Brände wüten weiter

Feuer wütet in Südeuropa: Kampf gegen Flammen-Tsunami in Spanien fordert Tote und Verletzte

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Seit Wochen lodern in Spanien schwere Brände: Tausende Quadratkilometer Land wurden bereits verwüstet. Doch es keimt Hoffnung auf.

Update vom 19. August, 5.30 Uhr: Die Gefahr der Feuer in mehreren spanischen Regionen ist auch nach Tagen und Wochen nicht gebannt. Der Brand in Jarilla (Region Extremadura) habe spanischen Medien zufolge nun bereits eine Fläche von mehr als 15.000 Hektar zerstört. In der gesamten autonomen Region seien aber bereits mehr als 35.000 Hektar den Bränden zum Opfer gefallen.

Einige Regionen in Spanien kommen aufgrund anhaltender Waldbrände noch immer nicht zur Ruhe.

Betroffen von den Feuern ist auch weiterhin die Region Galizien. Dort wurden am Montag (19. August) vier Feuerwehrleute bei Löscharbeiten verletzt. Mehrere aktive Brandherde befinden sich laut ABC allein in der Provinz Orense. Mehr als 64.000 Hektar Fläche verbrannte infolge der Feuer. Im ganzen Land waren bereits mehr als 340.000 Hektar von Bränden betroffen, das entspricht in etwa der Fläche der beiden Bundesländer Saarland und Berlin. In Spanien hofft man nun wohl auf ein Ende der extremen Hitzewelle und ein folglich gebremstes Ausbreiten der Flammen.

Bereits mindestens vier Tote nach verheerenden Bränden in Spanien – Tausende Menschen müssen fliehen

Update vom 18. August 2025: Der Kampf gegen die Flammen in Spanien geht weiter, nun gibt es ein viertes Todesopfer. Seit rund zwei Wochen lodern die Brände und zerstörten nach amtlichen Angaben bereis mindestens 1150 Quadratkilometer. Tausende mussten bereits ihre Häuser verlassen.

Ein Feuerwehrmann kam ums Leben, als das Löschfahrzeug, in dem er in der Provinz León unterwegs war, in der Nacht eine Böschung hinunterstürzte. Die Ursache des Unfalls ist bisher unbekannt, wie die Nachrichtenagentur Europa Press und weitere Medien unter Berufung auf den regionalen Notfalldienst berichteten. Zuvor waren bereits drei Männer - darunter zwei freiwillige Helfer - ihren schweren Verbrennungen erlegen.

Derzeit gebe es 23 größere Brände, die sich in Einsatzstufe zwei befinden, erklärte die Generaldirektorin des Zivilschutzes, Virginia Barcones, im staatlichen TV-Sender RTVE. Über diese höchste regionale Einsatzstufe hinaus könnte nur noch die Ausrufung des nationalen Notstandes durch die Zentralregierung erfolgen - was aber nicht erwogen wird.

Verheerende Brände in Südeuropa: Spanien im Kampf gegen Flammen-Tsunami

Ursprungsmeldung vom 17. August 2025: Madrid – Spaniens Nordwesten steht in Flammen. Angesichts der verheerenden Waldbrände hat Ministerpräsident Pedro Sánchez seinen Sommerurlaub abgebrochen und will noch heute die besonders betroffenen Provinzen Ourense und León besuchen. „Es ist, als wollte man einen Tsunami stoppen“, beschreibt ein Einsatzleiter in Ourense die dramatische Situation gegenüber der Zeitung El País.

Spanien kämpft mit heftigen Bränden. Über tausend Quadratmeter Land wurden in den vergangenen Wochen bereits verschlungen.

Die Feuerwalze hat in den vergangenen zwei Wochen bereits rund 1150 Quadratkilometer Land verschlungen – eine Fläche mehr als doppelt so groß wie der Bodensee. Mindestens drei Menschen verloren ihr Leben, tausende mussten ihre Häuser verlassen. Am Sonntag (17. August) kämpften die Einsatzkräfte gegen 20 Brände der höchsten Gefahrenstufe, wie Virginia Barcones, Generaldirektorin des Zivilschutzes, im staatlichen Fernsehsender RTVE erklärte. Neben Spanien sind auch Griechenland und die Türkei von Bränden betroffen.

