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In den französischen Alpen sind zwei Männer in der Nähe des Mont Blanc abgestürzt und ums Leben gekommen. Ihre Leichen wurden auf 3.500 Metern gefunden.
Chamonix/München – In den Alpen Frankreichs sind zwei Bergsteiger ums Leben gekommen. Am Donnerstagnachmittag (1. Juni) wurden die Leichen eines 60 Jahre alten Bergführers und eines 28-Jährigen aus dem Großraum Paris in den französischen Alpen gefunden. Das berichtete der Sender France Bleu am Freitag (2. Juni). Ein Seiltrupp hatte die Leichen der zwei Männer in der Nähe vom Mont Blanc in 3.500 Metern Höhe gefunden.
Frankreich: Bergsteiger verunglücken am Mont Blanc
Die Ermittler vermuten, dass die beiden Männer beim Abseilen verunglückten und dabei mehrere Hundert Meter in die Tiefe gestürzt sind. Vermutet wird, dass die Abseilverankerung nachgegeben hat. Der Bergführer soll ein erfahrener Bergsteiger gewesen sein, der für die französische Bergrettung PGHM arbeitete, wie der Sender auf Berufung der Zeitung Dauphiné Libéré berichtete.
Vor wenigen Tagen wurde der vermisste deutsche Bergsteiger Luis Stitzinger auf dem achttausend Meter hohen Kangchendzönga im Himalaya gefunden. Er war alleine auf dem dritthöchsten Berg der Welt, an der Grenze zwischen Indien und Nepal unterwegs gewesen. (vk)
