Offiziell gekürt

Die teuersten Strände Italiens: Viel Luxus und kristallklares Wasser

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Auch schön: Das Capo Vaticano in Calabrien. (Symbolbild)
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Italiens Preise für einen Strandbesuch steigen 2023. Jetzt ist der teuerste Strand des Landes gekürt worden. Auch auf den Plätzen dahinter gibt es viel Urlaubs-Romantik - zu satten Preisen.

Rom - Weicher Sand, kristallklares Wasser, Sonne satt. Für viele Deutsche steht die Urlaubssaison vor der Tür und auch 2023 wird es wieder Tausende nach Italien ziehen. Das lassen sich die meisten auch einiges kosten. Doch, ob ein Tag am Strand gleich mehr als 1000 Euro kosten darf?

Das ist zumindest der Preis den der „Le Cinque Vele Beach Club“ in Marina die Pescoluse im malerischen Salent für sein exklusives Stranderlebnis aufruft. Dafür kürt der italienische Verbraucherverein Codacons den Club offiziell zum teuersten Strand Italiens.

Italiens teuerster Strand gekürt: Tag am Meer für mehr als 1000 Euro

Genauer gesagt 1010 Euro kostet ein Tag im August in dem Club - wenn man das passende Angebot bucht. Dafür bekommen Sonnenhungrige einen Pavillon mit Sitzecke und Tisch, vier King-Size-Betten, Handtücher und einen Aperitif mit Sekt und Obst.

Der Preisanstieg kam aber nicht über Nacht, wie der Corriere della Sera berichtet. Schon im vergangenen Jahr rechtfertigte der Club-Besitzer seine Preise damit, dass man das „Erlebnis als Ganzes“ und nicht etwa nur die Liegen oder Erfrischungen beachten müsse. Zugegeben: Schön ist der Strand im Süden Italiens.