Brände in Spanien haben große Teile von Naturschutzgebieten zerstört

Die anhaltende Trockenheit und eine Hitzewelle mit Temperaturen jenseits der 40-Grad-Marke verschärfen die Krise. Der spanische Wetterdienst Aemet warnt bis Montag vor erhöhtem Brandrisiko in mehreren Landesteilen. Besonders betroffen sind die Autonomen Gemeinschaften Galicien, Kastilien und León sowie Extremadura und Asturien. In einigen Dörfern und kleineren Gemeinden gilt ein Ausgehverbot, 13 Landstraßen und eine Bahnverbindung sind gesperrt.

Die Flammen haben bereits große Teile von Naturschutzgebieten vernichtet. Dramatische Videoaufnahmen zeigen, wie das Dorf Palacios de Jamuz in der Provinz León teilweise zerstört wurde. Die Behörden nahmen mehrere Personen unter dem Vorwurf der Brandstiftung fest.

Um beim Einsatz in Spanien zu helfen: Zwei Löschfahrzeuge aus den Niederlanden angefordert

Tausende Angehörige von Feuerwehr, militärischer Nothilfeeinheit UME, Zivilschutz und Polizei stehen im Dauereinsatz. Sie werden von Dutzenden Hubschraubern und Löschflugzeugen unterstützt. Die Einsatzbedingungen sind extrem: Hitze, dichter Rauch und schwer zugängliches Gelände erschweren die Löscharbeiten.

Spanien hat den EU-Katastrophenschutzmechanismus aktiviert und internationale Hilfe angefordert. Aus den Niederlanden wurden am Sonntag zwei Löschflugzeuge erwartet. Aus Bonn machte sich ein deutscher Hilfskonvoi mit mehr als 20 Feuerwehrfahrzeugen und 67 Feuerwehrleuten auf den Weg nach Spanien, wie ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Innenministeriums der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Tornados, Wüstenstürme, Zyklone: Wetterphänomene, die Sie kennen sollten

