VonRobin Dittrichschließen
Papst Franziskus hat mit ernsten Atembeschwerden zu kämpfen, seine Situation ist kritisch. Die Anzeichen einer Atemkrise können äußerst gravierend sein.
Rom – Papst Franziskus verweilt seit mehreren Wochen in der Gemelli-Klinik in Rom. Nach einer anfänglichen Besserung seines Zustands nach einer Lungenentzündung traten nun mehrere Rückschläge auf. Die Atemkrise, die er erlitt, kann schwerwiegende Folgen haben.
Papst Franziskus mit akuten Atemproblemen – 88-Jähriger wird beatmet
Am Freitag, dem 28. Februar, wurde nach einer leichten Erholung von einem erneuten Rückfall berichtet. Der 88-jährige Papst erlitt einen Bronchospasmus, was eine Verkrampfung der Atemwege bedeutet. Dies führte zu mehrfachem Erbrechen und einer „plötzlichen Verschlechterung des Atembilds.“ Infolgedessen musste er mechanisch beatmet werden, und „die Prognose bleibt daher verhalten“, wurde mitgeteilt.
Am Montag nach der Atemkrise kam es erneut zu erheblicher Atemnot, und das sogar zweimal hintereinander. Ein Bronchospasmus wurde erneut als Ursache bestimmt, der Papst musste wieder mechanisch beatmet werden. Bei diesem Vorfall wurde auch Schleim in den Bronchien entdeckt, der bei zwei Lungenspiegelungen abgesaugt werden musste. Der Zustand des Papstes wird weiterhin als „fragil“ beschrieben.
Atemkrise beim Papst: Das sind die Symptome der Erkrankung
Ein Bronchospasmus kann äußerst gefährlich sein. „Bei einem Bronchospasmus (Bronchialspasmus) kommt es zu einer starken Verkrampfung der Atemwege, die zu Atemnot und unter Umständen zu einer lebensbedrohlichen Situation führt“, erklärt das öffentliche Gesundheitsportal Österreichs. „Er ist ein typisches Begleitsymptom bei bestimmten Lungenerkrankungen, wie beispielsweise Asthma bronchiale.“
Betroffene berichten oft von einem Engegefühl in der Brust, das das Atmen erschwert. Diese Symptome können sowohl anfallartig als auch dauerhaft auftreten, so das Lungenzentrum München. Die Verkrampfung der Bronchialmuskulatur wird häufig durch ein pfeifendes Atemgeräusch erkannt, das die Betroffenen von sich geben. „Dies ist keine Situation, in der man erklären kann, dass er außer Gefahr ist“, wird aus dem Umfeld des Papstes berichtet. (rd/dpa)
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