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Im Zentrum von Paris kommt es zu einer gewaltigen Gasexplosion. Mehrere Gebäude fangen Feuer, mehrere Menschen werden verletzt, teils schwer.
- Schwere Gasexplosion in Paris: Modedesign-Schule im Zentrum liegt in Schutt und Asche, mindestens sieben Menschen werden schwer verletzt.
- Ursache für Explosion wohl geklärt: Die Stadtteilbürgermeisterin spricht von einem Gasleck.
- Feuer greift auf Wohnhäuser über: Die Feuerwehr ist am Mittwochabend in der französischen Hauptstadt im Großeinsatz.
Update vom 22. Juni, 9.41 Uhr: Einer der beiden Vermissten ist nach der heftigen Explosion im Pariser Stadtzentrum identifiziert worden. Das sagte der stellvertretende Pariser Bürgermeister Emmanuel Grégoire im Sender France Info. Er sei im Krankenhaus. Rettungskräfte suchten derweil weiter nach einer zweiten Person. Wie die Polizei der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstagmorgen bestätigte, wird die Suche in den Trümmern fortgesetzt.
Update vom 22. Juni, 8.45 Uhr: Nach den heftigen Explosionen von Gebäuden in der Pariser Innenstadt geht die Suche nach Verletzten und Vermissten weiter. Das sagte Frankreichs Innenminister Gérald Darmanin in einer Pressekonferenz am Mittwochabend (21. Juni). „Es kann sein, dass noch Menschen unter den Trümmern geborgen werden“, so der Innenminister. Bei der Aktion kämen Spürhunde zum Einsatz.
Mittlerweile korrigierten die Behörden die Zahl der Verletzten nach oben, mittlerweile seien mindestens 37 Menschen verletzt worden. Vier davon schwer. Als Ursache für die Explosion wird derzeit ein Gasleck vermutet. Eine Oberschülerin habe der FAZ zufolge von einem starken Gasgeruch berichtet, ehe es laut geknallt habe. Eine Anwohnerin spricht von einer so starken Erschütterung, dass ihre Wohnung gezittert hätte. „Meine Fensterscheiben zerbarsten, auf meinen Computer stürzten Trümmerteile“, erzählte sie der FAZ. Zuerst habe sie gedacht, dass es sich dabei um ein Erdbeben gehandelt habe.
Explosion in Paris: Mehrere Gebäude brennen – Wohl Gasleck Ursache
Update vom 21. Juni 2023, 21.30 Uhr: Bei der heftigen Gebäudeexplosion im Zentrum von Paris sind mindestens 29 Menschen verletzt worden, vier davon schwer. Die nach vorläufigem Ermittlungsstand von einem Gasleck ausgelöste Explosion brachte ein mehrgeschossiges Gebäude im fünften Arrondissement teils zum Einsturz und löste einen großen Brand aus, der auf mehrere Nachbargebäude übergriff.
Auch weitere Häuser, deren Scheiben durch die Explosion zu Bruch gingen, wurden evakuiert, berichtet unter anderem Le Parisien. Unter Verweis auf die Ermittler heißt es zudem, dass zwei Menschen am Abend noch vermisst und unter den Trümmern gesucht wurden.
Update vom 21. Juni 2023, 19.30 Uhr: Bei der Explosion im Zentrum von Frankreichs Hauptstadt hat es nach Angaben von Premierministerin Élisabeth Borne mehrere Schwerverletzte sowie einige Leichtverletzte gegeben. Die Zahl der Opfer lasse sich noch nicht genau beziffern, sagte Borne. Das Feuer habe von dem betroffenen Gebäude auf Nachbarhäuser übergegriffen.
Wie mehrere Medien unter Bezug auf die Polizei berichteten, soll es insgesamt 16 Verletzte gegeben haben. Möglicherweise sind weitere Opfer noch unter den Trümmern eingeklemmt. 230 Feuerwehrleute sind vor Ort im Einsatz, wie der Sender BFMTV berichtete. Es sei ein Krisenzentrum eingerichtet worden, sagte Bürgermeisterin Anne Hidalgo.
Update vom 21. Juni 2023, 18.55 Uhr: Ursache der Explosion sei ein Gasleck gewesen, sagte Stadtteilbürgermeisterin Florence Berthout laut der AFP. In dem beschädigten Gebäude sei die Modedesign-Schule der Paris American Academy untergebracht gewesen. Die Innenstadt von Paris war am Mittwochabend voller Menschen, da am 21. Juni traditionell ein stadtweites Musikfest mit zahlreichen Konzerten stattfindet. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen wegen fahrlässiger Körperverletzung auf.
Explosion in Paris: Mehrere Gebäude brennen – Zahl der Schwerverletzten steigt
Erstmeldung vom 21. Juni 2023, 18.05 Uhr: Paris – Nach einer Gasexplosion sind im Zentrum von Paris (Frankreich) mehrere Gebäude in Brand geraten. Die Feuerwehr rief die Bevölkerung auf, sich vom Brandort nahe dem Jardin du Luxembourg fernzuhalten und den Rettungskräften ein schnelles Eingreifen möglich zu machen.
Wie der städtische Beigeordnete Édouard Civel mitteilte, gab es am Mittwoch eine Gasexplosion an der Place Alphonse Laveran. Mehrere Gebäude stehen in Flammen. Videoaufnahmen, die unter anderem auf Twitter geteilt wurden, zeigen ein eingestürztes, brennendes Haus. Der Sender BFMTV sprach zunächst mindestens vier Schwerverletzten. Wie Le Parisien berichtet, habe sich die Zahl der Verletzten auf insgesamt 16 erhöht, davon seien sieben schwer verwundet.
Enorme Gasexplosion in Paris – mehrere Schwerverletzte
Das Gebäude, das explodierte, sei demnach ein dreistöckiges Gebäude, das direkt neben dem Val-de-Grâce-Krankenhaus gegenüber dem Place Alphonse Laveran liegt. Es handele sich um die Paris American Academy, wie die Bürgermeisterin des V. Arrondissements, Florence Berthout, berichtete. Die Ursache für die Explosion ist noch unklar.
„Wir hörten eine riesige Explosion, die sehr lange anhielt. Ich dachte, es sei ein Attentat“, berichtete eine Mitarbeiterin des katholischen Schulwesens, das seinen Sitz in der Nähe hat, der französischen Zeitung zufolge. (asc/dpa)
In Hamburg kam es Anfang Juni zu einer massiven Explosion auf einer Baustelle.
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