News-Ticker

Flixbus-Unfall auf A9 bei Leipzig: Feuerwehrleute schildern dramatische Szenen – „Größte Katastrophe“

Alle Autoren
    schließen
  • Julian Mayr
    Julian Mayr
  • Romina Kunze
    Romina Kunze
  • Ulrike Hagen
    Ulrike Hagen
  • Teresa Toth
    Teresa Toth

Auf der A9 ist es zu einem tödlichen Flixbus-Unfall gekommen. Vier Menschen wurden getötet. Für das Busunternehmen war es nicht die erste Negativschlagzeile.

Update vom 28. März, 22.45 Uhr: Nach dem tragischen Flixbus-Unfall auf der A9 bei Leipzig mit vier Toten und vielen Verletzten gibt es nun weitere Zeugenberichte. Unter anderem hat sich die Feuerwehr-Gruppe, die zuerst am Unfallort eintraf, zu den dramatischen Szenen geäußert, die die Gruppe vorfand. Der tragische Bus-Unfall sei demnach unmittelbar vor ihnen passiert. „Ab dieser Sekunde befanden wir uns im Einsatz“, erklärte Christian Montada der Bild.

Flixbus-Unfall auf A9 bei Leipzig: Feuerwehrleute berichten vom tragischen Busunfall in Sachsen

Zunächst haben sich die Feuerwehrleute in Gruppen aufgeteilt. „Vier von uns kletterten über die Dachluken in das Innere des Busses“, sagte Montada weiter. Umgehend begannen sie, die ersten Verletzten aus den Trümmern zu bergen, während ein weiterer Ersthelfer mithilfe einer Handkettensäge Äste abtrennte, um den Weg zu dem verunglückten Bus freizumachen.

„Größte Katastrophe“: Ersthelfer ordnen dramatische Szenen beim Flixbus-Unfall auf der 9 bei Leipzig ein

Bereits zehn Minuten später trafen die Polizei und weitere Einsatzkräfte am Unfall-Ort des Flixbus-Unglücks auf der A9 bei Leipzig ein. „Wir haben schon schlimme Sachen gesehen“, begann der Feuerwehrmann Torsten Ludwig die Eindrücke zu schildern. „Aber alle, auch die mit 60 Jahren Erfahrung – alle sagen: Das war die größte Katastrophe. Das war das Schlimmste, das wir je gesehen haben.“

Saarlands Innenminister Reinhold Jost bedankt sich bei den 22 Feuerwehrleuten für ihren selbstlosen Einsatz: „Ohne ihr Eingreifen wären die Opferzahlen möglicherweise höher ausgefallen, und sie sind in meinen Augen nicht weniger als Helden.“ Die Feuerwehrleute aus dem Saarland kehrten gerade von einem Betriebsausflug zurück, sahen den Unfall und handelten sofort.

Flixbus-Unfall auf der A9 bei Leipzig: Busunternehmen bereits vor Monaten negativ aufgefallen

Update vom 28. März, 20.30 Uhr: Wie die Hamburger Morgenpost berichtet, soll der verunglückte Bus vom Unternehmen „Umbrella Coach & Buses GmbH“ stammen. Die Busvermietung mit Sitz in der Hansestadt Hamburg gehört zum tschechischen Mutterkonzern „Umbrella Mobility.“

Vor wenigen Monaten, im Oktober 2023, soll ein Fahrer des Unternehmens der Hamburger Tageszeitung zufolge negativ aufgefallen sein. Fahrgäste sollen zuvor die auffällige Fahrweise des 37-Jährigen bemerkt und die Polizei verständigt haben. Schilderungen zufolge war der Bus mehrfach gegen den Bordstein gefahren und habe beinahe einen Unfall mit Passanten verursacht. Bei dem Fahrer des Busunternehmens wurde später ein Alkoholwert von 2,4 Promille festgestellt.

Im August desselben Jahres soll ein Fahrzeug von „Umbrella“ im Zuge eines Schienenersatzverkehrs nachts ohne Licht unterwegs gewesen sein, schreibt Hamburger Morgenpost. Zudem sollen in einem Bus nicht alle Kabel verbaut gewesen sein.

