- VonJulia Stantonschließen
Eine 26-jährige Deutsche ist in Tirol tragisch beim Bergsteigen ums Leben gekommen. Alle Rettungsversuche kamen zu spät.
Kufstein — Am Ellmauer Halt in den österreichischen Alpen ist es am Donnerstag (5. September 2024) zu einem tragischen Unfall gekommen: Eine deutsche Bergsteigerin ist dort rund 100 Meter in die Tiefe gestürzt.
Tragischer Unfall in Österreich: 26-jährige Bergsteigerin rutscht beim Wandern aus
Laut einem Bericht der Landespolizeidirektion Tirol sei die Alpinistin östlich von Kufstein, auf dem Gamsangersteig, unterwegs gewesen. Die 26-Jährige soll dann auf einem Stein ausgerutscht sein und habe dabei das Gleichgewicht verloren, heißt es in dem Bericht weiter. Sie stürzte etwa 100 Meter durch steiles, felsiges Gebirge in die Tiefe und verstarb noch am Unfallort.
Immer wieder kommt es in den Alpen zu tragischen Bergunfällen. Ende August stürzte ein deutscher Bergsteiger bei Garmisch-Patenkirchen auf felsigem Gelände ab. Auch für ihn kam jede Hilfe zu spät. Nur wenige Tage vorher ist ein Mann bei einer Wanderung an der Zugspitze tödlich verunglückt.
Viele Bergunfälle 2024: Experten raten zu Vorsicht bei Bergtouren
Die meisten Alpinunfälle ereignen sich laut dem Deutschen Alpenverein (DAV) in Tirol. Die größte Gefahr gehe laut den Experten bei Bergtouren im Hochsommer aus. Wanderer könnten zu dieser Jahreszeit leicht Hitzeschläge oder Sonnenstiche erleiden. Der DAV rät Alpinisten daher zu ausreichendem Sonnenschutz, regelmäßigem Trinken von Wasser und entsprechender Vorbereitung.
Auch Peter Haberstock von der Geschäftsstelle der Allgäuer Bergwacht rät zu Vorsicht. Bergtourengeher müssten ihr Fitness-Level realistisch einschätzen sowie ausreichend Essen und Getränke im Rucksack mitnehmen. Zudem gehe eine Gefahr von Altschneefelder aus, auf denen man schnell ausrutschen könnte (jus)
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