Polarlichter, auch als Aurora Borealis (Nordlicht) oder Aurora Australis (Südlicht) im Bundesstaat New York.
Polarlichter, auch als Aurora Borealis (Nordlicht) oder Aurora Australis (Südlicht) bekannt, sind beeindruckende Lichterscheinungen am Himmel. Sie entstehen durch Wechselwirkungen zwischen Sonnenwinden und der Erdatmosphäre und sind in der Nähe der Pole sichtbar. Oder wie hier im Bundesstaat New York. © IMAGO
Görlitz - Polarlichter über Sachsen zu sehen am 11.10.2024 in Görlitz
In Europa sind Polarlichter am besten in Skandinavien zu bewundern. Manchmal hat man aber auch in Deutschland Glück, wie hier in Görlitz in Sachsen. © Felix Leda/LausitzNews.de/ IMAGO
Ein Tornado über dem Gardasee.
Tornados sind extrem starke Wirbelstürme, die eine schmale, rotierende Säule aus Luft bilden, die vom Boden bis zur Wolkenbasis reicht. Sie sind für ihre zerstörerische Kraft bekannt und treten vorwiegend in den USA auf. Hier hat sich sogar einer über dem Gardasee gebildet. © IMAGO/Jöran Steinsiek
Kim Vanaken (L) und Schwester Angela Coble (M) vor ihrem zerstörten Haus durch El Reno, Oklahoma, USA, 01 June 2013.
Der bis heute größte je gemessene Tornado war der „El Reno Tornado“. Er erreichte einen maximalen Durchmesser von 4,2 Kilometern, sowie eine Höchstgeschwindigkeit von 480 km/h. Der Tornado wütete 2013 über Oklahoma in den USA. Es kamen mindestens acht Menschen ums Leben, wobei mindestens 151 verletzt wurden. Hier betrachten zwei Schwestern das, was von ihrem Haus nach dem Sturm zurückgeblieben ist. © Larry W. Smith/dpa
Riesige Hagelkörner in einer Handfläche.
Hagelstürme sind mit Eiskörnern gefüllte Gewitter, die sich zu großen Hagelkörnern formen. Diese Körner können beträchtliche Größen erreichen und erheblichen Schaden an Gebäuden und Feldern anrichten. Hier wurde Bayern getroffen. © IMAGO/B&S/Bernd März
Graupelschauer im Frühling: Ein kräftiger, kurzer Graupelschauer hinterlässt die Graupelkörner in einer alten Dachrinne.
Graupel ist eine Form von Niederschlag, bei der Schneekristalle durch angefrorene Wassertröpfchen zu Kügelchen verklumpen. Graupelkörner sind im Vergleich zu Hagel deutlich kleiner und weisen lediglich einen maximalen Durchmesser von ein bis fünf Millimeter auf. © Gottfried Czepluch / IMAGO
Eisblumen an einem Fenster bei kaltem Wetter im Winter.
Eisblumen sind eine Sonderform von Raureif. Die Eiskristalle entstehen meist an dünnen Fensterscheiben mit schlechter Wärmeisolierung. Voraussetzung ist eine Außentemperatur unter 0 °C, eine hohe Luftfeuchtigkeit im Raum, eine geringe Wärmedämmung des Glases und Staubteilchen auf dem Glas. © HEIKO KUEVERLING / imageBROKER / IMAGO
Winterwetter in Sassenheim am 01.02.25: Person geht mit zwei Hunden an der Leine bei Nebel und Frost spazieren.
Nebel besteht wie Wolken aus feinen Wassertropfen. Man spricht erst dann von Nebel, wenn die Sichtweite weniger als einen Kilometer beträgt. © Nico Garstman / IMAGO
Eine Straußenherde flieht vor einem Sandsturm in der Kalahari Wüste in Südafrika.
Wüstenstürme, wie beispielsweise der berüchtigte Sandsturm, treten in ariden Regionen auf und bringen große Mengen an Staub und Sand mit sich. Sie können zu starken Sandverwehungen führen und die Sicht stark beeinträchtigen. Vor diesem Sandsturm in der Kalahari Wüste in Südafrika flieht eine Straußenherde. © Thomas Dressler/IMAGO
Saharastaub im Erzgebirge.
Saharastaub ist eigentlich in Deutschland gar nicht so ungewöhnlich. Im Schnitt zieht Wüstenstaub etwa fünf bis 15-mal pro Jahr aus der Sahara über Marokko und Frankreich nach Deutschland. Hier hat der Staub den Himmel über dem Erzgebirge rot gefärbt. © Oliver Kaufmann / dpa
Frauen halten Regenschirme, während sie bei starkem Regen in Kolkata, Indien, am 16. Oktober 2024 auf der Straße gehen.
Der Monsun ist eine großräumige, beständige Luftzirkulation (Luftströmung) im Bereich der Tropen und Subtropen. Besonderen Einfluss hat der Monsun auf das Klima auf dem Indischen Subkontinent. Hier bringt er im Winter Trockenzeiten und im Sommer Starkregenereignisse (Monsunregen), wie hier in Kolkata (Indien). © Sudipta Das / IMAGO
Gewitterblitz schlägt in den Großen Feldberg bei Frankfurt ein.
Gewitterblitze sind elektrische Entladungen, die während Gewittern auftreten. Sie erzeugen helle Lichtblitze und begleitenden Donner. Gewitterblitze können sowohl in Wolken als auch zwischen Wolken oder zwischen Wolken und dem Boden auftreten. Hier schlägt ein Blitz in den Großen Feldberg bei Frankfurt ein. © IMAGO/Jan Eifert
14.08.2024: Gewitterzelle über Thüringen mit lila Wolkenstimmung und Windrädern.
Donner sind sehr laute Schallwellen, die bei einem Gewitter entstehen. Wenn es blitzt, wird die Luft um den Blitzkanal schlagartig bis auf 30.000 Grad erhitzt. Durch die gewaltige Hitze dehnt sich die Luft um den Blitzkanal wie bei einer Explosion aus. Diese plötzliche Ausdehnung führt wiederum zu einem lauten Krachen, das wir als Donner bezeichnen. © christian heilwagen / IMAGO