Flixbus-Unfall auf A9 bei Leipzig: Identität von drei der vier Todesopfer nach Busunglück bekannt gegeben

Update vom 28. März, 15.28 Uhr: Nach dem schweren Busunglück auf der Autobahn 9 bei Leipzig hat die Polizei die Identität von drei der vier Todesopfer bekannt gegeben. Demnach starben bei dem Unfall eine 47-jährige Polin, eine 20-jährige Indonesierin mit Wohnsitz in Berlin sowie eine 19-Jährige aus Bayern, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Eine weitere an der Unfallstelle verstorbene Frau konnte bislang nicht zweifelsfrei identifiziert werden. 

Update vom 28. März, 12.24 Uhr: Wie die Leipziger Volkszeitung berichtet, ermittelt die Polizei nun gegen die 62 und 53 Jahre alten Fahrzeugführer wegen fahrlässiger Tötung. Währenddessen finden auch Zeugenbefragungen zu der Unfallursache statt. „Das wird natürlich noch einige Zeit in Anspruch nehmen“, sagte eine Polizeisprecherin.

Wie Flixbus selbst angab, sollen sich insgesamt 53 Personen in dem Bus befunden haben. Allerdings zählte die Polizei am Mittwochabend weniger Passagiere. „Im Verlaufe der rettungsdienstlichen Sichtung, Angabe des Busfahrers und Abtransport der Verletzten durch den Kreisbereitschaftsdienst der DRK und Helikopter wurde festgestellt, dass drei Passagiere nicht zu finden waren“, informiert die Gemeindefeuerwehr Wiedemar auf Facebook. Die vermissten Personen wurden demnach mit Wärmebildkameras und Drohnen im näheren Umkreis der Unfallstelle gesucht, doch bislang ohne Erfolg. „Bis zum Schluss konnte nicht geklärt werden, ob die vermissten Personen überhaupt in den Bus gestiegen waren“, heißt es von Seiten der Feuerwehr.

Update vom 28. März, 10.25 Uhr: Die Ursache für den tödlichen Flixbus-Unfall auf der A9 bei Leipzig konnte bislang nicht geklärt werden. In den sozialen Netzwerken tun sich bereits wütende Stimmen auf: Immer wieder seien es Flixbusse, die in Unfälle verwickelt sind. Unfallstatistiken geben Aufschluss darüber, was an den Vorwürfen dran ist – auch Flixbus selbst bezieht Stellung.

Unfall auf A9: Polizei hoffe, möglichst bald Angaben zur Identität der Verunglückten machen zu können

Update vom 28. März, 9.54 Uhr: Die Identifizierung der vier Todesopfer des schweren Busunfalls auf der Autobahn 9 bei Leipzig ist noch nicht abgeschlossen. „Wir bemühen uns und hoffen heute noch, dazu Angaben machen zu können“, erklärte eine Sprecherin der Polizei am Donnerstag (28. März) auf Nachfrage. Informationen zu Alter und Geschlecht der Opfer lagen zu diesem Zeitpunkt noch nicht vor.

Am Mittwochmorgen war der Doppeldecker-Flixbus von der Straße abgekommen, hatte einen Grünstreifen durchquert und war schließlich umgekippt. Die Polizei meldete vier Todesfälle, sechs Schwerverletzte und 29 leicht Verletzte. Am Donnerstagmorgen gab es noch keine Informationen zum Gesundheitszustand der Verletzten.

Die Ermittler konzentrieren sich derzeit auf die Suche nach der Unfallursache. Dazu sind zahlreiche Zeugenvernehmungen geplant, wie die Polizeisprecherin mitteilte. Auch alle Passagiere des verunglückten Fernbusses sollen befragt werden.

Vier Menschen kamen bei dem Unfall auf der A9 bei Leipzig ums Leben.

Die Ursache für den Unfall auf der A9 bei Leipzig ist bislang noch nicht geklärt

Update vom 28. März, 6.42 Uhr: Die Ursache für den verheerenden Unfall ist nach wie vor ungeklärt. Hinweise auf ein anderes beteiligtes Fahrzeug gibt es derzeit nicht, teilte die Polizei mit. Der Flixbus war auf dem Weg von Berlin nach Zürich kurz vor dem Schkeuditzer Kreuz von der Straße abgekommen.

Bundesverkehrsminister Volker Wissing fordert in der Welt Ursachenforschung. „Jetzt geht es darum, dass die Sicherheitskräfte vor Ort die Sache aufklären müssen, dass den Menschen geholfen werden muss, die jetzt dringend Hilfe brauchen“, sagt der FDP-Politiker.