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Die Dolomiten sind eine Gebirgskette, die zu den Südalpen gerechnet wird und sich über die Regionen Venetien und Trentino-Südtirol verteilt. Das ganze Jahr über ist Reisenden hier viel Action geboten: Vom Skifahren im Winter bis zum Wandern, Raften oder Klettern im Sommer ist alles dabei.
Die Dolomiten sind eine Gebirgskette, die zu den Südalpen gerechnet wird und sich über die Regionen Venetien und Trentino-Südtirol verteilt. Das ganze Jahr über ist Reisenden hier viel Action geboten: Vom Skifahren im Winter bis zum Wandern, Raften oder Klettern im Sommer ist alles dabei. © pixabay/Julius_Silver
Während eines Urlaubs im italienischen Apulien führt kein Weg an der Stadt Alberobello vorbei. Sie zeichnet sich durch die einzigartigen Trulli - weiße Rundhäuser mit Dächern, die an Zipfelmützen erinnern - aus, welche zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören.
Während eines Urlaubs im italienischen Apulien führt kein Weg an der Stadt Alberobello vorbei. Sie zeichnet sich durch die einzigartigen Trulli - weiße Rundhäuser mit Dächern, die an Zipfelmützen erinnern - aus, welche zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. © pixabay/Jack78
Ebenso in Apulien findet sich die Gemeinde Polignano a Mare, direkt an der Adria gelegen. Die Altstadt sitzt auf den Kalkklippen und überblickt die Bucht Cala Porto, welche ein beliebtes Fotomotiv ist. Obendrein zeichnet sich der Ort durch seine zahlreichen Grotten aus, die den Fels durchsetzen, auf dem die Stadt sitzt.
Ebenso in Apulien findet sich die Gemeinde Polignano a Mare, direkt an der Adria gelegen. Die Altstadt sitzt auf den Kalkklippen und überblickt die Bucht Cala Porto, welche ein beliebtes Fotomotiv ist. Obendrein zeichnet sich der Ort durch seine zahlreichen Grotten aus, die den Fels durchsetzen, auf dem die Stadt sitzt. © pixabay/modestodeluca89
Der Reschensee, auch Lago di Resia, mausert sich immer mehr zum beliebten Touristenziel. Nicht nur der postkartentaugliche Kirchturm inmitten des Sees, sondern auch malerische Wanderrouten und Bootsausflüge zeichnen die Gegend aus.
Der Reschensee, auch Lago di Resia, mausert sich immer mehr zum beliebten Touristenziel. Nicht nur der postkartentaugliche Kirchturm inmitten des Sees, sondern auch malerische Wanderrouten und Bootsausflüge zeichnen die Gegend aus. © pixabay/strecosa
Wer Entspannung auf Sardinien sucht, sollte unbedingt bei den Porphyrfelsen von Arbatax vorbeischauen. Der kleine Ort ist genau das Richtige für Reisende, die fernab der belebten Urlaubsgebiete einen Strandurlaub verbringen möchten.
Wer Entspannung auf Sardinien sucht, sollte unbedingt bei den Porphyrfelsen von Arbatax vorbeischauen. Der kleine Ort ist genau das Richtige für Reisende, die fernab der belebten Urlaubsgebiete einen Strandurlaub verbringen möchten. © pixabay/MemoryCatcher
In der Provinz Agrigent auf Sizilien erwarten Sie wunderschöne Sehenswürdigkeiten: Neben der Scala dei Turchi (s. Bild), einer geologischen Formation aus Mergel, finden Sie im "Tal der Tempel" zahlreiche archäologischen Stätten aus der Antike.
In der Provinz Agrigent auf Sizilien erwarten Sie wunderschöne Sehenswürdigkeiten: Neben der Scala dei Turchi (s. Bild), einer geologischen Formation aus Mergel, finden Sie im "Tal der Tempel" zahlreiche archäologischen Stätten aus der Antike. © pixabay/Comanche0
Die Stadt Matera ist ein wahrer Hingucker - sie liegt auf einer felsigen Landzunge in der Region Basilicata und wird auch als das "zweite Bethlehem" bezeichnet. Besonders sehenswert sind hier die sogenannten Sassi, Höhlensiedlungen, die noch bis in die 1950er Jahre bewohnt wurden.
Die Stadt Matera ist ein wahrer Hingucker - sie liegt auf einer felsigen Landzunge in der Region Basilicata und wird auch als das "zweite Bethlehem" bezeichnet. Besonders sehenswert sind hier die sogenannten Sassi, Höhlensiedlungen, die noch bis in die 1950er Jahre bewohnt wurden. © pixabay/turkish414

Generell wird der Strandurlaub in Italien 2023 teurer, stellt Codacons in seinem Bericht fest. Zwischen zehn und 15 Prozent zahlt man in diesem Jahr mehr, so der Verbraucherverband. Für einen Sonnenschirm und zwei Liegen werden demnach in diesem Sommer am Wochenende 30 bis 35 Euro fällig.

Italiens Luxus-Strände: Auch hier kann man viel Geld ausgeben

Doch, wer möchte, kann an Italiens Luxus-Stränden natürlich auch mehr ausgeben - viel mehr.

Denn der „Le Cinque Vele Beach Club“ ist nicht der einzige teure Strand. Wenn auch mit einigem Abstand folgt auf Platz zwei des Codacon-Rankings das bei VIPs beliebte „Twiga“ in Forte dei Marmi in der Toskana, wie auch die Nachrichtenagentur Agenpress berichtet. Hier kostet ein arabisches Zelt mit Sofa, zwei Kingsize-Betten, zwei Standardbetten, Stuhl und Tisch lediglich 600 Euro am Tag. Allerdings hält das „Twiga“ laut Codacons den Rekord in Sachen Preissteigerung: Im Jahr 2020 kostete ein ähnliches Angebot noch knapp 400 Euro.

Für Platz drei des Teuer-Rankings muss man dann noch weiter in den Norden Italiens: Am Strand des Hotel Excelsior in Venedig bezahlt man im August 515 Euro. Dafür bekommt man dem Bericht nach Liegen, Liegestühle, einen Tisch, vier Klappstühle sowie Strandtücher.

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