Gesundheitliche Beschwerden möglich

Zeitumstellung im Oktober 2023: Wann wird die Uhr von Sommer- auf Winterzeit umgestellt?

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Die Zeitumstellung ist immer noch nicht abgeschafft. Deshalb wird die Uhr wieder von Sommer- auf Winterzeit umgestellt. Das kann sich für einige wie ein Mini-Jetlag anfühlen.

Kassel – Der Herbst ist da, es wird abends wieder früher dunkel. Das bedeutet aber auch: Die Uhr wird umgestellt. Wie jedes Jahr stellt sich dabei die Frage: Wird die Zeit vor oder zurückgedreht? Im Überblick, was Sie zur Zeitumstellung im Oktober 2023 wissen müssen.

Von Sommer- auf Winterzeit im Oktober 2023: Zeitumstellung sollte eigentlich abgeschafft werden

Eigentlich sollte die Umstellung auf Sommer- und Winterzeit längst abgeschafft werden. Das Parlament der Europäischen Union stimmte bereits 2019 dafür, die Zeitumstellungen zu beenden. Das soll vor allem Bürgerinnen und Bürgern zugutekommen. Die müssten sich dann nicht jedes Jahr aufs neue fragen, wann und wie an der Uhr gedreht wird.

In der Nacht vom 28. auf den 29. Oktober 2023 wird die Uhr umgestellt.

Weitere Gründe für ein Ende der Zeitumstellung seien laut EU-Kommission auch „negative Auswirkungen auf die Gesundheit, erhöhte Verkehrsunfälle und fehlende Energieeinsparungen“. Seitdem ist aber nichts passiert. Die Mitgliedstaaten sollen selbst entscheiden, ob sie die Sommer- oder Winterzeit dauerhaft beibehalten wollen. Befürchtet wird ein „Flickenteppich“ in Europa.

Zeitumstellung im Oktober 2023: Wann wird die Uhr auf Winterzeit gestellt?

Zweimal im Jahr wird an der Uhr gedreht. Dabei handelt es sich um feste Termine, immer am letzten Sonntag im März und im Oktober. Das heißt: In der Nacht vom 28. auf den 29. Oktober 2023 wird um 3 Uhr die Uhr auf Winterzeit gestellt – also eine Stunde zurück.

Zeitumstellung
Wann?In der Nacht vom 28. auf den 29. Oktober 2023
Wie wird umgestellt?Uhr wird zurückgedreht – von 3 auf 2 Uhr

Mit der Zeitumstellung löst die Mitteleuropäische Zeit (MEZ), oder auch Normalzeit, die Sommerzeit ab. Die Menschen in Deutschland dürfen also eine Stunde länger schlafen – eine Stunde, die sie im Sommer früher aufstehen mussten. Richtig erholsam scheint das aber nicht zu sein.

Zeit wird von Sommer- auf Winterzeit gedreht: Umstellung bringt innere Uhr durcheinander

Wie Professor Klaus Westphal, Ärztlicher Direktor in den Helios Kliniken Kassel, erklärte, kann sich die Zeitumstellung wie ein Mini-Jetlag anfühlen. Die innere Uhr, die wichtige Vorgänge im Körper regelt, wird durcheinander gebracht. Dem Institut für Luft- und Raumfahrtmedizin zufolge kann sich die innere Uhr nicht sofort an die neue Ortszeit anpassen, sondern braucht eine gewisse Zeit, um sich daran zu gewöhnen. Das kann beispielsweise zu Schlaflosigkeit, verminderter Leistungsfähigkeit oder erhöhter Ermüdung führen.

Um dem entgegenzuwirken, rät Schlafforscher Jürgen Zulley, schon früher mit der Umgewöhnung zu beginnen. „Am besten steht man schon am Samstag eine halbe Stunde früher auf, verlegt auch die Mahlzeiten um eine halbe Stunde vor und geht abends eine halbe Stunde eher ins Bett“, erklärte er der Augsburger Allgemeinen.

Meist muss nach der Zeitumstellung die Uhrzeit aber nicht manuell verstellt werden. Die meisten Smartphones oder Funkuhren stellen sich automatisch um. Digitale Anzeigen, etwa im Auto, müssen dagegen selbst angepasst werden. (kas)

Rubriklistenbild: © Ruediger Rebmann/imago

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