Update vom 27. März, 23.15 Uhr:  Nach dem schweren Busunfall auf der Autobahn 9 bei Leipzig hat die Polizei die Zahl der Toten von fünf auf vier korrigiert. Eine der Polizei zunächst als gestorben gemeldete Person befinde sich in einem lebensbedrohlichen Zustand, teilte die Polizeidirektion Leipzig am späten Mittwochabend mit. Die Verkehrspolizeiinspektion führe die Ermittlungen wegen des Verdachts einer fahrlässigen Tötung, hieß es. Die Vollsperrung der A9 wurde gegen 21.30 Uhr aufgehoben - also rund zwölf Stunden nach dem Unfall.

Flixbus-Unfall auf A9 bei Leipzig: Polizei korrigiert Zahl der Opfer nach Bus-Unglück

Ein Doppelstockbus des Anbieters Flixbus, der von Berlin nach Zürich fahren sollte, war am Mittwochmorgen auf der A9 in Fahrtrichtung München von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt. Die Polizei hatte zunächst von fünf Toten und 20 Verletzten gesprochen. In der Mitteilung vom Abend hieß es, es gebe sechs Schwerverletzte und 29 Leichtverletzte. In einem weiteren Bus, deren Insassen teilweise als Ersthelfer agierten, erlitten zwei Personen einen Schock und mussten im Anschluss medizinisch betreut werden, wie es hieß.

Zu Identität, Alter und Geschlecht der Verunglückten machten die Ermittler zunächst keine Angaben. Die Identifizierung der Toten sei noch nicht abgeschlossen. «Wir bitten um Verständnis, dass derzeit noch keine weiteren Angaben zu dem Unfallhergang gemacht werden können», teilte die Polizei am Abend weiter mit. 

Flixbus-Unfall auf A9 bei Leipzig: Nicht das erste Busunglück auf der Autobahn

An Bord des Fernbusses waren nach Angaben des Unternehmens Flixbus 53 Fahrgäste und zwei Fahrer. Die Fahrer sind nach Angaben der Polizei 53 und 62 Jahre alt. Der Fahrer, der zum Zeitpunkt des Unglücks am Steuer saß, ist nach Angaben der Polizei nicht unter den Toten. Nach Angaben des Busunternehmens war er seit Abfahrt in Berlin um 8.00 Uhr am Steuer und habe alle Lenk- und Ruhezeiten eingehalten. Der Unfall passierte gegen 9.45 Uhr zwischen der Anschlussstelle Wiedemar und dem Schkeuditzer Kreuz. 

Auf der A9 hatte es 2019 bei Bad Dürrenberg in Sachsen-Anhalt schon einmal einen schweren Busunfall gegeben. Dabei starb eine Frau, mehrere Menschen wurden verletzt. Im Dezember 2023 war ein Reisebus ebenfalls auf der A9 bei Leipzig verunglückt, es gab mehrere Verletzte.

Autobahn 9 bei Leipzig bleibt nach tödlichem Flixbus-Unfall vorerst gesperrt

Update vom 27. März, 20.17 Uhr: Gegenüber der dpa gibt eine Polizeisprecherin bekannt, dass die Bergungsarbeiten angelaufen sind. Ein Bergekran soll bei der Bergung des Fahrzeuges im Einsatz sein. Die Autobahn 9 bei Leipzig in Richtung München bleibt vollständig gesperrt, solange die Arbeiten andauern.

„Plötzlich hin- und hergeschleudert“ – Zeugen des Flixbus-Unglückes erzählen von tödlichem Unfall

Update vom 27. März, 18.30 Uhr: Nach dem Busunglück mit mindestens fünf Todesopfern auf der A9 bei Leipzig schildern erstmals Fahrgäste aus dem betroffenen Bus das Unfallgeschehen. Die Leipziger Volkszeitung (LVZ) sprach mit einer Frau, die gemeinsam mit ihren drei Kindern im Bus Richtung Zürich saß und nach dem Unfall in der Notaufnahme behandelt wurde. Bereits der Start sei laut der Passagierin „holprig gewesen“, erzählt sie der LVZ. Der Busfahrer habe sich verfahren und eine Vollbremsung vollzogen, während der Fahrt sei es zudem zu lautstarken Diskussionen mit seinem Kollegen gekommen.

