeigt eine Warnmeldung auf einem Bildschirm.  © Mladen Antonov/AFP

Am 1. Januar 2024 wurde Tokio von einem schweren Erdbeben mit der Stärke 7,4 erschüttert. Mehr als 200 Personen sind im Gebiet vermisst.

Rubriklistenbild: © Westend61/Imago/Screenshot/Erdbebennews

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