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Heftige Regenfälle sorgen in den Alpen für heftige Erdrutsche. Im Tiroler Kühtai hat eine Mure die Durchgangsstraße Richtung Ötztal verschüttet.
Kühtai - Starke Regenfälle hatten am Mittwochvormittag den Kühtailebach in einen reißenden Strom verwandelt. Die Wassermassen löste eine eine Mure aus, die Schlamm und Geröll aus dem Wald auf die Landesstraße L237 schüttete. Die Straße führt vom unteren Ende des Ötztals über das Kühtai nach Kematen bei Zirl.
Zwischen Oetzerau und Ochsengarten Laut dem Land Tirol wurde die Straße in beiden Richtungen gesperrt. Die Bergungsarbeiten gestalten sich aufwändig. Wann die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden kann, könne noch nicht abgeschätzt werden, hieß es beim Land Tirol. Die Straßenmeisterei Haiming sei bereits vor Ort und die Aufräumarbeiten seien im Gange. Die Sperre kann über die Landesstraße 309, die Haimingerbergstraße, umfahren werden.
Unwetter in Deutschland, Österreich und Italien sorgen derzeit für viel Unruhe in diesem Teil Europas. In Spanien ist es dagegen so trocken, dass das Trinkwasser immer knapper wird.