Wie es zu dem Unfall kam, konnte die Frau nicht beschreiben. Lediglich, dass sie „plötzlich hin- und hergeschleudert“ und ihr „schwarz vor Augen“ wurde. Als sie zu sich kam, sah sie ihre Kinder kopfüber in ihren Sitzen. Die Frau und die drei Kinder wurden nur leicht verletzt. Der LVZ erzählt sie von einem Detail, das ihr und ihren Kindern möglicherweise das Leben gerettet hat: „Wir waren alle angeschnallt, vielleicht war das unser Glück.“

Flixbus-Unfall auf A9 bei Leipzig: Ursache bleibt unklar – Polizei teilt erste Erkenntnisse

Update vom 27. März, 15.14 Uhr: Weshalb der FlixBus die Kontrolle verlor und in die Böschung gestürzt ist, bleibt weiterhin unbekannt. Nach ersten Erkenntnissen schließt die Polizei eine Kollision mit einem anderen Fahrzeug jedoch aus. „Nach bisherigem Stand können wir ausschließen, dass weitere Fahrzeuge am Unfall beteiligt waren“, äußerste sich eine Sprecherin gegenüber der Leipziger Volkszeitung. Wie Bilder von der Unfallstelle zeigen, handelt es sich beim betroffenen Streckenabschnitt um eine gerade, dreispurige Fahrbahn.

Wieso kam der FlixBus von der Fahrbahn ab? Dieser Frage gehen die Ermittler derzeit mit Hochdruck nach, erste Ursachen schließen sie aus.

Flixbus-Unfall mit fünf Toten auf A9 bei Leipzig: Bergungsarbeiten bis in den Abend

Update vom 27. März, 14.27 Uhr: Wie die Polizei berichtet, soll sich der Fahrer des verunglückten Flixbusses auf der A9 bei Leipzig nicht unter den Todesopfern befinden. Details zu seinem Gesundheitszustand wurden nicht genannt. Bei dem Unfall waren nach Polizeiangaben mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen und mehr als ein Dutzend verletzt worden. Zur Unfallursache konnte der Sprecher noch keine Angaben machen. Wann der Bus des Anbieters Flixbus geborgen werden soll, war zunächst unklar. Die Fahrspur nach Berlin soll laut Polizei am frühen Nachmittag wieder freigegeben werden, die Strecke nach München bleibt vorerst gesperrt. 

Update vom 27. März, 13.58 Uhr: Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) hat sich einen Überblick von dem schweren Unfall mit einem Flixbus auf der A9 bei Leipzig verschafft. Dabei waren nach Polizeiangaben mindestens 5 Menschen getötet und mehr als 20 verletzt worden. Schuster sprach den Hinterbliebenen der Todesopfer am Mittwoch sein Beileid aus. Zudem hoffe er, „dass es den Verletzten schnell wieder besser geht“.

Schuster dankte den Rettungskräften für ihren professionellen Einsatz. Es sei eine „schwere Lage“ gewesen, die „hervorragend gemeistert“ worden sei. Er habe in den Gesichtern der Feuerwehrleute gesehen, „wie schwierig diese Szenen waren“.

Aktueller Unfall auf der A9 bei Leipzig: Polizei veröffentlicht Details zum Flixbus

Update vom 27. März, 13.36 Uhr: Die Polizei Sachsen gab bekannt, dass es sich bei dem verunglückten Reisebus um einen FlixBus mit der Liniennummer 234 handelt. Der Bus startete um 8 Uhr morgens in Berlin mit dem Ziel Zürich. Laut Flixbus-Sprecher Sebastian Meyer war der nächste Halt für den frühen Nachmittag in Nürnberg geplant. Zum Zeitpunkt des Unfalls waren 53 Fahrgäste und zwei Fahrer an Bord. Am frühen Nachmittag richteten Einsatzkräfte das Unfallfahrzeug mit Seilwinden auf. Es wurde ein Zelt aufgebaut, um Schwerverletzte zu behandeln, und einige Personen wurden bereits in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Bergungsarbeiten dauern an – Autobahn A9 bleibt voraussichtlich bis zum Abend gesperrt

Update vom 27. März, 13.11 Uhr: Die Autobahn A9 bei Leipzig bleibt nach dem Flixbus-Unfall voraussichtlich noch mehrere Stunden gesperrt. Die Bergungsarbeiten werden laut einem Polizeisprecher wohl bis in die Abendstunden andauern. Nach Angaben der Polizei kamen mindestens fünf Menschen ums Leben, mehr als ein Dutzend wurden verletzt. Zur Ursache des Unfalls konnte der Sprecher noch keine Angaben machen, nach dem derzeitigen Stand sei kein weiteres Fahrzeug an dem Unfall beteiligt gewesen.

