- VonDominik Jungschließen
Sommerliche Hitze im Mai – doch erste Wettermodelle deuten auf einen Umschwung hin. Droht ein heftiger Temperatursturz? Eine Wetter-Kolumne von Dominik Jung.
München – Zunächst bringt der Wetterdienst wetter.net erfreuliche Aussichten für Sonnenfans: Nach einer Phase mit etwas Regen aus östlicher Richtung stellt sich die Wetterlage ab Montag (19. Mai) zunehmend um. Ein neues Hoch sorgt für stabileres Wetter und lässt die Temperaturen deutlich ansteigen. Besonders am Dienstag und Mittwoch (20. und 21. Mai) erreichen die Werte frühsommerliches Niveau.
Im Südwesten, Westen und Süden Deutschlands sind Spitzenwerte zwischen 25 und 27 Grad zu erwarten, auch im Osten wird es nach letzten Schauern spürbar freundlicher. Die Sonne zeigt sich oft von ihrer besten Seite – der Frühling geht kurzzeitig in den Sommermodus über.
Spannung steigt: Droht ein Polarluft-Einbruch zum nächsten Wochenende (24. und 25. Mai)?
Doch die Idylle könnte nicht von Dauer sein. Einige Wettermodelle deuten auf eine mögliche Umstellung der Großwetterlage zum kommenden Wochenende (24. und 25. Mai) hin. Dabei steht vor allem ein möglicher Vorstoß kühler Polarluft aus Norden im Fokus. Sollte sich diese Entwicklung bestätigen, könnten die Temperaturen in vielen Regionen wieder deutlich sinken – teils auf nur noch 10 bis 15 Grad.
Besonders nachts wäre bei klarem Himmel sogar Bodenfrost denkbar. Noch sind sich die Modelle uneins, wie kräftig der Kälterückfall tatsächlich ausfallen wird, doch die Tendenz sorgt bereits jetzt für Gesprächsstoff unter Meteorologen. Der Temperatursturz käme jedenfalls völlig konträr zum sommerlichen Start in die Woche.
Wetter zwischen Sommerfreude und Spätfrost – wie geht es weiter?
Die Wetterlage bleibt also spannend: Während der Westen und Süden Deutschlands in den kommenden Tagen ein wahres Wonne-Wochenende mit viel Sonne genießen können, bleibt es im Osten zunächst wechselhafter mit einzelnen Schauern. Doch spätestens ab Montag setzt sich landesweit zunehmend freundliches Wetter durch – und mit ihm sommerliche Wärme.
Ob das allerdings nur ein kurzes Gastspiel bleibt, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Die Wahrscheinlichkeit für einen deutlichen Kälterückfall mit nassem Wetter im Norden und Westen nimmt zu. Noch ist nichts sicher – aber die Kontraste könnten kaum größer sein.
Rubriklistenbild: © Wetterdienst Q.met / www.wetterdata.de
