VonLinus Prienschließen
Nach einem weitestgehend warmen Januar scheint in Deutschland der Winter zu beginnen. Schneetreiben und niedrige Temperaturen an vielen Orten führen mitunter jedoch auch zu Verkehrsunfällen.
München - Der Winter scheint endlich in Deutschland angekommen zu sein. Auch am Samstag (21. Januar) soll es an den Alpen und im Vorland zum Teil weiter schneien, berichtet der Deutsche Wetterdienst. Genauso soll es auch in Ostdeutschland Schneefall geben, während es im Norden sonnig bis bewölkt sein wird. Die Temperaturen bewegen sich zwischen -4 und +4 Grad. Im Süden wird es voraussichtlich jedoch die niedrigsten Temperaturen geben.
Und auch für die Nacht von Samstag auf Sonntag (22. Januar) wird weiterer Schneefall, insbesondere im Süden erwartet: „An den Alpen sowie im angrenzenden Alpenvorland anhaltender Schneefall, bis zum Sonntagvormittag andauernd“, schreibt der Deutsche Wetterdienst. Insgesamt liegen je nach Lage zwischen zehn und 50 Zentimetern Neuschnee.
Wintereinbruch in Deutschland: Schneetreiben und glatte Fahrbahnen
Das Schneetreiben in weiten Teilen Deutschlands hat in der Nacht zu Samstag zwar zu vielen Verkehrsunfällen, aber nur wenigen leicht verletzten Autofahrern geführt. Wie die Polizei und Lagezentren am frühen Morgen mitteilten, kam es auf den glatten Straßen zu Sachschäden, querstehenden Lkws und liegengebliebenen Autos, die teils auch zu blockierten Straßen führten.
In Bayern ereigneten sich nach Polizeiangaben im Laufe des Freitagabends auf der A94 Richtung München neun Unfälle mit sechs Leichtverletzten. Bei fast allen Fällen gerieten die Fahrzeuge bei – für das Wetter – zu hoher Geschwindigkeit ins Schleudern. In einem Fall wurde ein Streifenwagen stark beschädigt, als ein 19-Jähriger mit seinem Auto frontal auf den Polizeiwagen auffuhr. Die Beamten waren demnach gerade dabei, eine Unfallstelle abzusichern. Zwei von ihnen wurden leicht verletzt. Ansonsten meldete die Polizei in Ober- und Niederbayern sowie in Schwaben seit Freitagabend knapp 100 witterungsbedingte Unfälle, bei denen jedoch niemand verletzt wurde.
Wintereinbruch in Deutschland: Mehrere Verkehrsunfälle in Rheinland-Pfalz
In Baden-Württemberg war die Verkehrslage besonders unauffällig. Laut Polizeiangaben kam es trotz des Schnees kaum zu nennenswerten Unfällen. Lediglich im Raum Mannheim ereigneten sich rund 20 Unfälle ohne Verletzte, wie ein Sprecher sagte.
Schnee und glatte Straßen haben am Freitag auch in einigen Teilen von Rheinland-Pfalz zu Verkehrsunfällen geführt. In Koblenz kam es bei zwei davon zu vier und im Landkreis Bernkastel-Wittlich zu einer Leichtverletzten, wie die Polizei mitteilte. In den meisten Fällen blieb es aber bei Sachschäden, querstehenden Lkws und liegengebliebenen Autos, die teils auch zu blockierten Straßen führten, wie es hieß. Die Polizei in Worms zählte demnach über den Freitagabend hinweg insgesamt neun Unfälle in ihrem Einsatzgebiet, die auf das Schneetreiben zurückzuführen sind. In Koblenz verzeichnete die Polizei ab dem frühen Nachmittag 25 Unfälle, bei denen es zu erheblichen Blechschäden kam. Die Polizeiinspektion in Wittlich meldete insgesamt 15 Verkehrsunfälle. (dpa/lp)