Mindestens fünf Tote bei Reisebus-Unfall: Sachsens Verkehrsminister dankt Einsatzkräften vor Ort

Update vom 27. März, 12.38 Uhr: Sachsens Verkehrsminister Martin Dulig zeigte sich bestürzt über den schweren Flixbus-Unfall bei Leipzig auf der A9 mit mindestens fünf Toten: „Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer und Verletzten. Ich danke den vielen Einsatzkräften vor Ort, die schnelle Hilfe leisten.“

Aktueller Unfall auf A9 bei Leipzig: Flixbus-Sprecher zutiefst betroffen

Update vom 27. März, 12.38 Uhr: Der Fernbusanbieter Flixbus äußerte sich nach dem tragischen Busunfall mit mindestens fünf Toten auf der A9 bei Leipzig zutiefst betroffen. Ein Sprecher des Unternehmens sagte am Mittwoch auf Anfrage der dpa: „Unsere Gedanken sind bei allen von diesem Unfall Betroffenen und ihren Angehörigen.“

Ein Flixbus ist auf der A9 verunglückt, dabei sind mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Die Bergungsarbeiten werden bis zum Abend andauern.

Der betroffene Fernbus war auf dem Weg von Berlin nach Zürich. Laut dem Busunternehmen befanden sich 53 Fahrgäste und zwei Fahrer an Bord. Das Unternehmen arbeitet eng mit den örtlichen Behörden und den Rettungskräften vor Ort zusammen, um die Unfallursache schnell und umfassend zu klären.

Update vom 27. März, 12.04 Uhr: Die Polizei hat offiziell bestätigt, dass bei dem Flixbus-Unglück auf der A9 nahe Leipzig mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen sind. Zudem gab es bei dem Unfall mehrere Verletzte. Die Ursache ist weiterhin ungeklärt.

Schwerer Unfall mit einem Flixbus auf der A9 bei Leipzig – „Schockräume sind vorbereitet“

Erstmeldung vom 27. März, 11.29 Uhr: Leipzig – Am Mittwoch (27. März) hat sich auf der A9 bei Leipzig ein schwerer Unfall mit einem Flixbus ereignet. Wie die Leipziger Volkszeitung (LVZ) berichtet, kam der Reisebus gegen 9.45 Uhr zwischen der Anschlussstelle Wiedemar und dem Schkeuditzer Kreuz von der Fahrbahn ab.

Auf der A9 bei Leipzig ist ein Reisebus von Flixbus verunglückt. Dabei sollen etliche Menschen verletzt worden sein, mindestens eine Person kam ums Leben.

Mit Beruf auf Einsatzkräfte berichtet die LVZ von mindestens fünf Todesopfern. Bis zu 50 weitere Menschen sollen sich bei dem Unfall verletzt haben – alle Kliniken in der Region seien informiert worden. Das Klinikpersonal bereite demnach Schockräume und OP-Säle für die Verletzten vor. „Die Teams halten sich bereit und auch die Schockräume sind vorbereitet“, betonte die Sprecherin der Helios-Klinik Schkeuditz Tina Mühlbauer gegenüber dem Blatt.

Aktuell befinden sich vier Rettungshubschrauber und zahlreiche Krankenwagen sind im Einsatz. Die Fahrbahn in Richtung München ist voll gesperrt. Autofahrer wurden gebeten, eine Rettungsgasse freizuhalten.

Aktueller Unfall auf A9 bei Leipzig: Bislang ist unklar, warum der Flixbus von der Fahrbahn abkam

Warum der Flixbus von der Fahrbahn abkam, ist bislang noch nicht bekannt. Unklar ist auch, ob weitere Autos an dem schweren Unfall beteiligt waren.

Ende letzten Jahres ereignete sich ein schwerer Busunfall, bei dem ein Schulkind ums Leben kam. Der Bus kollidierte mit einem Winterdienst-Fahrzeug. (tt)

Rubriklistenbild: © Sebastian Willnow/dpa

Kommentare