Hier steuert der Zyklon Mocha auf Myanmar zu.
Zyklone sind großräumige Tiefdrucksysteme, die sich über den Ozeanen bilden. Sie können sich zu extremen Stürmen entwickeln und starke Winde, Regen und Wellen verursachen. Zyklone werden in verschiedenen Teilen der Welt mit unterschiedlichen Namen bezeichnet, wie z. B. Hurrikane oder Taifune. Hier steuert der Zyklon Mocha auf Myanmar zu. © Cover-Images/IMAGO
Ein Mann mit einem kaputten Schirm im Typhoon Nina, Schwarz-Weiß-Foto 1975.
Der verheerendste Taifun im 20. Jahrhundert war Taifun Nina im August 1975 in China. Durch den Taifun brachen zwei große Staumauern und zehn kleinere. Die dadurch verursachten bis zu zehn Meter hohen Flutwellen töteten 100.000 Menschen. Hier versuchen die Menschen während des Taifuns, sich mit Schirmen vor Wind und Regen zu schützen. © Chan Kiu / IMAGO
Verwüstungen des Hurrikans Patricia am Freitag, dem 23. Oktober 2015.
Hurrikane sind tropische Wirbelstürme der Nordhalbkugel. Ab einer Windgeschwindigkeit von 118 Kilometern pro Stunde erhalten sie die Bezeichnung „Hurrikan“. Das entspricht der Windstärke 12 auf der Beaufort-Skala. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 345 Kilometern pro Stunde war Hurrikan Patricia der stärkste Hurrikan, der bisher aufgezeichnet wurde. Er verwüstete große Teile Zentralamerikas, wie hier eine Stadt in Mexiko. © Agencia EL UNIVERSAL Ramon Romero JMA / IMAGO
Tief Bernd: Menschen versuchen sich im Harz bei Windgeschwindigkeiten von über 130 km/h auf den Beinen zu halten.
Orkane sind Stürme ab einer Windstärke von 12 auf der Beaufort-Skala. Sie treten nur in Mitteleuropa auf und entstehen bei größer werdenden Temperaturunterschieden zwischen den südlichen Ländern und der Polarregion. Hier versuchen sich die Menschen im Harz bei einer Windgeschwindigkeit von über 130 km/h auf den Beinen zu halten. © Bernd März / IMAGO
Regenbogen im Weserbergland zwischen Halle und Bremke.
Regenbogen entstehen, wenn Sonnenlicht durch Regentropfen gebrochen und reflektiert wird. Dadurch entsteht ein buntes Lichtspektrum, das am Himmel sichtbar wird. Regenbögen sind oft nach Regenschauern zu sehen, wie hier im Weserbergland zwischen Halle und Bremke. © Ulrich Stamm/IMAGO
Halo-Erscheinung mit Zirkumzenitalbogen und Nebensonnen auf dem Weg zum Fichtelberg am Hotel Sachs.
Haloerscheinungen bestehen aus hellen Kreisen, Bögen oder Flecken am Himmel. Sie entstehen durch Brechung und Spiegelung des Lichts an Eiskristallen. Haloerscheinungen sind auch gar nicht so selten, wie man denkt. Durchschnittlich kann man sie an sechs bis sieben Tagen im Monat beobachten. © Hanke / IMAGO
Staubteufel auf einer Baustelle in Essen.
Staubteufel sind kleine Wirbelwinde, die aus aufgewirbeltem Staub oder Sand bestehen. Sie entstehen durch lokale Temperaturunterschiede und können in Wüsten oder trockenen Gebieten beobachtet werden – oder wie hier auf einer Baustelle in Essen. © Gottfried Czepluch/IMAGO
Reif umzieht Herbstlaub.
Reif – die kleine weiße Schicht kann man an vielen Wintertagen morgens auf dem Boden oder auf den Windschutzscheiben von Autos beobachten. Reif entsteht, wenn die Lufttemperatur unter den Gefrierpunkt fällt und der in der Atmosphäre vorhandene Wasserdampf direkt in Eis übergeht. Sobald die Temperaturen auf größeren Flächen unter den Gefrierpunkt sinken, werden auch ganze Wiesen und Felder weiß. © Bernd Leitner / IMAGO
Morgentau bei Sonnenaufgang auf Grashalmen auf einer Wiese in, Rottweil, Baden-Württemberg.
Tau ist das Gegenstück zum Rau. Hier wandelt sich der gasförmige Wasserdampf in flüssiges Wasser um, er kondensiert also. Dieses Phänomen lässt sich meistens in den frühen Morgenstunden beobachten. © Silas Stein/IMAGO
Föhnwind in München mit Fernsicht bis zu den Alpen.
Föhnwinde sind trockene, warme und fallende Winde, die auf der Leeseite von Gebirgen auftreten. Sie können starke Temperaturänderungen und Trockenheit verursachen und sind in Regionen mit Gebirgen wie den Alpen häufig. In München hat man an einem Tag mit Föhnwind oft eine Fernsicht bis zu den Alpen. © Christian Offenberg/IMAGO
Schneesturm in den USA, New Orleans: Mann geht zugeschneite Landschaft im Schneegestöber entlang.
Schneestürme sind eine Mischung aus starken Sturmböen und Schnee. Sie können mehrere Meter Neuschnee mit sich bringen und das Sichtfeld stark einschränken. Nordamerika ist häufig von Schneestürmen betroffen, wie hier in New Orleans in den USA. © Gerald Herbert / dpa
Person schippt Schnee im Gestöber.
Ein Blizzard ist ein heftiger Schneesturm mit starkem Schneefall und hohen Windgeschwindigkeiten. Er führt zu Schneeverwehungen, stark eingeschränkter Sicht und gefährlicher Kälte. Blizzards sind extrem und erfordern Vorsicht, um sich vor den Gefahren zu schützen, die sie mit sich bringen. Sie treten vermehrt in Nordamerika auf. © IMAGO

