VonMarcel Priggeschließen
Moritz Bletzingerschließen
30 Kilometer weit war das Erdbeben zu spüren. Unter Bassum wackelte 20 Sekunden lang die Erde in Deutschland. Möglicherweise wegen der Erdgasförderung in der Region.
Bassum – Der Boden bebt in Niedersachsen. Ein Erdbeben der Stärke 3,6 hat am Montagnachmittag die Stadt Bassum (Einwohnerzahl 16.658) im Landkreis Diepholz erschüttert. Das Beben war weitläufig zu spüren, auch in Teilen von Bremen und dem Kreis Verden.
Erdbeben der Stärke 3,6 in Niedersachsen: 20 Sekunden lang und ein lauter Knall
Zeuginnen und Zeugen beschreiben die Erschütterungen als anhaltend, mit einer Dauer von bis zu 20 Sekunden, und von einem lauten, knallähnlichen Geräusch begleitet.
Die Ursache des Erdbebens wird auf die Erdgasförderung in Bassum zurückgeführt. Das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) bestätigte auf Anfrage von kreiszeitung.de von IPPEN.MEDIA, dass ein „Zusammenhang mit örtlicher Erdgasförderung wahrscheinlich“ ist. In den vorangegangenen Jahren wurde bereits ein Erdbeben registriert, das möglicherweise durch Erdgasförderung verursacht wurde.
„Eines der stärksten Beben der letzten zehn Jahre in Niedersachsen“: Erdgasförderung die Ursache?
Ein Sprecher des LBEG berichtete, dass es sich um „eines der stärksten Beben der letzten zehn Jahre in Niedersachsen“ handelt. Das Bebenzentrum lag etwa 3 Kilometer südlich von Syke. Es wurden geringfügige Schäden gemeldet, jedoch keine Personenschäden.
Erdbeben, die durch Erdgasförderung ausgelöst werden, resultieren aus Spannungsveränderungen innerhalb der Erdkruste. Die Gasförderung erzeugt Hohlräume im Gestein, die normalerweise durch den Druck des darüber liegenden Gesteins allmählich geschlossen werden. Manchmal erfolgt dieser Prozess jedoch plötzlich, was zu Erdbeben führt.
Das vorherige bedeutende Erdbeben hatte sich kurz vor Weihnachten in Harpstedt (Landkreis Oldenburg) ereignet. Mit einer Stärke von 2,4 hätten die Gebäude vor Ort leicht gewackelt. Auch in diesem Fall wurde die Erdgasförderung in der Region als mögliche Ursache angenommen. Zudem wurde ebenfalls ein lauter Knall berichtet. Im Vergleich zu Erdbeben in Italien, die häufig eine Stärke von 5 übertreffen, sind die deutschen Beben mit Magnituden um 2,8 bis 3,6 recht leicht. Dennoch kann es zu Schäden kommen.
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