Tragödie in Österreich: Teenager verlieren Kontrolle über 300-PS-Audi – Polizei reagiert auf E-Auto-Gerüchte
VonMichel Guddat
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Trauer und Entsetzen in Österreich: Nach einem schweren Verkehrsunfall sterben zwei Teenager im Alter von 17 und 18 Jahren. Ihr Mitfahrer schwebt in Lebensgefahr.
Update vom 18. Dezember, 16.40 Uhr: Auf Nachfrage von IPPEN.MEDIA bekräftigt die Landespolizei Wien, es handle sich beim Unfallfahrzeug definitiv um einen Verbrenner. Nach dem heftigen Brand beim Unfall waren in Österreich Gerüchte aufgekommen, der verunfallte Audi A7 sei ein Elektroauto gewesen. Außerdem bestätigt die Polizei das Modell, worüber es zuvor ebenfalls widersprüchliche Angaben gegeben hatte.
Tragödie erschüttert Österreich: Teenager verlieren Kontrolle über Sportwagen – Bruder muss alles mitansehen
Erstmeldung vom 18. Dezember, 15.03 Uhr: Wien/München – Der Unfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden, in der Nacht auf den Sonntag (17. Dezember), gegen 3 Uhr. Das Fahrzeug, in dem sich drei Personen befanden, war auf der S2 im Bereich Hermann-Gebauer-Straße in Wien unterwegs. Der 18-jährige Fahrer, wie die Landespolizeidirektion Wien berichtet, fuhr mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit, als er plötzlich die Kontrolle über den mehr als 300-PS-starken Audi A7 Sportback verlor.
Das Auto fängt nach dem Unfall sofort Feuer – 16-Jähriger schwebt in akuter Lebensgefahr
Das Fahrzeug geriet ins Schleudern, kam von der Schnellstraße ab, überschlug sich und knallte gegen eine Betonleitwand. Das Auto fing Sekunden danach an zu brennen. Zeugen des Unfalls versuchten sofort Erste Hilfe zu leisten und die drei Jugendlichen aus dem Auto zu befreien.
Fotostrecke: Erste-Hilfe-Maßnahmen nach einem Unfall – Die To-Dos für Ersthelfer
„Sie haben alle versucht, zu helfen, was unter den Umständen eine wahnsinnige Leistung war. Das Auto brannte lichterloh“, erzählte Polizeisprecher Markus Dittrich. Auch ein Taxifahrer, der auf der anderen Straßenseite unterwegs war, sprang demnach über die Fahrbahntrennung, um zu helfen.
Der junge Mann am Steuer und sein 16-jähriger Mitfahrer konnten geborgen werden. Für die dritte Person, ein 17-Jähriger, kam jegliche Hilfe zu spät. Eingeklemmt im Auto, starb er noch am Unfallort. Beide Überlebenden wurden von der Berufsrettung Wien, nachdem sie notfallmedizinisch versorgt wurden, schwerverletzt ins Krankenhaus gebracht.
Später erlag auch der Fahrer seinen Verletzungen im Krankenhaus, wie die Polizei meldete. Der 16-Jährige schwebt weiterhin in akuter Lebensgefahr.
Die Polizei gab noch eine weitere schreckliche Nachricht bekannt. Denn: Direkt hinter dem Unfallwagen fuhr der Bruder des 17-Jährigen im Auto und musste so die Tragödie mitansehen.
Die Feuerwehr war über zwei Stunden lang mit einem Großaufgebot von fünf Fahrzeugen und 24 Einsatzkräften an Ort und Stelle. Diese löschten das Auto und halfen bei Erste-Hilfe-Maßnahmen. Die Ermittlungen vor Ort übernahm das Verkehrsunfallkommando Wien. (mg)
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