Sogar Bodenfrost möglich

Heftiger Wetter-Wechsel mit Gewittern: Sturmtief Gabi „lässt es richtig krachen“

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Die Sonnentage sind wohl erst einmal vorbei. Stattdessen bleibt Deutschland am Wochenende überwiegend mild, aber grau. Neben Regen- ziehen auch Gewitterwolken auf.

München – Bei viel Sonnenschein und angenehmen Temperaturen haben vergangenes Wochenende sicherlich einige Menschen in Deutschland das erste Mal in diesem Jahr den Grill angeschmissen. Wer die Gunst der Stunde verpasst hat, muss sich wohl oder übel nun erst einmal etwas in Geduld üben, um die Grillsaison zu eröffnen. Dieses Wochenende wird es laut Prognose jedenfalls nichts. Petrus zeigt sprichwörtlich ein Gesicht, wie drei Tage Regenwetter.

Spielverderber mimt Wetter-Tief „Gabi“, das von Skandinavien über die Großbritannien-Inseln zu uns herunterzieht. Mit im Gepäck hat „Gabi“ vor allem Regen. Doch auch Gewitter können vereinzelt auftreten. Frühlingsgefühle kommen bestenfalls am Sonntag auf – sollte sich die Sonne hier und da doch noch einmal durchkämpfen können.

Regen, Sturm, Gewitter: Tief „Gabi“ bringt Ekel-Wetter mit nach Deutschland

Der Garten ist noch nicht fit? Dann muss er wohl oder übel noch ein bisschen warten – das ideale Wetter für die Gartenpflege erwartet Deutschland wohl am Wochenende nicht. Stattdessen rät Meteorologin Kathy Schrey zu Regenmantel und Schirm. Wie die Expertin von wetter.net erklärt, lässt sich die Sonne nämlich schon ab Freitag (15. März) vorerst nicht mehr blicken. Stattdessen zieht eine dichte Wolkendecke auf, ab Nachmittag kann es kurze, aber intensive Regenschauer geben.

Mild bleibt es bei maximal 17 Grad im Süden und 18 Grad im Nordosten trotzdem und lädt dadurch auch vereinzelt Gewitterwolken ein; vor allem in Niedersachsen und Nordhessen kann „Gabi es richtig krachen lassen“, wie Schrey mahnt. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert zum Wochenende Sturmböen im Westen Deutschlands und im Mittelgebirge aus. Windiger wird es wohl von Bremerhaven bis Saarbrücken (Warnstufe 1), rund um den Brocken gilt bislang die offizielle Warnstufe 2, bei der vereinzelt Schäden auftreten können. Der DWD aktualisiert die Lage regelmäßig.

Die Wettervorhersage lässt frühestens am Sonntag vorsichtige Hoffnungen auf Sonnenschein zu

In der Nacht zum Samstag (16. März) bleibt es mild, zwischen 9 und 7 Grad. Der Regen hält jedoch flächendeckend an. Im Schwarzwald und an der Küste nimmt der Wind zu. Es wird wahrscheinlich auch tagsüber weiter regnen, mit gelegentlichen Höchsttemperaturen bis zu 14 Grad. Lokale Gewitter können nicht ausgeschlossen werden. Vielleicht ist dies die perfekte Gelegenheit, endlich den Keller oder die Garage auszuräumen.

Regnerische Aussichten: Ob in München oder Hamburg – das Wetter bleibt danke Tief „Gabi“ am Wochenende grau und trist. Allenfalls am Sonntag kommt im Süden vereinzelt die Sonne raus. (Symbolfoto)

Erst am Sonntag kann der Süden vorsichtig auf einige Sonnenstrahlen hoffen; dann könnte es sogar frühlingshafte 17 Grad erreichen. Eine Ausnahme: Im Rest der Republik bleibt es am Sonntag zwar trocken, aber grau. In der nördlichen Hälfte Deutschlands folgt wahrscheinlich eine dichte Wolke auf die nächste. Hier wird jedoch insgesamt am wenigsten Regen fallen, wie die Wetterexpertin Schrey prognostiziert.

Sollten Gartenarbeiten anstehen, sollten diese besser in die Mittags- oder Nachmittagsstunden verlegt werden. In der Nacht von Samstag auf Sonntag könnte der Boden vereinzelt gefrieren.

Neue Woche, neues Wetterglück? So wird das Wetter ab Montag

Die Meteorologin von wetter.net macht jedoch auch für die neue Woche wenig Hoffnung. Sie beginnt so, wie die alte aufgehört hat: grau, mit großer Wahrscheinlichkeit auf Regen. Aus Westeuropa zeichnet sich bereits die nächste Regenfront für Montag (18. März) ab. Der Frühjahrsputz kann also noch warten.

Aufgrund des insgesamt eher milden Winters blicken Experten besorgt auf den Sommer: Steht uns ein „Höllensommer“ bevor? Der 100-jährige Kalender verspricht zumindest warme Frühlingsmonate – schließt aber auch ein Osterfest im Schnee nicht aus. (rku)

Die Redakteurin hat diesen Artikel verfasst und anschließend zur Optimierung nach eigenem Ermessen ein KI-Sprachmodell eingesetzt. Alle Informationen wurden sorgfältig überprüft. Hier erfahren Sie mehr über unsere KI-Prinzipien.

Rubriklistenbild: © Rolf Poss/Imago

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