Portugal kämpft ebenfalls mit Bränden – Über 3.000 Einsatzkräfte mit Löscharbeiten beschäftigt

Auch das Nachbarland Portugal kämpft gegen heftige Waldbrände. Mehr als 3.200 Einsatzkräfte bekämpften am Sonntag neun größere Feuer. Besonders kritisch ist die Lage laut Zivilschutz in Arganil im Bezirk Coimbra sowie in Sátão im Bezirk Viseu. Portugal bat ebenfalls um EU-Hilfe und erwartet zwei Löschflugzeuge aus Schweden.

Nach Daten des Europäischen Waldbrandinformationssystems wurden in Spanien seit Jahresbeginn bis zum 16. August bereits 1570 Quadratkilometer Wald und Vegetation durch Feuer zerstört – eine Fläche doppelt so groß wie Hamburg. Damit ist 2025 nach nur acht Monaten bereits das drittschlimmste Brandjahr der vergangenen zwei Jahrzehnte.

Experten sehen neben dem Klimawandel auch strukturelle Probleme als Ursache für die zunehmende Brandgefahr. Die Forst- und Buschlandflächen in Spanien haben sich in den vergangenen 50 Jahren von zwölf auf 27 Millionen Hektar mehr als verdoppelt. Viele dieser Wälder liegen in Gebieten mit starker Landflucht und werden kaum noch bewirtschaftet, wodurch sich große Mengen brennbaren Materials ansammeln. (tt/dpa)

Rubriklistenbild: © Carlos Criado/dpa Elena Fernandez/Zuma Press Wire

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